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Grenzausgleichsmaßnahmen (GAM) werden als ein Instrument zum Ausgleich von Kosten diskutiert, die Industrien mit strengen Klimaschutzanforderungen zu tragen haben, während ihre Wettbewerber diesen Kosten nicht ausgesetzt sind. Im Rahmen eines Workshops des Umweltbundesamtes (UBA) haben Nils Meyer-Ohlendorf und Michael Mehling die Frage behandelt, ob GAM ein geeignetes Instrument sind, um klimaschutzbedingte Wettbewerbsverzerrungen zu begegnen.</p>
Ressourcenschonung ist eine zentrale Aufgabe der Umweltpolitik: In Deutschland, Europa und weltweit gibt es politische Programme und Strategien zur Förderung einer nachhaltigen Ressourcennutzung. In fünf Thesen zeigt diese Broschüre aus dem Projekt SimRess, dass eine integrative und systemisch gestaltete Ressourcenpolitik zur Erreichung der Ziele des Ressourcen- und Klimaschutzes beiträgt. Die Studie wurde vom Ecologic Institut mit Dr. Martin Hirschnitz-Garbers und Susanne Langsdorf als Co-Autoren durchgeführt. Die Broschüre steht zum Download bereit.
Vor dem Hintergrund liberalisierter Energiemärkte bewertet dieses Projekt die Rolle der Atomkraft in einem diversifizierten europäischem Energiemix. Die Atompolitiken der EU sowie der einzelnen Mitgliedstaaten werden in diesem Rahmen ausführlich dargestellt und ihr Zusammenspiel evaluiert.
Ecologic Institut untersucht mit einer juristischen Analyse, ob und inwiefern das deutsche Recht geeignet ist, das nachhaltige Entwicklungsziel einer "land degradation-neutral world" (LDN) bis 2030 zu erreichen, und macht Verbesserungsvorschläge. Außerdem bereitet das Projekt die Ergebnisse so auf, dass sie als "lessons learned" im internationalen Austausch Anregungen und Impulse für andere Staaten geben können. Die Ergebnisse werden in einem internationalen Workshop diskutiert.
Die laufenden Welthandelsverhandlungen werden erheblichen Einfluss auf nachhaltige Entwicklung und die Produktions- und Konsummuster auf der ganzen Welt haben. Nach dem Treffen der Handelsminister in Hongkong Ende 2005, veranstaltete das Chatham House in London am 6. und 7. Februar 2006 eine Konferenz zur Analyse und Bewertung der Handelsverhandlungen und der Agenda für nachhaltige Entwicklung. R. Andreas Kraemer von Ecologic moderierte die Diskussion über Marktzugang für nicht-agrarische Produkte, geistiges Eigentum und Dienstleistungen.
Die Autoren dieses RECARE Policy Briefs, unter ihnen Ana Frelih-Larsen vom Ecologic Institut zeigen verschiedene kurz- und langfristigen Optionen für eine verbesserte und nachhaltige Bodenbewirtschaftung in Europa auf. Politische Maßnahmen sollten daher die grundlegenden Faktoren für die Entscheidungsfindung der Landwirte in Bezug auf den Feldverkehr durch einen systematischen und koordinierten Ansatz berücksichtigen. Kurzfristig sollten politische Optionen Ausbildungs- und Risikobewertungselemente im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik sowie die Unterstützung der Entwicklung von nachhaltigen Technologien umfassen. Der RECARE Policy Brief steht als Download zur Verfügung.
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Während des Klimaverhandlungsgipfels in Poznàn moderierte R. Andreas Kraemer von Ecologic am 10. Dezember 2008 ein Side Event der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlamentes und der französischen EU-Präsidentschaft über Erfüllung der Selbstverpflichtung der EU und den Stand der Gesetzgebung beim Klima- und Energiepaket der EU.</p>
Am 7. November 2018 gaben Bundesministerin Elisabeth Köstinger und die Bundesminister Norbert Hofer und Heinz Faßmann den Startschuss für die Erarbeitung einer Bioökonomie-Strategie für Österreich. Aus diesem Anlass fand in Wien die Konferenz "Bioökonomie: nachhaltig und kreislauforientiert" statt, die den Beginn eines intensivierten Bioökonomie-Diskurses in Österreich markierte. Holger Gerdes, Senior Fellow am Ecologic Institut, war Teilnehmer der Podiumsdiskussion.
Dieser Bericht beschreibt die Arbeiten, die im Rahmen des BRIGAID-Markt-Scopeing auf europäischer Ebene durchgeführt wurden. Ziel ist es, die BRIGAID-Innovatoren dabei zu unterstützen, diejenigen Regionen in Europa zu identifizieren, in denen sich potenzielle Geschäftsmöglichkeiten ergeben könnten, basierend auf einer Analyse der aktuellen und erwarteten Auswirkungen des Klimawandels und der aktuellen Anpassungsfähigkeit auf regionaler Ebene. Der Marktumfang sollte die Identifizierung von Märkten erleichtern, die ein hohes Potenzial für die Einführung innovativer Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel haben, und gleichzeitig zwischen den spezifischen Risiken unterscheiden, die die BRIGAID-Innovationen angehen.
Rückstände von Tierarzneimitteln können über Gülle und Dung in Wasser und Boden gelangen. Tierärztinnen und Tierärzte können diese Umweltbelastung durch ihre Praxis reduzieren. Diese Lehrmaterialien wurden für tiermedizinische Fortbildungen konzipiert. Sie bestehen aus Vortragsfolien und begleitendem Hintergrundmaterial. Die Lehrmaterialien stehen Lehrenden und Lernenden zur freien Verwendung zur Verfügung.
In der vorliegenden Posterserie wird die sozialwissenschaftliche Forschung aus zehn Verbundprojektenn, die im Rahmen des Forschungsschwerpunkts "Plastik in der Umwelt" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden, anschaulich präsentiert. Erste Zwischenergebnisse werden kurz und prägnant zusammenfasst.
<p>Die internationale Debatte über Biokraftstoffe ist stark von ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten dominiert, während die Frage, wie Biokraftstoffe auf sozialverträgliche Art produziert werden können, oft vernachlässigt wird. Das vom Bundeswissenschaftsministerium geförderte Projekt "Biofuel as Social Fuel" analysiert in zwei Regionen in Deutschland und Brasilien die sozialen Auswirkungen der Biokraftstoffproduktion. Bei der Auftaktveranstaltung des Projektes referierte Timo Kaphengst über die Rolle von Zertifizierungssystemen in der Biokraftstoff-Politik.</p>