In dieser Analyse für das französische Institut für Internationale Beziehungen (IFRI) erörtern Camilla Bausch, Matthias Duwe und Benjamin Görlach, wie sich die Perspektiven für eine ambitionierte Klima- und Energiepolitik im dritten Kabinett von Angela Merkel verändert haben. Dabei richten sie den Blick sowohl auf die Herausforderungen auf nationaler Ebene, auf die Rolle Deutschlands in der Europäischen Klima- und Energiepolitik und auf den internationalen Verhandlungsprozess. Die Analyse steht als Download zur Verfügung.
Basierend auf einer Erläuterung der wichtigsten relevanten europäischen und nationalen Leitfäden zur Umsetzung der WRRL sowie einer Übersichtsanalyse der aktuellen Belastungssituation der Gewässer in Deutschland anhand von Fallstudien wurde ein exemplarischer Maßnahmen- und Instrumentenkatalog zusammengestellt. Die einzelnen Maßnahmen und Instrumente werden mittels im Anhang enthaltener Datenblätter näher erläutert. Hierbei wird eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen konkreten technischen Maßnahmen und administrativen, ökonomischen oder auch informativen Instrumenten, die die Umsetzung der Maßnahmen unterstützen, vorgenommen.
Zum dritten Mal analysierte das Ecologic Insitut die Rolle von lokalen und regionalen Gebietskörperschaft (LRG) innerhalb der nationalen Europa-2020-Reformprogramme (NRP). Die Ergebnisse und deren Vergleich zu den Studien von 2011 und 2012 erlauben eine Reihe von Schlussfolgerungen. In vielen Ländern und Bereichen sind Fortschritte zu erkennen, insbesondere bei der Umsetzung. Noch verbesserungswürdig ist die Einbindung von kommunalen und regionalen Behörden bei der Erarbeitung von Reformprogrammen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Das Wissen um die Grenzen unserer Erde, natürliche Ressourcen zu liefern und unsere Abfallprodukte zu assimilieren ist eng an die Debatte über die Grenzen des Wachstums geknüpft. Gemeinsam mit SERI analysierte das Ecologic Institut ökologische Schwellenwerte und assoziierte Indikatoren zur Beobachtung unnachhaltiger Trends. Diese werden durch mangelnde Nachhaltigkeit in menschlichen Aktivitäten hervorgerufen und können zur Überschreitung ökologischer Schwellenwerte führen. Die Studie untersucht die Bereiche Süßwasserqualität und -vorräte, Bodenerosion sowie den Verbrauch nicht erneuerbarer Naturressourcen. Der Abschlussbericht steht als Download zu Verfügung.
Im Auftrag des Ausschusses der Regionen entwickelte das Ecologic Institut regionale und nationale Indikatoren zur Messung der Entwicklung in Richtung der Europa 2020 Ziele. Die aggregierten Indikatoren verwenden dazu von Eurostat veröffentlichte Daten auf nationaler und NUTS 2 regionaler Ebene. Die Ergebnisse reflektieren die Vielfalt europäischer Regionen und Mitgliedsstaaten sowie die tiefgehenden sozialen und ökonomischen Effekte der Wirtschafts- und Finanzkrisen.
Dr. Nils Meyer-Ohlendorf sprach als Sachverständiger im Ausschuss für Wirtschaft und Energie zum europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement). Nils Meyer-Ohlendorf argumentierte, dass aus grundsätzlichen rechtsstaatlichen Erwägungen das Investitionsschutzkapitel in CETA abgelehnt werden muss. Selbst das bestmögliche Investitionsschutzkapitel CETAs kann diese grundsätzlichen Bedenken nicht ausräumen.
Diese Veröffentlichung betont aktuelle Forschungsergebnisse zu der Interaktion von ökologischen und sozioökonomischen Zielen in Küstenmanagement und -politik. Diese Ausgabe schließt verschiedene Erfahrungen mit den wichtigsten politischen Initiativen der EU, im Bezug auf deren Management und Implementierung ein. Nachforschungen betonen den Bedarf klar strukturierter Managementrollen zwischen Institutionen und der Regierungsebene, ebenso wie die Wichtigkeit, lokalen Interessengruppen zu vertrauen und diese mit einzubeziehen. Benjamin Boteler, Fellow bei Ecologic Institute, war Gastherausgeber dieser Publikation. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Seit 2008 veröffentlicht die Europäische Kommission (EU Kommission) eine jährliche Mitteilung über die Fangmöglichkeiten. Die Mitteilung gibt einen Überblick über den Zustand der Ressourcen und einen Überblick über die Regeln und Grundsätze, denen die EU-Kommission beabsichtigt zu folgen, um die zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) und Aufwandsbeschränkungen für das folgende Jahr vorzuschlagen.
Bray, Dennis und Grit Martinez 2014: "Climate-change lore and its implications for climate science: Post-science deliberations?". Futures, Jg. 66, Nr. February 2015, 54-69.
Der Europäische Rat hat entschieden, dass für die Zeit nach 2020 ein zuverlässiges und transparentes Governancesystem für die Klima- und Energiepolitik der EU entwickelt werden soll. Allerdings haben weder der Europäische Rat noch die Europäische Kommission die Beziehung zwischen den angekündigten Gesetzgebungsverfahren und dem neuen Governancesystem geklärt. Dieses Diskussionspapier des Ecologic Instituts erörtert Optionen und Anforderungen an ein effektives Governancesystem für die europäische Klima- und Energiepolitik nach 2020 und steht als Download zur Verfügung.
Am 6. Juni 2015 nahmen ca. 30 Gemeindevertreter/innen und Bürger/innen der Gemeinde Ahrensfelde am Workshop zur Zukunft der Gemeinde Ahrensfelde teil. Die Gemeinde an der Peripherie zu Berlin nahm erfolgreich am "Zukunftsstadt" Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil und ist eine von 52 ausgewählten Kommunen, die dieses Jahr eine Vision für eine nachhaltige Stadt entwickeln. Das Ecologic Institut und die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde unterstützen den Prozess der Visionsentwicklung, wissenschaftliche Nachbereitung und potentiell folgende Reallabore. Doris Knoblauch moderierte den Kick-off Workshop des Projektes.
Nach 13 erfolgreich durchgeführten ICAP-Sommerkursen und Trainingskursen zum Emissionshandel fand im Juli 2015 erstmalig ein Fortgeschrittenenkurs in dieser Reihe statt. Zu dieser Masterclass kamen 31 Teilnehmer aus 14 Ländern für eine Woche nach London, um ihre Kenntnisse des Emissionshandels zu vertiefen und miteinander die Herausforderungen und Chancen für seine Anwendung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu diskutieren. Die Londoner Veranstaltung setzt damit eine erfolgreiche Reihe von Sommerkursen fort, die zuletzt in Seoul, Mexiko-Stadt und Paris stattfanden. Benjamin Görlach und Matthias Duwe leiteten die Masterclass.
Am 21. September 2015 hielt Dr. Eleftheria Kampa, Senior Fellow des Ecologic Instituts, eine Vorlesung über Wasser und Flussgebietsmanagementpolitik der Europäischen Union während der Potsdam Summer School on Facing Natural Hazards. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.
Ecologic Institut und die FracTracker Alliance informieren und diskutieren über Fracking und erneuerbare Energien. Mit 14 Workshops in 7 Ländern auf 3 Kontinenten, schafft OUR ENERGY SOLUTIONS eine globale Gemeinschaft engagierter und informierter Bürger, Organisationen, Unternehmen, Verwaltungen und anderen Stakeholder, um Ideen und Lösungen zu entwickeln, die unserer Gesellschaft vorwärts bringen und gleichzeitig unseren Planeten schützen.
Dworak, Thomas; Zbignev Karaczun; Nadine Herbke et al. 2005: Deliverable 3 – WFD and Agriculture linkages at the EU level. Final Report about Rural Development Programmes. Ecologic/Warsaw Agricultural University, Berlin/Warschau.