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Johns Hopkins University Summer School: 'Alles ist möglich'

Johns Hopkins University Summer School: 'Alles ist möglich'

Timeloc
9. Juni 2008 bis 20. Juni 2008
Berlin, Deutschland und Brüssel
Belgien

Ecologic führte vom 9.-20. Juni 2008 für die Johns Hopkins University eine Summer School zur Europäischen Umweltpolitik durch. Experten von Ecologic sowie verschiedene Gastdozenten leiteten Seminare zu verschiedenen Themen, von Europäischer Integration bis hin zur Europäischen Wasserpolitik. Die Studenten der Johns Hopkins Universität trafen außerdem eine Vielzahl von Akteuren und Interessenvertretern in Berlin und Brüssel, um die behandelten Themen mit Experten aus der Praxis zu diskutieren.

Bei einer Exkursion in das  UNESCO Biosphärenreservat Schorfheide lernten die Studenten ein Beispiel deutscher Naturschutzpolitik kennen.

Der zweiwöchige Lehrplan deckte folgende Themenschwerpunkte Europäischer Umweltpolitik aus unterschiedlichen Perspektiven ab:

  • EU Institutionen, deren Kompetenzen und das Verhältnis zwischen EU Mitgliedsstaaten und der EU in der Umweltpolitik; Vor- und Nachteile von EU-Vorgaben und EU-Richtlinien für die (nationale) Umweltpolitik; Beispiele wichtiger Erfolgsgeschichten und Rückschläge in der EU Umweltpolitik; Strategien zur Nachhaltigen Entwicklung (Nils Meyer-Ohlendorf).
  • EU Erweiterung und EU Nachbarschaftspolitik (ENP) im Zusammenhang des rechtlichen und politischen Rahmenwerkes zur Erweiterung der EU; vergangene und aktuelle Erweiterungsrunden; Auswirkungen der EU-Erweiterung und der EU-Nachbarschaftspolitik (ENP) auf die EU-Umweltpolitik (Nils Meyer-Ohlendorf).
  • EU-US Beziehungen in Umweltbelangen, inklusive der Kontroversen; Möglichkeiten für Kooperationen; EU Umweltpolitik im Rahmen von G8 und NATO, US-Einfluß bei der EU Umweltpolitik sowie Art und Ausmaß des EU-Einflusses bei Umweltgestaltungsprozessen in den USA (R. Andreas Kraemer); transatlantische Wirtschaftsintegration und Ordnungspolitik im Umweltbereich (David Vogel).
  • EU Energiepolitik mit dem Primärziel eines  „nachhaltigen, effizienten und diversifizierten Energiemix“; Liberalisierung der Strommärkte als Teil eines weiter greifenden Ansatzes einer gemeinsamen EU Energiepolitik; das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die aktuelle diesbezügliche Diskussion (Sönke Dibbern).
  • EU Luftverschmutzung und Luftqualität im Umweltaktionsplan; thematische Strategien zu Luftverschmutzung; Regulierungsansätze; Integration von Luftqualitätsstandards in die relevanten Sektoren; aktuelle Entwicklungen, z.B. die neue Richtlinie zur Luftqualität sowie Autoabgasemissionen, Europäisches Schadstofffreisetzungs- und Verbindungsregister(PRTR) (Dr. Ralph Czarnecki).
  • EU Abfallpolitik, einschließend die grundlegenden Prinzipien der Abfallwirtschaft und des Abfallmanagements (Planung, Abfallvermeidung, stoffliche und energetische Verwertung, Ablagerung); Verminderung der Umweltauswirkungen von Abfalldeponien und Abfallverbrennungsanlagen durch spezifische Deponie- und Verbrennungsgesetzgebung; spezifische rechtliche Regelungen für verschiedene Abfallströme (z.B. Verpackungen, E-Schrott, Altfahrzeuge) (Alexander Neubauer).
  • EU Klima- und Energiepolitik, inklusive der EU und UN Klimaverhandlungen; das EU Emissionshandelssystem; der Vorschlag der Kommission zu Klimwandel und Energiepolitik (Januar 2008) (Dr. Camilla Bausch); Perspektive der Stiftung Wissenschaft und Politik zum Thema (Susanne Dröge, SWP); Perspektive der GD Umwelt zur Klimastrategie, internationalen Verhandlungen und Monitoring der EU Aktionsstrategie (Martin Weiss, DG Environment); Perspektiven und Arbeitsmethoden des deutschen Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Christian Lindemann, Head Of Unit, Federal Ministry of the Environment); Standpunkt des World Wide Fund For Nature, WWF (Julitte de Grandpré, WWF); Ansichten des Bundes der Deutschen Industrie, BDI (Alexander Kessler, BDI).
  • EU Wasserpolitik, inklusive Europäische Wasserrahmenrichtlinie und ihre Implementierung von 2000-2008; Auswahl von kosteneffektiven Maßnahmen; öffentliche Beteiligung in den Planungen zum Flusseinzugsgebietsmanagement und erheblich veränderte Wasserkörper (Nicole Kranz).
  • Biodiversität und internationale Beziehungen, inklusive der internationalen Anstrengungen zum Erhalt der Biodiversität (Matthias Buck, DG Environment: Climate Environmental Agreements and Trade).
  • Perspektive der PEW Environment Group zur EU Fischereipolitik (Markus Knigge, Pew Environment Group, European Marine Programme).

Teil des Summer School Programms war auch der Besuch des UNESCO Biospährenreservats Schorfheide sowie eine geführte Tour durch das Europäische Parlament mit Roric McCorristin, Office Director, Büro von MEP Cem Özdemir und Axel Singhofen, Berater für Gesundheit und Umweltpolitik im EP Umweltausschuss, Fraktion Die Grünen/EFA.

Die Summer School wurde von Nils Meyer-Ohlendorf für Ecologic und Eileen McGurty für die Johns Hopkins Universität koordiniert.


Finanzierung
Veranstalter
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
Team
Eileen McGurty
Datum
9. Juni 2008 bis 20. Juni 2008
Ort
Berlin, Deutschland und Brüssel, Belgien
Sprache
Englisch
Teilnehmerzahl
13
Projektnummer
221-04
Schlüsselwörter
Europäische Umweltpolitik, Summer School, Europäische Integration, EU Erweiterung, Nachbarschaftspolitik, Wasserpolitik, Klimapolitik, Energiepolitik, Nachhaltige Entwicklung, transatlantische Beziehungen, Abfallpolitik, Biodiversität, Fischereipolitik, Europa, USA, Deutschland