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Wissensentwicklung und Anwendung zu den Nutzen der Klimaanpassung

Wissensentwicklung und Anwendung zu den Nutzen der Klimaanpassung

Projekt
Dauer
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Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen bereits heute die Gesellschaft, Ökosysteme und wirtschaftliche Aktivitäten in ganz Europa. Mit der weiteren Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen wächst auch der Bedarf an belastbaren Erkenntnissen über deren Nutzen sowie über die Kosten der unterlassenen Anpassung. Eine verbesserte Evidenzbasis ist eine wichtige Grundlage für fundierte Investitions- und Politikentscheidungen zur Stärkung der Klimaresilienz.

Dieses Projekt unterstützt die Europäische Umweltagentur (EEA) dabei, das quantitative Wissen über die Nutzen von Klimaanpassungsmaßnahmen in den EU27-Mitgliedstaaten weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht die Anwendung des Konzepts der „Triple Dividend of Resilience“ (TDR), das neben vermiedenen klimabedingten Schäden auch weitergehende wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Vorteile von Anpassungsmaßnahmen erfasst.

Ziel des Projekts ist es, bestehende Erkenntnisse zu den Nutzenwirkungen von Klimaanpassung systematisch zusammenzutragen und zu bewerten, einen strukturierten Datensatz zu verschiedenen Anpassungsmaßnahmen aufzubauen und zu untersuchen, wie die verfügbaren Daten für indikative Schätzungen auf EU-Ebene genutzt werden können. Angesichts bestehender Wissenslücken identifiziert das Projekt zudem Datenbedarfe, methodische Herausforderungen und Prioritäten für zukünftige Forschungsarbeiten.

Zentrale Aktivitäten

  • Sichtung und Auswertung wissenschaftlicher Literatur, Berichte und Fallstudien zu den Nutzenwirkungen von Klimaanpassungsmaßnahmen.
  • Entwicklung einer Datenbank zu Anpassungsmaßnahmen mit Informationen zu Kosten, Nutzen, Sektoren, Klimarisiken, geografischer Abdeckung und TDR-Nutzenkategorien.
  • Bewertung der Qualität, Belastbarkeit und Verlässlichkeit der verfügbaren Evidenz sowie Dokumentation methodischer Einschränkungen.
  • Untersuchung von Ansätzen zur Hochrechnung der verfügbaren Daten, um indikative Schätzungen der Anpassungsnutzen auf Ebene der EU27 abzuleiten.
  • Erstellung eines Abschlussberichts mit Ergebnissen, methodischen Annahmen, Unsicherheiten und Forschungsbedarfen.

Das Projekt berücksichtigt Evidenz aus den EU-Mitgliedstaaten sowie, wo relevant, ausgewählte internationale Studien. Die Arbeiten verbinden Literaturrecherche, Fallstudienanalyse und quantitative Auswertungen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Herausforderungen bei der Erfassung und Vergleichbarkeit der verschiedenen Resilienzdividenden, insbesondere der weitergehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzenwirkungen, die häufig weniger gut dokumentiert sind als vermiedene Schäden.

Das Projekt wird von einem Konsortium unter der Leitung von Ramboll durchgeführt, gemeinsam mit dem Ecologic Institut und dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA).

Das Ecologic Institut bringt seine Expertise zu den ökonomischen Aspekten der Klimaanpassung ein, insbesondere bei der Bewertung von Anpassungskosten und -nutzen, Kosten-Nutzen-Analysen sowie der Analyse von Klimarisiken. Ecologic unterstützt die Erhebung und Bewertung von Evidenz zu Anpassungsnutzen, wirkt an der Entwicklung der Datenbank mit und liefert methodische Beiträge zur Bewertung von Anpassungsmaßnahmen in verschiedenen Sektoren und Regionen.

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Finanzierung
Partner
Team
Dauer
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Projekt-ID
Schlüsselwörter
Klimaanpassung, Resilienz, Triple Dividend of Resilience, Anpassungsnutzen, Klimaökonomie, Klimarisiken, Kosten-Nutzen-Analyse, EU27, Resilienzpolitik, Anpassungsdatenbank
EU27, Europäische Union, ausgewählte internationale Fallstudien
Literaturrecherche, Fallstudienanalyse, Datenbankentwicklung, quantitative Datenextraktion, Qualitätsbewertung von Daten, Analyse von Anpassungsnutzen, Hochrechnungs- und Extrapolationsansätze, methodische Bewertung