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Experiences and Results From Interdisciplinary Collaboration

Experiences and Results From Interdisciplinary Collaboration

Utilizing Qualitative Information to Formulate Disaster Risk Reduction Measures for Coastal Regions
UnDiszipliniert

Die idealistische Vorstellung einer universalen Bildung, wie sie jahrhundertlang von europäischen Forschungseinrichtungen vermittelt wurde, ist längst passe. An ihre Stelle traten Fachwissenschaften eingeteilt in die zwei Hauptströmungen der Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Natur- und Ingenieurswissenschaften. Dennoch zeigte sich bald, dass Kooperationen zwischen den Fachrichtungen nötig sind, um Antworten auf komplexe Fragestellungen zu finden. Gerade in der Ökosystemforschung wird deutlich, dass der Überblick über das Gesamtsystem unverzichtbar ist. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten kann viele verschiedene Aspekte eines Systems beleuchten. Durch die Verknüpfung der Einzelergebnisse erhalten sie ihre Bedeutung im Gesamtzusammenhang. Im Projekt RISC-KIT wurde interdisziplinäre Forschung mit Blick auf Minimierung von Katastrophen in Küstenregionen in zwei Fallbeispielen erprobt. Die Untersuchung war Bestandteil des RP7- Projektes RISC-KIT (Resilience-Increasing Strategies for Coasts – toolkit). Der Artikel steht als Download zur Verfügung.

Der Artikel illustriert sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen von interdisziplinärer  Kollaboration der Sozial- und Geisteswissenschaften mit den Natur- und Ingenieurswissenschaften bei der Formulierung von Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge in Küstengebieten. Die Erstautorin Dr. Grit Martinez vom Ecologic Institut, vermittelt ihre Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit im EU-Projekt RISC-KIT bei der Erarbeitung von Maßnahmen zur Minderung von Katastrophen anhand zweier Fallbeispiele in den europäische Küstengebieten Porto Garibaldi (Italien) und Rio Formosa (Portugal).

Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der historisch-kulturellen Ursprünge der Entstehung von wissenschaftlichen Disziplinen, an die sich eine Analyse der interdisziplinären Erhebung von qualitativen und quantitativen Daten und deren Auswertung anschließt. In der Zusammenfassung werden Vorschläge für die Verstetigung interdisziplinären Arbeiten bei Risikoanalyse und – management vorgestellt, die zur Überwindung der fachspezifischen Trennungen beitragen können. Die Autoren weisen nach, dass quantitative Daten wertvolle Informationen zu Wissensbasis, Werten und Verhalten von institutionellen und nicht-institutioneller Akteuren geben, die für die Formulierung angemessener Risikomaßnahmen in regionalen Kontexten unentbehrlich sind. Wenn solche Informationen von Wissenschaftlern der Natur- und Ingenieurwissenschaften erhoben werden, unterstützt dies zudem den Prozess der interdisziplinären Kooperation und kann zu neuen Erkenntnissen führen, wie beispielsweise der Erklärung von Widersprüchen im menschlichen Risikoverhalten.


Zitiervorschlag

Martinez, G., Armaroli, C., Costas, S., Harley, D. M., Paolisso, M., (2018), Experiences and results from interdisciplinary collaboration: Utilizing qualitative information to formulate disaster risk reduction measures for coastal regions, Coastal Engineering, https://doi.org/10.1016/j.coastaleng.2017.09.010

Sprache
Englisch
Autor(en)
Autor(en)
Clara Armaroli (University of Ferrara)
Susana Costas (Centro de Investigaçao Marinha e Ambiental (CIMA))
Mitchell D. Harley (UNSW Sydney)
Verlag
Jahr
2018
Erschienen in
ISSN
0378-3839
Umfang
11 S.
Projektnummer
2729
Inhaltsverzeichnis

Highlights
Abstract
Keywords
1. Introduction

    1.1. History of disciplinary work in science
    1.2. The challenge of interdisciplinary work in disaster risk reduction
    1.3. Disaster risk reduction measures and society

2. Case study areas, methodology and findings

    2.1. General approach used in the case studies
    2.2. Porto Garibaldi, Italy
        2.2.1. Methodology
        2.2.2. Findings
    2.3. Ria Formosa, Portugal
        2.3.1. Methodology
        2.3.2. Findings
    2.4. Methodologies used in the case studies and findings

3. Experiences in interdisciplinary collaboration

    3.1. Perception of collecting qualitative data
        3.1.1. SSH
        3.1.2. NS
    3.2. Challenges of processing qualitative data
        3.2.1. SSH
        3.2.2. NS
    3.3. Potentials for interdisciplinary collaboration
        3.3.1. SSH
        3.3.2. NS

4. Discussion
5. Conclusions
Acknowledgements
References

Schlüsselwörter
Interdisziplinarität, Sozial- und Geisteswissenschaften, Natur- und Ingenieurswissenschaften, Katastrophenvorsorge, Kultur, Werte, Risikowahrnehmung, Porto Garibaldi, Ria Formosa, Küste