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Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung der Entwicklung der Arktis

iStock © Lya Cattel
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Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung der Entwicklung der Arktis

Projekt
Dauer
-

Durch die schnelle Entwicklung der Arktisregion infolge wirtschaftlicher Entwicklungen und des Klimawandels entstehen vielfältige Probleme, z. B. im Umweltbereich, zu deren Bekämpfung die EU einen Beitrag leistet. Die Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung der Entwicklung der Arktis soll – innerhalb der EU ebenso wie zwischen der EU und den arktischen Gemeinschaften – Kommunikation und Einbindung dieser Bemühungen verbessern. Das Projekt zielt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse und unterschiedliche Perspektiven der Betroffenen zusammenzubringen, das Bewusstsein für die Arktis im Wandel zu fördern, das Verständnis der Auswirkungen von EU-Politiken zu verbessern und die Effektivität und Nachhaltigkeit des Netzwerkes und des European Union Arctic Information Centres (EUAIC) zu testen.

Die Hauptziele des Projektes sind:

  • Wissen und Perspektiven von Stakeholdern zu wissenschaftlichen Informationen über die Entwicklung der Arktis zu sammeln und das Bewusstsein über die Arktis, ebenso wie über die sich verändernden politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen in der Arktis und die Auswirkungen von EU Politiken zu stärken. Die Folgenabschätzung wird dabei genutzt, um Informationen für politische Entscheidungsträger zu sammeln.
  • Effektivität und Nachhaltigkeit eines Netzwerks führender Kommunikations- und Wissenschaftseinrichtungen als Grundlage eines künftigen European Union Arctic Information Centres (EUAIC) zu untersuchen, das dem Austausch zwischen EU-Institutionen, Stakeholdern in der Arktis und der weiteren Öffentlichkeit dient.

Das Projekt wird von 19 Kommunikations- und Wissenschaftseinrichtungen und Universitäten mit umfangreichen Aktivitäten und weitreichender Expertise im Bereich der Arktis durchgeführt.  Das Ecologic Institut leitet eine Lückenanalyse im Arbeitspaket 1, in der das Informationsbedürfnis politischer Entscheidungsträger, Stakeholder und der Öffentlichkeit analysiert wird. Dies erfolgt durch eine Darstellung potentieller Anbieter und Nutzer von Informationen sowie durch die Entwicklung von Empfehlungen und einem Kommunikationsplan. Darüber hinaus trägt das Ecologic Institut zum methodischen Rahmen in Arbeitspaket 2 bei, indem es die Folgen der Entwicklung der Arktis und die Folgen von EU-Politiken mit Auswirkungen auf die Arktisregion untersucht. Informationen über solche Auswirkungen, einschließlich der Rolle von  werden politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung stellt. Zudem beteiligt sich das Ecologic Institut an der Einbindung der Öffentlichkeit und der Kommunikation des Vorhabens und seiner Ergebnisse in Arbeitspaket 3.

Kontakt

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Finanzierung
Partner
United Nations Environment Programme, GRID-Arendal, Norwegen
Team
Elizabeth Tedsen JD
Pamela Lesser
Katherine Weingartner
Dauer
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Projekt-ID
Schlüsselwörter
Europäische Union, Nachhaltige Entwicklung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Stakeholder
Arktis, Europa