Mit den Marktinformationsgesprächen 2026 werden zentrale Herausforderungen entlang der Bio-Wertschöpfungsketten strukturiert aufgearbeitet und gemeinsam mit Branchenakteur:innen Lösungsansätze entwickelt. Die Gesprächsreihe knüpft an die Marktinformationsgespräche der Vorjahre an und setzt den Fokus nun verstärkt auf Infrastrukturfragen.
Im Rahmen der EU-Mission "Restore our Ocean and Waters" erhält das Projekt EUMission4WaterPollution technische Unterstützung über das Programm "Studies to Support Communities of Actors to Achieve the EU Mission", das von der European Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency (CINEA) koordiniert wird. Ziel des Projekts ist es, die Küstenresilienz der albanischen Hafenstadt Durrës zu stärken und Ansätze zur Bekämpfung von Plastik- und Mikroplastikverschmutzung zu entwickeln.
Im Frühjahr 2025 waren die Plastic Pirates noch einmal an der Donau aktiv. Schulklassen und außerschulische Jugendgruppen waren eingeladen, selbst Daten zur Plastikverschmutzung zu erheben und dabei die Donau als wichtigen Lebensraum und Verkehrsweg besser kennenzulernen. Ziel der Aktion war es, das Umweltbewusstsein junger Menschen zu stärken und ihnen einen praxisnahen Zugang zu wissenschaftlichem Arbeiten zu ermöglichen. Die Teilnahme war kostenfrei.
Das Projekt Plastic Pirates Plus setzt gezielt dort an, wo Bildungsteilhabe besonders gefördert werden muss: bei Schulklassen mit einem höheren Anteil an Schüler:innen aus sozial benachteiligten Haushalten. Ziel ist es, diesen Jugendlichen durch ein niedrigschwelliges, praxisnahes Angebot einen Zugang zur Welt der Wissenschaft zu ermöglichen – unabhängig von finanziellen oder sozialen Voraussetzungen. Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos und damit bewusst so gestaltet, dass kein Kind ausgeschlossen wird.
Mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit und den ökologischen Landbau in Brandenburg weiter zu stärken, wird seit 2022 der Ökoaktionsplan Brandenburg umgesetzt, der darauf abzielt, die ökologisch bewirtschafteten Flächen im Land auf 20 Prozent bis 2024 zu steigern. Im Rahmen des Ökoaktionsplans werden produktbezogene Marktinformationsgespräche durchgeführt, um Marktakteure aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft miteinander zu vernetzen und aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren. Diese Gespräche sind zentral, um die regionale Bio-Wertschöpfungskette zu stärken und den Austausch zwischen erzeugenden, verarbeitenden und vermarktenden Betrieben zu fördern.
Die Plastic Pirates starten im Herbst 2024 in ein neues Teilprojekt. Der neue Schwerpunkt, dieses Mal: das Flusssystem der Donau! Der mit 2.850 Kilometern zweitlängste Fluss Europas beginnt im Schwarzwald und fließt durch insgesamt 10 Länder, bevor er ins Schwarze Meer mündet. Das Flusssystem umfasst viele wichtige Nebenflüsse, zum Beispiel Isar, Inn und Lech. Das neue Projekt ergänzt die laufende Untersuchung des Flusssystems der Elbe und der deutschen Küsten. Das Ziel der Herbstkampagne 2024 der Plastic Pirates ist es, weitere Erkenntnisse über die Plastikverschmutzung dieser Gewässer zu gewinnen.
Das Projekt richtet sich an Postgraduierte sowie Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern und vermittelt ihnen vielseitige Kompetenzen im Umweltmanagement. Es kombiniert Vortragsreihen und interaktive Workshops, um das Verständnis für nachhaltige Ansätze wie ökosystembasiertes Management (EBM), naturbasierte Lösungen (NbS) und Wiederherstellungsmaßnahmen zu vertiefen und praktische Fähigkeiten zu fördern. Die Veranstaltungen auf der Insel Vilm (30. Mai bis 23. Oktober 2024) sowie vorherige Formate, wie der 88. UNEP/UNESCO/BMUV-Kurs mit dem Schwerpunkt Wasserressourcenmanagement (Oktober 2023 in Dresden), spielten eine zentrale Rolle in der Wissensvermittlung. Ziel ist es, zukünftige Entscheidungsträger:innen mit den notwendigen Werkzeugen auszustatten, um komplexe ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen wirksam anzugehen.
Bereits seit 2016 erforschen und kartieren Jugendliche erfolgreich die Plastikverschmutzung in und an Flüssen in Deutschland. Als Teil des Bürgerforschungsprojekts Plastikpiraten schlüpfen sie in die Rolle von Wissenschaftler:innen und untersuchen den Zustand unserer Flüsse. Nun gehen die Expeditionen in eine neue Runde: im Projekt "Plastic Pirates – deutsche Küste" begeben sich Schulklassen und Jugendgruppen auf die Suche nach Plastikmüll an den Küsten und am Flusssystem der Elbe – einschließlich ihrer Zuflüsse wie Havel, Mulde oder Saale.
Das Projekt zielt darauf ab, Vorteile, Herausforderungen und Informationen zum Emissionshandel an interessierte Partnerländer zu vermitteln. Diese Projektphase fokussiert sich darauf, die Vermittlung von Wissen zum Emissionshandel im Rahmen diverser Veranstaltungen zu intensivieren. Dabei führt das Konsortium Workshops, Informationsveranstaltungen und Side-Events im In- und Ausland, für und mit ausländischen Regierungen, regierungsnahen Institutionen und Stakeholder:innen durch.
Das Programm "Bridging Global Divides" bietet Studierenden der University of Colorado Denver die Möglichkeit, drei Monate in Berlin zu verbringen und sich dabei mit aktuellen Themen wie der ökologischen Krise, der Politik der Ungerechtigkeit, der internationalen Politik und Diktaturen zu beschäftigen.
Ready4NetZero zielte darauf ab, kleine und mittelgroße Städte in Polen, Rumänien, Ungarn und Kroatien bei der Entwicklung und Umsetzung lokaler Strategien zur Erreichung der Klimaneutralität zu unterstützen. Zu diesem Zweck schuf das Projekt Wissensressourcen (wie beispielsweise einen Leitfaden) und bot Schulungen und Aktivitäten zum Kompetenzaufbau an (Webinare, Workshops, eine Studienreise und eine internationale Konferenz), um die Mitarbeiter:innen der Kommunen mit Fähigkeiten, Wissen und Netzwerken auszustatten, damit sie lokale, langfristige Klimastrategien entwickeln und umsetzen konnten.
Zur Erreichung der globalen Klimaziele ist die Reduktion der durch Entwaldung verursachten Emissionen unerlässlich. Das sogenannte "jurisdictional REDD+"- Spiel hat zum Ziel, die Entwaldung zu reduzieren, in dem es die Entwaldung auf regionaler Ebene überwacht und lenkt. Um Entscheidungsträger:innen und Interessenvertreter:innen dabei zu unterstützen, die potenziellen Vorteile rechtlicher Ansätze besser zu verstehen, entwickelt das Ecologic Institut ein analoges Lernspiel, um die Schlüsselkonzepte zu veranschaulichen. Das Spiel wird durch Lehrmaterial und die Durchführung von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Environmental Defense Fund unterstützt.
Das Projekt "Informations- und Lehrmaterialien für einen umweltbewussten Umgang mit Humanarzneimitteln" möchte einen umweltbewussten Umgang mit Humanarzneimitteln fördern und die Thematik Arzneimittel und Umwelt in der pharmazeutischen und medizinischen Lehre verankern. Übergeordnetes Ziel war es, den Eintrag von Arzneistoffen in die Umwelt und deren Wirkungen auf Tiere und Pflanzen zu reduzieren. Dazu wurden frei verfügbare Lehrmaterialien für die universitäre Lehre, für Fort- und Weiterbildungen und für berufsbildende Schulen entwickelt. Zudem wurden Informationsmaterialien zur umweltbewussten Anwendung und Entsorgung von Medikamenten erstellt und verbreitet. Alle Informationen und Materialien wurden schließlich auf einer online-Informationsplattform, welche vom Ecologic Institut konzeptioniert und erstellt wird, unter uba.de/ham verfügbar gemacht.