In diesem Bericht werden 13 Fallstudien aus verschiedenen Teilen der Welt vorgestellt. Sie dienen politischen Entscheidungsträgern und gesellschaftlichen Akteuren als Beispiele dafür, wie Langfriststrategien zum Klimaschutz entwickelt werden können, die mit dem Abkommen von Paris kompatibel sind. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Die MinFuture Website gibt einen Überblick über die Projektziele, Strukturen und Partner sowie Veranstaltungen und Neuigkeiten zu projektrelevanten Themen. Darüber hinaus werden dort alle Projektergebnisse wie Policy Briefs und Publikationen veröffentlicht. Das Ecologic Institut ist für Konzeption, Design und Programmierung der Website verantwortlich.
Während der "German Campus Weeks", einem Programm der George Mason University, hielt Elizabeth Zelljadt vom Ecologic Institut eine Präsentation über die deutsche Klima- und Energiepolitik nach der Bundestagswahl 2017. Sie erklärte die Energiewende und die Rolle Deutschlands in der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC).
Dieser Bericht wurde als Teil des Arbeitspakets 5 des FIThydro-Projekts zu fischfreundlichen innovativen Technologien für Wasserkraft (https://fithydro.eu/) erstellt. Der Bericht zielt darauf ab, die Umweltpolitiken in Bezug auf Umweltverbesserungen im Zusammenhang mit der Planung und dem Betrieb von Wasserkraftanlagen zu untersuchen. Der Schwerpunkt liegt auf den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Naturschutzpolitiken und Politiken zu erneuerbare Energie und Anpassung an den Klimawandel. In diesem Zusammenhang werden Chancen, Hindernissen und Herausforderungen beim Erreichen mehrerer Umweltziele dargestellt. Der Bericht steht zum Download zur Verfügung.
Erfolgreiche Innovationen brauchen mehr als eine gute Idee und technisches Know-how – sie brauchen einen Markt. Das BRIGAID Market Analysis Framework (MAF+) unterstützt Innovatoren dabei, Marktchancen zu erkennen, ihre Innovationen auf die tatsächlichen Marktbedürfnisse abzustimmen und ihre Geschäftsstrategie zu entwickeln. In diesem Bericht wird aufgezeigt, wie ein Innovator, ein unterstützender Partner und ein Beobachter (d.h. die beabsichtigten Nutzer des MAF+) mit dem Online-Portal interagieren werden. Ziel ist es, den Weg, den diese Anwender einschlagen werden, klar zu definieren und die erforderliche Softwarefunktionalität in jedem Schritt des Assessments zu definieren. Das Dokument diente als Leitfaden für die Web-Entwicklung des MAF+-Online-Portals. Detaillierte Erläuterungen zu den 12 Übungen sind im Anhang enthalten, der die Vorlagenentwürfe für die Entwicklung des Portals zusammenstellt. Der Bericht steht zum Download bereit.
Naturbasierte Lösungen (NBS; engl. nature based solutions) gewinnen zunehmend an Bedeutung, wenn es um die Bewältigung von verschiedenen städtischen Herausforderungen und die Erreichung von politischen Zielen geht. Deshalb stellt sich die Frage inwiefern die aktuellen politischen Rahmenbedingungen die Implementierung von NBS unterstützt oder diese sogar hemmt. Auf der internationalen Konferenz "Nature-based solutions: From Innovation to Common-Use", befasste sich McKenna Davis vom Ecologic Institut mit dieser Frage in einer Session zu grüner und blauer Infrastruktur in "smart cities". Die Konferenz fand vom 24. bis 26. Oktober 2017 in Tallinn (Estland) statt und war eine Flaggschiffkonferenz der estnischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union.
Das World Resources Forum 2017 mit dem Titel "Beschleunigung der Ressourcenrevolution" fand vom 24. bis 25. Oktober 2017 in Genf statt. Mandy Hinzmann vom Ecologic Institut präsentierte das TRAFIS-Projekt und stellte Erkenntnisse aus dem IKT-basierten Peer-to-Peer Carsharing-Dienst Drivy in Deutschland vor. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.
Das World Resources Forum 2017 mit dem Titel "Beschleunigung der Ressourcenrevolution" fand vom 24. bis 25. Oktober 2017 in Genf statt. Dr. Martin Hirschnitz-Garbers vom Ecologic Institut reflektierte die Konzeption und Bewertung von Politikmixen zur Ressourcenschonung auf Basis der Erfahrungen des SimRess-Projekts. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.
Bieling C., Gerdes H., Ohnesorge B., Plieninger T., Schaich H., Schleyer C., Trommler K., Wolff F. 2018: Developing landscape scenarios and identifying local management options: outcomes and evaluation of a participatory approach in the Swabian Alb, Germany. In: Padmanabhan M. (Hg.): Transdisciplinary Research and Sustainability - Collaboration, Innovation and Transformation. Routledge, London: 134-150.
Dr. Josselin Rouillard (Ecologic Institut) präsentierte auf der RP7 MARS e-Konferenz "Zukünftiges Wassermanagement in Europa: Bewertung der bisherigen Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie" einen Überblick zu den wichtigsten Synergien und Konflikten zwischen EU-Politiken sowie bezüglich der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Er erläuterte verschiedene relevante, europäische Richtlinien. Im Anschluss daran stellte er die wichtigsten Ergebnisse aus dem H2020-Projekt AQUACROSS, bezüglich der politischen Integration der EU-Wasserpolitik und den Herausforderungen des Mainstreamings von Wasserpolitik und Sektorpolitik, vor. Danach wurden detailliert Ergebnisse einer Untersuchung zu ländlichen Entwicklungsprogrammen und deren Beitrag zur Unterstützung der Zielverfolgung der WRRL geschildert. Alle Präsentationen und Videos der MARS e-Konferenz stehen online zur Verfügung.
Vom 15. bis 21. Oktober 2017 führte das Ecologic Institut ein Besucherprogramm der Bundesrepublik Deutschland zum Thema "Post Cop21" durch. Eingeladen wurden internationale VertreterInnen aus Ministerien, Think-Tanks, der Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen, um Berlin, Bonn und die Lausitz zu besuchen. Ziel des Besuchs war es, die internationale und deutsche Klimapolitik im Kontext des Übereinkommens von Paris zu diskutieren. Die TeilnehmerInnen der Besucherreise befassten sich mit den Ergebnissen der UN-Klimakonferenz 2015 und deren Bedeutung für die inhaltlichen Dimensionen deutscher Klimapolitik.
Die Ostsee gehört aufgrund eines mangelhaften Land- und Wassermanagements zu den am stärksten verschmutzten Gewässern der Welt. Die Wasserressourcen in der Ostseeregion liegen häufig grenzüberschreitend und fließen über nationale Grenzen hinweg, wodurch Nachbarländer in Management- und Entwicklungsfragen verbunden werden. Nach vielen Jahren des Schweigens zwischen polnischen und russischen Behörden fand unter der Leitung des Ecologic Instituts ein Treffen der regionalen Wasserbehörden aus Olsztyn (Polen) und Kaliningrad Oblask (Russland) in Ostpolen statt. Die Vortragsfolien stehen zum Download zur Verfügung.
Negative Emissionen sind erforderlich, um den globalen Temperaturanstieg unter 2°C zu halten und entstehen, wenn große Mengen C02 aus der Atmosphäre entnommen und dauerhaft gebunden werden. Zur Zeit gibt es nur einen realistischen und nachhaltigen Weg, um negative Emissionen im erforderlichen Umfang zu generieren: die Wiederherstellung gesunder Wälder. Um dies zu erreichen, bedarf es eines starken Politikrahmens. Dieses Papier diskutiert, wie dieser Rahmen für die EU ausgestaltet werden kann. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Meeresökosysteme wie der Faial-Pico-Kanal auf den Azoren bieten Stakeholdern ein breites Spektrum an wertvollen Ökosystemleistungen, einschließlich Fisch- und Freizeitmöglichkeiten für Einheimische und Touristen. Der weltweite Rückgang der biologischen Vielfalt der Meere sowie die unterschiedlichen Interessen zwischen Sektoren wie Fischerei und Tourismus stellen politische Entscheidungsträger, Verwalter und Manager vor Herausforderungen. Als Antwort auf diese Herausforderung verlassen sich die Verantwortlichen der Marine Protected Area (MPA) weltweit zunehmend auf die Einbeziehung von Interessengruppen, um sicherzustellen, dass alle Ansichten und Werte berücksichtigt werden. Ein angemessenes Management sollte jedoch nicht nur alle Ansichten der Gesellschaft widerspiegeln, sondern auch auf dem besten und aktuellsten Wissen basieren.
Der vorliegende Bericht behandelt die Erweiterung des Flächenfußabdrucks mit aussagekräftigen wirkungsorientierten Indikatoren zur Erfassung der Auswirkungen verschiedener Konsummuster auf die Ökosysteme und Nachhaltigkeit von Landnutzung. Vorerst wird ein Überblick zu Indikatoren, die Umweltwirkungen von Landnutzung darstellen und für eine Erweiterung von Berechnungen zum Flächenfußabdruck genutzt werden können, gegeben. Der Bericht diskutiert im Weiteren folgende als besonders relevant identifizierte Schlüsselindikatoren: Systemindikatoren, die die flächenbasierten Fußabdrücke mit der global sehr unterschiedlichen potentiellen Flächenproduktivität qualifizieren, den Entwaldungsfußabdruck, den landwirtschaftlichen Energieverbrauch und die landwirtschaftliche Bewässerung im Verhältnis zur lokalen Wasserknappheit. Darüber hinaus werden die entwickelten Berechnungsmethoden und -ergebnisse für Systemindikatoren für Grün- und Ackerland und den Entwaldungsfußabdruck dargestellt.