Mit der Ausarbeitung des CRCF-Rahmens wird der Bedarf an wirksamen MRV-Systemen und einem detaillierten Register zunehmend deutlich. Das Projekt CAFAMORE greift diese Herausforderungen auf, indem es einen harmonisierten, parzellenscharfen Monitoring-Ansatz sowie ein geografisch explizites Register für Carbon Farming in der EU entwickelt.
Ziel von thERBN ist der Aufbau eines EU-weiten thematischen Netzwerks zum Wissensaustausch über innovative Lösungen für eine nachhaltige, zirkuläre Bioökonomie – insbesondere solche, die von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben und Forstbetrieben auf lokaler Ebene im ländlichen Raum angewendet werden können. Dieses Netzwerk soll Praktiker:innen befähigen, die Lücke zwischen bestehenden, umsetzbaren Lösungen der zirkulären Bioökonomie und den Herausforderungen ihres Alltags zu überbrücken.
Immer häufiger auftretende Überschwemmungen und Dürren verdeutlichen die Notwendigkeit, Landschaften widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu gestalten. Hier setzt das europäische Forschungsprojekt SpongeWorks an, das nachhaltige "Schwamm"-Maßnahmen in Flusseinzugsgebieten demonstriert. Durch Renaturierungen und innovative landwirtschaftliche Praktiken in Griechenland, Frankreich und den Niederlanden/Deutschland sollen Landschaften ihre Fähigkeit verbessern, Wasser zu speichern und kontrolliert abzugeben. Das Projekt vereint 28 Partner und schafft ein Netzwerk zur Verbreitung von Erfolgsgeschichten und neuen Lösungen, um auch andere Regionen zu inspirieren.
Das Projekt verfolgt das Ziel, einen Beitrag zum systemischen Wandel zu leisten, der für eine NPE erforderlich ist. Hierzu werden durch transdisziplinäre Forschung – unter Einbeziehung zahlreicher Interessengruppen – Orientierungshilfen für Politik, Industrie und Gesellschaft erarbeitet.
CREDIBLE versteht sich als Kompetenzzentrum, das die landwirtschaftliche Kohlenstoffbewirtschaftung fördert. Es ist ein Netzwerkverbund aus Forschungsprojekten, Initiativen, Wirtschaftszweigen und öffentlichen Verwaltungen.
Das Projekt "Bewertung der Risiken des Klimawandels in Europa" (Assessing Climate Change Risk in EUrope – ACCREU) beabsichtigt, einen gerechten Übergang zu einer klimaresilienten Gesellschaft in der EU zu unterstützen, indem es umsetzbare Ideen und neues Wissen gemeinsam entwickelt und bereitstellt. Dieses Projekt bringt verschiedene Stakeholdergruppen zusammen, um die Anpassung an den Klimawandel und die Abschwächung der Folgen des Klimawandels angesichts der neuen sozialen und ökologischen Herausforderungen anzugehen.
Das übergeordnete Ziel von GOVAQUA ist die Identifizierung, Bewertung, Entwicklung und Validierung innovativer wasserpolitischer Instrumente und Ansätze zur Unterstützung und Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigen und gerechten Wassernutzung in Europa. Ein solcher Übergang ist dringend erforderlich, um Wassernutzung und Umweltbedürfnisse in Einklang zu bringen und die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie, des Europäischen Green Deals und der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. GOVAQUA ist ein auf vier Jahre angelegtes Forschungs- und Innovationsprojekt, das durch die EU finanziert wird und zwölf Europäische Institutionen zusammenbringt.
Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, benötigen Verbraucher:innen vertrauenswürdige, transparente und belastbare Informationen über die Nachhaltigkeitsperformance von BBP. Das von Horizont Europa geförderte Projekt "3-CO" kommt diesem Bedürfnis entgegen, indem es einen Rahmen für Label und Zertifizierungssysteme (Label Certification Scheme – LCS) für industrielle, biobasierte Produkte entwickelt, die nachhaltig sind, bezüglich ihrer verwendeten Ressourcen, Prozesse und Materialien.
Intakte Feuchtgebiete gehören nachweislich zu den wirksamsten natürlichen Kohlenstoffspeichern und erbringen andere wertvolle Ökosystemleistungen. Zentrale Forschungsfragen zum Treibhausgasminderungspotenzial wiederhergestellter Feuchtgebiete und zu Management- und Wiederherstellungsmaßnahmen europäischer Feuchtgebiete bleiben aufgrund großer Daten- und Wissenslücken jedoch häufig unbeantwortet. Das Projekt RESTORE4Cs zielt darauf ab, diese Lücken zu schließen.
Mehr als eine Million Barrieren an Europas Flüssen haben zu einem weitgehenden Verlust der Durchgängigkeit geführt; zusätzlich sind 70-90 % der europäischen Überschwemmungsgebiete durch menschliche Eingriffe ökologisch geschädigt. Trotz eines ehrgeizigen politischen Rahmens der EU verzögert sich die Umsetzung der Wiederherstellung von Süßwasser- und Übergangsgewässerökosystemen. Die Gründe dafür liegen unter anderem im mangelnden Wissen, Bewusstsein und in der mangelnden Beteiligung der lokalen Bevölkerung und Wirtschaftsakteure. Das übergeordnete Ziel von DANUBE4all (eine von der EU finanzierte fünfjährige Innovation Action) ist die Entwicklung eines umfassenden Aktionsplans für die Renaturierung des Donaueinzugsgebiets, der in einem beispiellosen Prozess der Zusammenarbeit mit Interessengruppen entwickelt wird und die Interessen der Bürger einbezieht, um die EU-Mission "Restore our ocean and waters by 2030" zu unterstützen.
Climate Farm Demo ist ein paneuropäisches Netzwerk von landwirtschaftlichen Demonstartionsbetrieben, das 28 Mitgliedsländer und alle pedoklimatischen Gebiete abdeckt. Ziel ist die beschleunigte Umsetzung von Praktiken und Lösungen des Climate Smart Farming (CSF) durch Landwirte und alle Akteure des Wissens- und Innovationssystems der Climate Smart Agriculture (AKIS). Dadurch werden landwirtschaftliche Produktionssysteme an den Klimawandel angepasst und das Ziel der EU eines klimaneutralen Landwirtschaftssektors bis 2050 erreicht. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgt das Projekt einen Multi-Akteurs-Ansatz, indem es 1500 landwirtschaftliche Demobetriebe und ihre Klima-Berater (CFAs) auf europäischer und nationaler Ebene miteinander vernetzt, um den Wissensaustausch fördern.
Ein wirksames Meeresumweltmanagement und die Erhaltung der Biodiversität (einschließlich Schutz und Wiederherstellung) sind von grundlegender Bedeutung für den Übergang zu einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen nachhaltigen maritimen Wirtschaft mit geringem Kohlenstoffausstoß. Der simple (= einfach anwendbare) SES-Ansatz des MarineSABRES-Projekts soll aufzeigen, wie die natürlichen Funktionen der Meeresökosysteme geschützt und erhalten werden können, während gleichzeitig die gesellschaftlichen Leistungen und Vorteile bereitgestellt werden, auf die die Menschen angewiesen sind.
Das übergeordnete Ziel von SCALE-UP ist die Unterstützung regionaler Multi-Akteurs-Partnerschaften, bestehend aus Privatunternehmen, Behörden und politischen Entscheidungsträgern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschern, bei der Identifizierung und Ausweitung innovativer und nachhaltiger biobasierter Wertschöpfungsketten, die auf regionalen Ressourcen aufbauen. SCALE-UP wird ausgewählte Instrumente anpassen, umsetzen und evaluieren, die es regionalen Akteuren ermöglichen, die offensichtlichen Engpässe bei der vollständigen Nutzung des Potenzials der Bioökonomie in ihrer Region zu überwinden.
Climateurope2 ist ein 4,5-jähriges Horizon Europe Projekt, das sich mit der Notwendigkeit der zeitnahen Bereitstellung und effektiven Nutzung von Klimainformationen befasst. Das Projekt zielt darauf ab, die Gemeinschaft der Klimadienste zu unterstützen und Standardisierungsverfahren für zukünftige gerechte und qualitätsgesicherte Klimadienste vorzuschlagen, die für die Entscheidungsfindung in allen Bereichen der Gesellschaft nützlich sind.