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Rohstoffe & Umwelt 2019 – Internationale Abschlusskonferenz

Rohstoffe & Umwelt 2019 – Internationale Abschlusskonferenz

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19. Februar 2019 bis 20. Februar 2019
Berlin
Deutschland

Am 19. und 20. Februar 2019 fand die Konferenz "Raw Materials & Environment 2019" statt. Mehr als 25 Referierende und ca. 150 internationale Entscheidungsträger*innen und Expert*innen aus den Themenbereichen Bergbau, Rohstoffversorgung, Umweltbewertung, Klimawandel, nachhaltiges Lieferketten- und Ressourcenmanagement diskutierten in Panels und Arbeitsgruppen. Die Veranstaltung zielte darauf ab, das Bewusstsein für Umweltfragen in den nationalen, europäischen und internationalen Debatten über "Responsible Sourcing" und "Responsible Mining" zu fördern. Dr. Camilla Bausch, Direktorin des Ecologic Instituts, moderierte die zweitägige Veranstaltung, die vom Ecologic Institut organisiert sowie inhaltlich unterstützt wurde.

Mineralien und Metalle bilden das Rückgrat der modernen Wirtschaft und sind der Schlüssel zur Erbringung von Dienstleistungen wie Wohnen, Mobilität und Kommunikation für Menschen auf der ganzen Welt. Nachhaltigkeitsbestrebungen wie die Energiewende und Megatrends wie die Digitalisierung stellen zusätzliche Anforderungen an die Rohstoffversorgung der Weltwirtschaft. Die Sicherstellung eines nachhaltigen Zugangs zu abiotischen Rohstoffen auf globaler Ebene für die kommenden Jahrzehnte erfordert Diskussionen darüber, wie die externen ökologischen und sozialen Kosten der Rohstoffproduktion internalisiert und eine gerechte Verteilung von Verantwortung, Kosten und Nutzen entlang der globalen Lieferketten erreicht werden können.

Da erwartet wird, dass die weltweite Nachfrage nach Mineralien auch in einer stärker auf Kreislaufwirtschaft ausgerichteten Wirtschaftsweise steigen wird, um verschiedene Funktionen zu erfüllen (z.B. für die sozioökonomische Entwicklung in Ländern des globalen Südens; für Zukunftstechnologien mit geringem CO2-Ausstoß), bleiben Bergbauaktivitäten wichtig. Für die Zukunftssicherung solcher Aktivitäten sind jedoch ein kontinuierlicher und offener Dialog mit unterschiedlichen Stakeholdern sowie eine Kultur erforderlich, die darauf abzielt, Bergbauaktivitäten stärker mit Blick auf eine langfristige Resilienz (für die Anpassung an die großen Unbekannten des "Systems Mining") sowie auf eine gerechte Verteilung von Zugang, Nutzen, Risiken und Verantwortlichkeiten zu entwickeln bzw. zu designen. Es müssen Rahmenbedingungen und Anreize geschaffen werden, die es den Unternehmen ermöglichen, Vorreiter zu werden und auch Verantwortung für soziale und ökologische Rahmenbedingungen im Sinne einer "Nachhaltigkeitslizenz" zu übernehmen. Dies erfordert schließlich den Aufbau globaler Brücken für den Dialog auf Augenhöhe mit alten und neuen Akteuren entlang globaler Lieferketten.

Weitere Informationen und eine Dokumentation der Konferenz finden Sie auf der UBA-Webseite.


Finanzierung
Umweltbundesamt (UBA), Deutschland
Datum
19. Februar 2019 bis 20. Februar 2019
Ort
Berlin, Deutschland
Sprache
Englisch
Teilnehmerzahl
150
Projektnummer
2599
Schlüsselwörter
abiotische Rohstoffe, Rohstoffabbau, Umweltfolgen, Völkerrecht, Welthandelsrecht, Investitionsschutzrecht, soft law , Global