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Transatlantischer Mediendialog: Nachhaltiger Umbau strukturschwacher Regionen

Transatlantischer Mediendialog: Nachhaltiger Umbau strukturschwacher Regionen

Timeloc
31. Oktober 2010 bis 4. November 2010
Ruhrgebiet
Deutschland
In den vergangenen Jahrzehnten ist im Ruhrgebiet Erhebliches geleistet worden, um die wirtschaftliche Basis zu modernisieren und zu diversifizieren.

Im Rahmen der Transatlantischen Klimabrücke organisierte das Ecologic Institute einen Mediendialog, bei dem der nachhaltige Umbau strukturschwacher Regionen im transatlantischen Vergleich diskutiert wurde. Der Austausch fand vom 31. Oktober bis 4. November 2010 in Gelsenkirchen statt und brachte insgesamt 25 deutsche und amerikanische Journalisten und Experten zusammen. Das Programm wurde durch zahlreiche Exkursionen in die Kulturhauptstadt Europas „RUHR.2010“ ergänzt.

Ziel des Mediendialogs war es, Journalisten und Multiplikatoren aus Deutschland und den USA über lokale und regionale Politikansätze, Initiativen und Partnerschaften im Bereich Strukturwandel zu informieren. Gleichzeitig sollte im transatlantischen Vergleich diskutiert werden, wie die wirtschaftliche Transformation in zuvor schwerindustriell geprägten Regionen aussehen könnte: Welche Branchen können eine Schlüsselrolle spielen? Wie können gut bezahlte und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden? Wie kann die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig sichergestellt werden? Welche Kultur- und Freizeitangebote sind als Ergänzung notwendig, um die Attraktivität der Region zu erhöhen?
Die Präsentationen und Diskussionen während des Mediendialogs zeigten am Beispiel des Ruhrgebiets, dass folgende Charakteristika für einen erfolgreichen Strukturwandel eine wichtige Rolle spielen:

  1. Diversifizierung der Wirtschaft durch Unterstützung kleiner, mittlerer und großer Unternehmen sowie durch Förderung unterschiedlicher Sektoren, inklusive des Dienstleistungsbereichs.
  2. Dynamische Entwicklung junger Unternehmen und “start-ups” – Gelsenkirchen hat beispielsweise mit seinem „Wissenschaftspark“ ein Zentrum, das insbesondere Unternehmen und Institutionen des Energiesektors ein repräsentatives Ambiente mit modernen Büroräumen und funktionalen Laborflächen bietet.
  3. Einführung und Stärkung der Kreativwirtschaft.
  4. Förderung neuer Technologien sowohl innerhalb älterer, bereits existierenden Industrien, als auch in neuen Unternehmen, vor allem durch Forschung und Entwicklung.
  5. Investitionen in eine Bildungs-Infrastruktur, die eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Ausbildung, Betreuung und Finanzierung ermöglicht.

Die Darstellung von RUHR.2010 und die Berichterstattung hierzu in den Medien waren ein besonderer Schwerpunkt des Mediendialogs. Der Mediendialog wurde außerdem durch zahlreiche Exkursionen ergänzt, u.a. in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen, das RWE Mobility Center (inklusive der Gelegenheit, Tesla Elektroautos Probe zu fahren), in die Zeche Zollverein, ein Welterbe der Vereinten Nationen und dynamischer Kultur- und Wirtschaftsstandort, zum Industriedenkmal und Ausstellungsort Gasometer in Oberhausen sowie zum Dortmunder U, der früheren Unions-Brauerei und jetzt ein Zentrum für Kunst und Kreativität.

Im Rahmen der Transatlantischen Klimabrücke wurde der Mediendialog vom Auswärtigen Amt gesponsort. Die Transatlantische Klimabrücke ist eine Initiative zur Förderung der transatlantischen Partnerschaft zwischen Deutschland, den USA und Kanada im Bereich Klima- und Energiepolitik auf lokaler, regionaler und staatlicher Ebene.

 

 

 

Weiterführende Links:


Finanzierung
Auswärtiges Amt (AA), Deutschland
Veranstalter
Datum
31. Oktober 2010 bis 4. November 2010
Ort
Ruhrgebiet, Deutschland
Sprache
Englisch
Teilnehmerzahl
25
Projektnummer
2227
Schlüsselwörter
Klima, Mediendialog, Experten, Netzwerk, Transformation, Industrie, Energie, Energiepolitik, Erneuerbare Energie, Besuchsprogramm, Transatlantische Beziehungen, USA, Europa, Deutschland, Ruhrgebiet, Wirtschaft