Das Ecologic Institut koordiniert BioClim-Restoration und verantwortet die Konzeption und Durchführung der Workshop-Reihe. Das Projektteam bringt seine Expertise zu naturbasierten Lösungen, zur Wiederherstellung von Ökosystemen, zu Biodiversität und Klimaanpassung sowie zur europäischen Umweltpolitik ein. Darüber hinaus unterstützt das Ecologic Institut die systematische Auswertung der Workshop-Ergebnisse und deren Überführung in politikrelevante Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen.
BioClime stärkt Synergien zwischen Biodiversitäts- und Klimapolitik unter der CBD und der UNFCCC. Das Projekt unterstützt internationale Verhandlungen sowie Umsetzungsprozesse in Partnerländern durch Analysen, Dialogformate und Wissensaustausch.
Das Ecologic Institut erstellt eine praxisorientierte Handreichung zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für kommunale Klimaprojekte. Die Handreichung bietet einen strukturierten Überblick über geeignete Finanzierungsansätze – von Gebührenmodellen und Beteiligungsformaten bis hin zu kapitalmarktbasierter Fremdfinanzierung – und bewertet deren Anwendbarkeit unter den spezifischen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz.
Im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) unterstützte das Ecologic Institut die Konzeption und Durchführung des Europäischen Vernetzungsworkshops zur Stadtnatur, der am 5. und 6. Mai 2026 in Bonn stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, zentrale Akteure aus Europa zusammenzubringen, um Erfahrungen zur Förderung urbaner Biodiversität und zur Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur auszutauschen.
Das Projekt FairNature untersucht, wie naturbasierte Lösungen über größere geografische Räume hinweg gerecht skaliert werden können. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Rahmens, der Akteurinnen und Akteuren auf verschiedenen Ebenen – von lokalen Initiativen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern – Orientierung bietet.
Das Forschungsvorhaben untersucht die Notwendigkeit von integrierten Strategien, um eine nachhaltige Entwicklung sicherstellen und die Lebensgrundlagen bewahren zu können. Im Fokus des Projektes steht die Analyse der Herausforderungen und Wechselwirkungen zwischen den drei Krisenfeldern und die Frage, wie Maßnahmen gestaltet werden können, die Synergien zwischen Klimaschutz, Biodiversitätserhalt und der Reduktion von Umweltverschmutzung schaffen. Dabei kommen noch mehr Krisen hinzu, z. B. Landdegratation und Nahrungssicherheit.
Rom steht, wie viele Städte in Süd- und Westeuropa, vor erheblichen Herausforderungen durch den Klimawandel, insbesondere durch städtische Hitzeinseln (UHI). Um diesen Risiken zu begegnen, leitet PwC ein Projekt, das von der GD REFORM der EU finanziert wird, wobei das Ecologic Institut eine wichtige unterstützende Rolle spielt. Im Rahmen dieses Projekts wird ein detailliertes UHI-Risikoprofil für Rom erstellt, in das Daten zur Demografie, zum Stadtgrundriss, zu den Verkehrssystemen und zu den Grünflächen der Stadt einfließen.
Immer häufiger auftretende Überschwemmungen und Dürren verdeutlichen die Notwendigkeit, Landschaften widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu gestalten. Hier setzt das europäische Forschungsprojekt SpongeWorks an, das nachhaltige "Schwamm"-Maßnahmen in Flusseinzugsgebieten demonstriert. Durch Renaturierungen und innovative landwirtschaftliche Praktiken in Griechenland, Frankreich und den Niederlanden/Deutschland sollen Landschaften ihre Fähigkeit verbessern, Wasser zu speichern und kontrolliert abzugeben. Das Projekt vereint 28 Partner und schafft ein Netzwerk zur Verbreitung von Erfolgsgeschichten und neuen Lösungen, um auch andere Regionen zu inspirieren.
Ziel des Projekts war es, verschiedene Datensätze zu analysieren, um Erkenntnisse über den Fortschritt von Konzepten der gerechten Klimaresilienz in der Anpassungsplanung/-politik auf nationaler und subnationaler Ebene in den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zu gewinnen.
Damit naturbasierte Lösungen (NbS) ihr gesamtes Nutzenpotenzial entfalten können, bedarf es koordinierter Anstrengungen, um technische Fähigkeiten zu verbessern, innovative Finanzierungsmechanismen zu entwickeln und die Governance zu verbessern. Der "EU-LAC Policy Dialogue on Nature-based Solutions" – eine Initiative unter der Leitung der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission – zielt darauf ab, einen regelmäßigen Austausch zwischen der EU und den Regionen Lateinamerikas und der Karibik (LAC) über naturbasierte Lösungen (NbS) zu etablieren, um die politische Umsetzung und Maßnahmen in beiden Regionen zu fördern.
Das übergeordnete Projektziel besteht darin, die Kartierung und Bewertung von Ökosystemen, Lebensräumen, Arten und Schutzgebieten zu unterstützen. So sollen die bestmöglichen Nachweise und Daten zusammengestellt werden, die für die Kartierung und Bewertung des Zustands der Ökosysteme in der gesamten EU, auf Länderebene sowie für einzelne Ökosystemtypen, Lebensräume und Arten erforderlich sind.
Die pazifischen Inselstaaten stehen vor großen klimabedingten Herausforderungen, die den Zugang zu Wasser und die Abwasserentsorgung beeinträchtigen, die öffentliche Gesundheit gefährden und die Entwicklung behindern. Das Projekt PacFresH2O zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit ländlicher Gemeinden in Papua-Neuguinea und den Salomonen zu stärken, indem die Wasserinfrastruktur verbessert, naturbasierte Lösungen und Wasserressourcenmanagement umgesetzt, klimaresiliente WaSH-Maßnahmen in nationale Strategien integriert und mit lokalen Akteuren zusammengearbeitet wird. So kann der sozioökonomische Nutzen maximiert und die Auswirkungen des Klimawandels abgemildert werden.
Das Projekt verfolgt das Ziel, einen Beitrag zum systemischen Wandel zu leisten, der für eine NPE erforderlich ist. Hierzu werden durch transdisziplinäre Forschung – unter Einbeziehung zahlreicher Interessengruppen – Orientierungshilfen für Politik, Industrie und Gesellschaft erarbeitet.
Das Ecologic Institut ist Mitglied des European Topic Centre on Biodiversity and Ecosystems (Europäisches Themenzentrum für Biodiversität und Ökosysteme (ETC-BE)), das mit der Europäischen Umweltagentur (EUA) unter einem Partnerschaftsrahmenvertrag für den Zeitraum von 2023 bis 2026 zusammenarbeitet. Das ETC-BE besteht aus einem Konsortium von 24 europäischen Organisationen, die Expertise im Themenbereich Biodiversität und Ökosysteme an Land, im Süßwasser und im Meer haben. Biodiversität und Ökosysteme sind einer von fünf strategischen Arbeitsbereichen in der EUA-Eionet-Strategie 2021-2030.
Das Projekt zielt darauf ab, die Europäische Kommission darüber zu informieren, wie der EU-Haushalt nach 2027 am besten genutzt werden kann, um die ehrgeizigen Umwelt- und Klimaziele auf effektive und effiziente Weise zu erreichen. Die Ergebnisse dieses Projekts werden in die politischen Prozesse einfließen, die den MFF für die Zeit nach 2027 gestalten werden. Das Ecologic Institut leitet zwei Teilprojekte: Im Rahmen des ersten Teilprojekts werden Optionen zur Verbesserung der Finanzierung von Naturschutzprojekten definiert. Bestehende EU-Förderprogramme werden analysiert und die Herausforderungen und Hindernisse untersucht, denen die Mitgliedstaaten beim Zugang zu und der Mobilisierung von EU-Mitteln für Naturschutzprojekte und Biodiversitäts-Mainstreaming gegenüberstehen.