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Antworten auf den Klimawandel – Die Arbeit des "U.S. National Academies Committee on America's Climate Choices"

Antworten auf den Klimawandel – Die Arbeit des "U.S. National Academies Committee on America's Climate Choices"

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23. März 2010

Donald F. Boesch, Gastredner eines transatlantischen Dinner Dialogs am 23. März 2010, stellte die Arbeit des "U.S. National Academies Committee on America's Climate Choices" vor. Die National Academy of Sciences (NAS) erarbeitet wissenschaftlich begründete Empfehlungen zu grundlegenden Fragen von nationalem Belang. Don F. Boesch ist Professor für Meeresbiologie, Präsident des University of Maryland Center for Environmental Science (UMCES) und ist Mitglied des themenübergreifenden Ausschusses der "U.S. National Academies Committee on America's Climate Choices."

Die “U.S. National Academies Committees on America's Climate Choices”

Der US-Congress hat die US-amerikanische Akademie der Wissenschaften gebeten, Optionen darzulegen, wie auf nationaler Ebene auf den Klimawandel reagiert werden kann. Ausgewählte Experten, die unterschiedliche Regierungsebenen, Wissenschaft, NGOs und den privaten Sektor repräsentieren, haben sich hierfür in vier thematischen Arbeitsgruppen sowie einem übergreifenden Ausschuss zusammengefunden. Der Endbericht wird im Jahr 2010 vorliegen und Empfehlungen zusammentragen, welche kurzfristigen Maßnahmen und langfristigen Strategien ergriffen werden können, um auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren.

Die Teilnehmer des Dinner Dialogue diskutierten, wie praktische Erfahrungen mit Klimaanpassungsmaßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt und in den Politikprozess eingeschleust werden können. Dabei wurden Themen aufgegriffen wie:

  • die Auswirkungen auf Kommunen und die Planungsunsicherheiten, die sich aus den Unsicherheiten ergeben, die mit Vorhersagen verbunden sind und vom inkrementellen Wandel bis hin zu radikalen Klimaveränderungen reichen.
  • die Bedeutung eines gemeinsamen Vokabulars, sowie die Rolle von Expertengemeinschaften, die dabei helfen können, kulturelle Schranken zu überwinden und ein gemeinsames Problemverständnis zu entwickeln.
  • die Bedeutung, die den lokalen Entscheidungsprozessen der betreffenden Gemeinde zukommt, insbesondere inwieweit partizipative Prozesse bereits Teil der Entscheidungskultur sind.
  • die Schwierigkeiten die aus unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben, die für die Regulierung der Gewässer und ihrer Einzugsgebiete Anwendung finden, seien es unterschiedliche Vorschriften der einzelnen Staaten in den USA oder unterschiedliche Vorschriften in Nachbarregionen des Ostseeraums.
  • Auswirkungen auf Fragen der nationalen Sicherheit, der Zugang zu ehemals vertraulichen Daten militärischer Überwachungseinrichtungen sowie das gestiegene Bewusstsein in Sicherheitskreisen über die Auswirkungen des Klimawandels, wie es beispielsweise im vierjährigen US-Sicherheitsbericht (Quadrennial Defense Review – QDR) zum Ausdruck kommt.

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Sprecher
Donald F. Boesch
Datum
23. März 2010
Ort