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Smart Energy Dialog

Smart Energy Dialog

Timeloc
9. Juni 2010
Berlin
Deutschland

Der erste Smart Energy Dialog am 9. Juni 2010 in Berlin schuf eine Diskussionsplattform für die Ko-Transformation des Energie- und Verkehrssektors. 60 europäische und amerikanische Experten aus Industrie, Forschung und Politik kamen in der Hertie School of Governance zusammen, um einen Fahrplan zu diskutieren, hin zu Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und der Dekarbonisierung unserer Wirtschaft.

Ein intelligenter Energiesektor – Smart Energy

Als erste Veranstaltung einer ganzen Reihe hat der Smart Energy Dialog zwei öffentliche Debatten losgetreten: eine zwischen Industrie und Politik, die andere zwischen Europa und den USA. Redner aus den USA, den Niederlanden, Dänemark und Deutschland boten einen Überblick sowie neue Perspektiven darauf, was Smart Energy in der Praxis bedeutet: virtuelle Kraftwerke, die Rolle der IKT für Stromnetze, Nachfragemanagement, Finanzierung, Standardisierung und Regulierung. Weiter gab die Veranstaltung darüber Aufschluss, wie Elektromobilität und Bahnverkehr dazu beitragen können,  Aspekte der Mobilität und Smart Energy zu verbinden.

  • Vice Admiral Dennis V. McGinn, U. S. Navy (retired), CEO, Remote Reality
  • Piers Nabuurs, CEO, KEMA
  • Valerie Speth, Dipl.Ing. and M.Eng.Management, Corporate development, juwi Holding AG
  • Klaus Baggesen Hilger, M.Sc.Eng., Ph.D., Senior Innovation Manager, DONG Energy
  • Astrid Nieße, Dipl.-Inform. (FH), Dipl.-Biol., Group Manager Energy Management, OFFIS
  • Alexis Ringwald, Co-founder and Director of Business Development, Valence Energy
  • Georg Riegel, CEO, deZem
  • Barbara Dörsam, Senior Project Manager, E-Energy pilot region Mannheim
  • Frank Behrendt, FAV Transport Technology Systems Network
  • Wouter de Ridder, The New Motion
  • Thomas Paesler, Responsible Subject Specialist Energy, Climate Protection, Energetic Vehicle Technology, DB Environment Centre
  • Tjark Siefkes, Senior Director Product Management, Bombardier Transportation GmbH
  • John Farell, Institute for Local Self Reliance
  • José González, Dipl. -Wirtsch. -Inform., R&D Division Energy Group "Interoperability and Standards", OFFIS
  • Antonella Battaglini, SuperSmart Grid
  • Björn Klusmann, Bundesverband Erneubare Energie e.V
  • John Petersen, Fefer Petersen & Cie

Zudem nahm eine hochrangige Gruppe von Vertretern der Southern Governors Association im Rahmen ihres Besuchsprogramms der Transtalantic Climate Bridge zum Thema "Green Jobs – Green Growth: The New Energy Economy" am Smart Energy Dialog teil.

Themen der Debatte waren unter anderem:

  • Hin zu 100% Erneuerbaren? oder lieber 80?
  • Einklang zwischen Energienachfrage und –angebot: Speicherungsformen.
  • Datenflüsse im Stromnetz.
  • Investitionsbedarf in Infrastruktur und Lastkapazität.
  • Smart Energy und Bezahlbarkeit.
  • Smart Energy = Coole Energie.

Die Diskussionen zeigten, dass Smart Energy einen Paradigmenwechsel erforderlich macht: hin zu mehr erneuerbaren Energien, was ganz neue Herausforderungen für die Netzstabilisierung und Versorgungssicherheit stellt. Smart Energy Infrastruktur ist hoch-komplex und fordert daher dezentrale Strukturen. Drei Kernaussagen fassen den Tag zusammen: Smart Energy muss bezahlbar, transparent und cool sein. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, dann werden die Nutzer Smart Energy annehmen und wird das Geschäftsfeld rasant wachsen. Zusammen mit einem höheren Anteil an erneuerbaren Energien im Energiemix werden Smart Energy Technologien es ermöglichen, lokal und global nachhaltiger mit Energie umzugehen.

Die Veranstaltung des Ecologic Instituts fand in der Hertie School of Governance statt, gefördert durch das Public Affairs Programme der amerikanischen Botschaft in Berlin, sowie durch die Transatlantic Climate Bridge.


Veranstalter
Ecologic Institut, Deutschland
Datum
9. Juni 2010
Ort
Berlin, Deutschland
Sprache
Englisch
Projektnummer
270-15
Schlüsselwörter
Smart Grids, Transformation, Energie, Verkehr, Energieeffizienz, intelligente Energie, Europa, Deutschland, Berlin, US