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Richtlinien und Regulierung von Schadstoffen in der Umwelt – CAPACITIE-Fortbildungskurs

Richtlinien und Regulierung von Schadstoffen in der Umwelt – CAPACITIE-Fortbildungskurs

Timeloc
27. April 2015 bis 29. April 2015
Dessau, Berlin
Deutschland

Das Ecologic Institut und das Umweltbundesamt (UBA) organisierten ein 3-tägiges Doktorandenseminar zu "Richtlinien und Regulierung von Schadstoffen in der Umwelt". Das Seminar war Teil des europäischen Forschungsprojekts CAPACITIE, das sich mit Verschmutzung im urbanen Raum befasst und eines der Marie Curie Erstausbildungsnetzes (ITNs) ist. Die Vorträge thematisierten Umweltverschmutzung, Regulierungsansätze, methodische Instrumente und praktische Initiativen auf lokaler (städtischer), nationaler und europäischer Ebene. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.

CAPACITIE umfasst 12 PhD-Projekte und adressiert eine Bandbreite an Themen, die sich mit der Überwachung von Verschmutzung in Städten befassen. Bereits heute leben mehr als 50% der weltweiten Bevölkerung in Städten und in den nächsten 20 Jahren werden rund 2 Milliarden zusätzliche Stadtbewohner erwartet. Dies zeigt, wie wichtig ein besseres Verständnis der Faktoren und Prozesse, die die Umweltverschmutzung in Städten beeinflussen, ist, sowie deren potenziell negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Umwelt. Das Spektrum der Herausforderungen wird durch die Projektaufstellung wiedergespiegelt: Gesellschafter und Partnerorganisationen von CAPACITIE umspannen den industriellen, regulatorischen und Beratungsbereich sowie Forschung und die Regierungssektoren.

Das Umweltbundesamt sowie Ecologic Institut organisierten und präsentierten gemeinsam u.a. verschiedene Aspekte von chemischen Regulierungs- und Überwachungsansätzen, Praktiken des Umweltmonitorings und der Planung in urbanen Gebieten, sowie Aspekte der Politikprozesse und sozio-ökonomischen Methoden. Zusätzlich zu den Vortragenden des EI und UBA gab es Präsentationen von Repräsentanten von verschiedenen Berliner Institutionen, Universitäten und NGOs.

Programm des Workshops:

  1. Monitoring of surface waters under the EU – Water Framework Directive (Überwachung der Oberflächengewässer im Rahmen der EU – Wasserrahmenrichtlinie) (Dr. Jens Arle, UBA)
  2. Regulating plastics in the marine environment (Regulierung von Kunststoffen in der Meeresumwelt) (Stefanie Werner, UBA)
  3. Pollutant Release and Transfer Register (PRTR) – from data submission to publication (Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister (PRTR) - von der Datenweitergabe bis zur Veröffentlichung) (Dr. Joachim Heidemeier, UBA)
  4. International activities for pharmaceutical safety (Internationale Aktivitäten zur Arzneimittelsicherheit) (Silke Hickmann, UBA)
  5. Per- and polyfluoroalkyl Substances – Environmental Concerns and Regulatory Measures (Per- und polyfluoralkyle Substanzen - Umweltaspekte und Regulierungsmaßnahmen) (Dr. Sue-Martina Starke, UBA)
  6. Environmental risk assessment of chemical mixtures – from research to regulatory implementation (Umweltrisikobewertung von chemischen Mischungen - von der Forschung zur Umsetzung der Regulierung) (Dr. Tobias Frische, UBA)
  7. Air quality in urban environments (Luftqualität in der urbanen Umwelt) (Dr. Marcel Langner, UBA)
  8. Evolution of European and German water management (Entwicklung der europäischen und deutschen Wasserwirtschaft ) (R. Andreas Kraemer, Ecologic Institute)
  9. Trace organic compounds in the urban water cycle - the ASKURIS project in Berlin (Spuren organischer Verbindungen im städtischen Wasserkreislauf - das ASKURIS Projekt in Berlin) (Prof. Martin Jekel, Technical University Berlin)
  10. Environmental Atlas Berlin – Air pollution (Umweltatlas Berlin – Luftverschmutzung) (Dr. Andreas Kerschbaumer, Berlin Senate Department Urban Development and the Environment)
  11. Citizen Science in Germany (Wissenschaft durch Bürger in Deutschland) (Dr. David Ziegler, Museum für Naturkunde Berlin)
  12. Urban ecology data Berlin (Stadtökologische Daten Berlin) (Dr. Michael Gödde, Berlin Senate Department Urban Development and the Environment)
  13. Citizen Science in Berlin (Wissenschaft durch Bürger in Berlin) (Dr. Ulrike Sturm, Museum für Naturkunde, Berlin)
  14. Environmental Justice (Umweltrechtgerechtigkeit) (Herbert Lohner, BUND)
  15. Economic instruments in water policy (Ökonomische Instrumente in der Wasserpolitik ) (Dr. Manuel Lago, Ecologic Institute)
  16. The EU from Theory to Practice (Die EU von der Theorie zur Praxis) (Stefanie Schmidt, Ecologic Institute)
  17. Stakeholder involvement at the EU level and in selected Member States (Einbeziehung von Stakeholdern auf EU-Ebene und in ausgewählten Mitgliedstaaten) (Doris Knoblauch, Ecologic Institute)
  18. NGO experience with lobbying European processes (NGO Erfahrungen mit dem Lobbying von europäischen Prozessen) (Susan Haffmans, PAN- Germany)
  19. Combatting environmental crime in the EU - the long way from an idea through regulation to law enforcement (Die Bekämpfung der Umweltkriminalität in der EU - der lange Weg von der Idee bis zur Verordnung für die Strafverfolgung) (Christiane Gerstetter, Ecologic Institute)
  20. Pharmaceutical pollution and the Water Framework Directive (Pharmazeutische Verschmutzung und die Wasserrahmenrichtlinie) (Rodrigo Vidaurre, Ecologic Institute)
  21. Marine pollution regulation in the EU (Regulierungen zu Meeresverschmutzung in der EU) (Ina Krüger, Ecologic Institute)
  22. Water reuse and water quality-related issues (Fragen der Wasserwiederverwendung und Wasserqualität) (Dr. Ulf Stein, Ecologic Institute)