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Ernährung und Nachhaltigkeit

Ernährung und Nachhaltigkeit

TimeLoc
22. Juni 2017
Berlin
Deutschland
Es braucht keine 60% Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, um die Menschheit in 2050 zu ernähren. Anreize zur Änderung von Ernährungsweisen und Reduktion von Lebensmittelabfällen stehen politisch noch viel zu wenig im Fokus.

Während der ersten "World Food Convention" des Tagesspiegel am 22. Juni 2017 diskutierten 450 Teilnehmer Fragen zur Zukunft der Lebensmittelproduktion. Das Ecologic Institut war Partner der World Food Convention. Im Panel "Human Eating Behaviour" erläuterte Stephanie Wunder, Senior Fellow am Ecologic Institut, die Bedeutung veränderter Ernährungsweisen für Umweltschutz und Gesundheit. In ihrem Diskussionsbeitrag unterstrich sie, dass es nicht ausreichend ist, darauf zu hoffen, dass informierte Verbraucher nachhaltige Produkte vermehrt nachfragen. Vielmehr muss es den Menschen strukturell leichter gemacht werden, gesund und nachhaltig zu leben. Dies umfasst die Sicherstellung des Zugangs zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln, aber auch finanzielle Anpassungen (Internalisierung externer Kosten).

Sie betonte auch, dass die die Änderung von Ernährungsweisen eine große Rolle spielt, um das zukünftige, globale Nahrungsmittelsystem widerstandsfähig und nachhaltig zu machen. Ansätze wie Nudging sind in politischen Diskussionen noch unterrepräsentiert, im Vergleich zum starken Fokus auf die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion.