Bei der Formulierung von Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge und –bewältigung in Küstengebieten arbeiten Sozial- und Geisteswissenschaften mit den Natur- und Ingenieurswissenschaften interdisziplinär zusammen. Dieser Artikel illustriert sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen dieser Zusammenarbeit. Die Erstautorin Dr. Grit Martinez vom Ecologic Institut, vermittelt ihre Erfahrungen im EU-Projekt RISC-KIT anhand zweier Fallbeispiele in den europäischen Küstengebieten Porto Garibaldi (Italien) und Rio Formosa (Portugal). Der Artikel steht als Download zur Verfügung.
Die EU hat eine Reihe von Krisen durchgemacht – von der Krise der Eurozone und dem Brexit bis zu Kontroversen über Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Migration. Als Reaktion auf den Brexit hat die EU einen Reflektionsprozess begonnen. Als Beitrag zu diesem Prozess analysiert das Ecologic Institut die Wechselbeziehungen zwischen diesem Prozess und der europäischen Klima- und Energiepolitik. Zwei Hintergrundpapiere stehen als Download zur Verfügung.
Der EUROSTAT-Bericht 2017 vermittelt anhand ausgewählter Indikatoren eine aktualisierte Momentaufnahme zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in Europa. Über den Monitoringbericht hinaus wurde auch eine kurze Broschüre für die allgemeine Öffentlichkeit erstellt. Diese zeichnet sich durch eine journalistische Aufbereitung mit allgemeinverständlicher Sprache und umfangreicher Bebilderung (v.a. Infografiken) aus. Sie liefert somit eine Momentaufnahme der wichtigsten, europäischen Trends in der nachhaltigen Entwicklung. AutorInnen des Ecologic Instituts schrieben die Kapitel über die Nachhaltigkeitsziele: SDG 2 (Kein Hunger), SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitärversorgung), SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie), SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), SDG 14 (Leben unter Wasser), SDG 15 (Leben an Land) und SDG 17 (Partnerschaft für Erreichung der Ziele). Die Broschüre steht als Download zur Verfügung.
Zunehmende Wasserknappheit, erhöhtes Hochwasserrisiko und eine damit einhergehende Verschlechterung der Wasserqualität gehören weltweit und in Europa zu den Folgen des Klimawandels. Welche Ökosysteme besonders betroffen sind und wie die Effekte sich wiederum verstärkend auf den Klimawandel auswirken, ist Thema einer Studie, die Ecologic gemeinsam mit dem Institute for European Environmental Policies (IEEP) und dem Finish Environment Institute (SYKE) für das Europäische Parlament erstellt hat.
Am 26. Juni 2018 bringt das "Internationale Symposium zur Energieeffizienz" internationale Führungskräfte im Rahmen des EFEX-Projekts zusammen. Sie werden diskutieren, wie sich Energieeffizienz nicht nur als Instrument zur Erfüllung von Umwelt-, Nachhaltigkeitszielen und -verpflichtungen, sondern auch als Chance zur Steigerung von Partizipation und Wohlstand in der Gesellschaft erwiesen hat. Die Anmeldung zum Symposium läuft und noch ist der ermäßigte Frühbucherpreis gültig. Das Ecologic Institut Berlin leitet das EFEX Konsortium. Das Ecologic Institute US organisiert die Studienreise.
Die Hoffnungen auf eine Wende in der Entwicklung der weltweiten Treibhausgasemissionen, insbesondere der CO₂-Emissionen, haben sich auch im vergangenen Jahr nicht erfüllt. Immerhin sind die Treibhausgasemissionen in den Annex-B-Ländern, die sich (mit Ausnahme der USA) zu einer Emissionsbegrenzung oder -reduktion verpflichtet haben, im Jahr 2007 gegenüber 2006 gesunken (-0,7 %). Im Vergleich zum Basisjahr (überwiegend 1990) waren das sogar 16 % weniger. Ecologic Policy Advisor Hans-Joachim Ziesing gibt in diesem Artikel aus der Zeitschrift „Energiewirtschaftliche Tagesfragen“ einen Überblick über die Entwicklungstendenzen der weltweiten CO₂- sowie Treibhausgasemissionen in den Annex-B-Ländern von 1990 bis 2007.
Am 21. April 2018 fand in Berlin der eintägige Workshop "Narrative Nachhaltigen Wirtschaftens" statt, zu dem das Team der "Wissenschaftlichen Koordination der Fördermaßnahme Nachhaltiges Wirtschaften" (NaWiKo) interessierte Projekte der Fördermaßnahme eingeladen hatte. Das Ziel: gemeinsam zu überlegen und zu erproben, wie sich Narrative für die Projekte identifizieren und nutzen lassen – und vielleicht sogar eine gemeinsame "Erzählung" zu finden.
Im Juni 2018 wurde die Stellungnahme zum sechsten Monitoring-Bericht der Bundesregierung für das Jahr 2016 veröffentlicht. Das Ecologic Institut unterstützt diese Arbeit, wobei die Bearbeitung der von Dr. Hans-Joachim Ziesing und der Expertenkommission ausgewählten Schwerpunktthemen für die gemeinsame Stellungnahme im Vordergrund steht. Die Stellungnahme der Expertenkommission steht als Download zur Verfügung.
Die Stärkung von Innovationen sowie die Umsetzungen einer nachhaltigen Entwicklungspolitik sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Förderung von ländlichen Räumen in Europa. In diesem Kontext spielen sowohl die Bewertung von innovativen Projekten als auch die Analyse des Status Quo und von Innovationshemmnissen in ländlichen Regionen eine Rolle. In ihrem Beitrag stellen Sandra Naumann (Ecologic) und Andreas Frangenberg (FNL) ein Set von Indikatoren zur Bewertung der Nachhaltigkeit und des Erfolges von innovativen Projekten vor. Des Weiteren werden die Ergebnisse einer umfassenden Bestandsaufnahme zu Innovationen im ländlichen Raum präsentiert.
Für das Projekt "Geschmack der Zukunft der Meere" entwarf das Ecologic Institut einige Infokarten als auch einen Projektflyer im kleinen Postkartenformat. Der Flyer wirbt für die Science Sips-Projektveranstaltungen sowie den Thementag mit verschiedenen Veranstaltungsinformationen. Die Infokarte beinhaltet verschiedene Fakten über die Nachhaltigkeit von Austern und konkrete Empfehlungen über nachhaltige Konsumoptionen.