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Wissenschaftskommunikation: Eine Einführung in die Prinzipien von Wissenstransfer und Wissensvermittlung

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Wissenschaftskommunikation: Eine Einführung in die Prinzipien von Wissenstransfer und Wissensvermittlung

Präsentation
Datum
-
Ort
Venedig (Italien) und Spittal (Österreich)
Vorlesung
Beatriz Medina (Amphos21)

Nachhaltiges Flussgebietsmanagement und Gewässerentwicklung erfordern mehr als nur einen "Business-as-usual"-Ansatz. Die Umsetzung der WRRL stellt  eine große Herausforderung für alle Akteure dar. Die Wissensvermittlung bedarf zusätzlicher Kenntnisse und Erfahrungen. Ulf Stein vom Ecologic Institut und Beatriz Medina von Amphos21 hielten während der zweiten WaterDiss2.0 Summer School für "Verbesserte Nachhaltigkeit von Flussgebiets­management und Gewässerentwicklung" eine Vorlesung mit anschließender  praktischer Übung zum Thema "Wissenschaftliche Kommunikation". Diese Einführung in die Prinzipien von Wissenstransfer und Wissensvermittlung beschäftigte sich mit der Frage, wie angewandte Wasserforschung und wasserwirtschaftliche Entscheidungsprozesse besser miteinander verknüpft werden können. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.

Nachhaltiges Flussgebietsmanagement und Gewässerentwicklung erfordern mehr nur als einen "Business-as-usual"-Ansatz. Vielmehr stellt die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie eine große Herausforderung für alle beteiligten Akteure dar. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse in den Bereichen Flussgebietsmanagement und Gewässerentwicklung werden größtenteils durch Europäische Forschungsförderung generiert. Allerdings wird dieses Wissen bislang nur langsam und unzureichend zur Überwindung der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) eingesetzt. Das WaterDiss2.0 Projekt unterstützt auf vielfältige Weise Wissenstransfer und Innovation im Wassersektor, damit beteiligte Akteure generiertes Wissen schneller und effektiver zur Anwendung bringen können.

Junge Promovierende und talentierte Akademiker aus den Bereichen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft verschiedener EU-Ländern haben sich in Venedig (Italien) vom 5. bis 11. August 2013 getroffen. Die Veranstaltung war eingebettet in die zweite WaterDiss2.0 Summer School zum Thema "Verbesserte Nachhaltigkeit von Flussgebietsmanagement und Gewässerentwicklung: Konzepte und Werkzeuge für Fließgewässerrenaturierung".

Ulf Stein vom Ecologic Institut und Beatriz Medina von Amphos21 haben im Rahmen der zweiten WaterDiss2.0 Summer School eine Vorlesung zum Thema "Wissenschaftliche Kommunikation" gehalten. Diese Einführung in die Prinzipien von Wissenstransfer und Wissensvermittlung beschäftigte sich mit der Frage, wie angewandte Wasserforschung und wasserwirtschaftliche Entscheidungsprozesse besser miteinander verknüpft werden können.

In der nachfolgenden praktischen Übung wurde den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, selbstständig ein Wissenstransfer-Konzept für ein Europäisches Forschungsprojekt zu entwickeln.

Das intensive, einwöchige Seminar, das von CIRF und ESKTN organisiert wurde, gab einen Einblick in Lösungsansätze zur Beschleunigung des Wissenstransfers. Die Summer School wurde unterstützt durch eine Reihe von einschlägigen EU-Forschungsprojekten, die sich mit Flussgebietsmanagement und Gewässerentwicklung beschäftigen:
OPENNESS, SCENES, REFRESH, REFORM, WISER, IMPACT.

Die Ziele der Summer School waren

  • die neuesten und wichtigsten Erkenntnisse Europäischer Forschung zum Thema Fließgewässerrenaturierung und nachhaltige Gewässerentwicklung zu vermitteln,
  • die Teilnehmer für zukünftige Forschungsfragen in Bezug auf die Umsetzung der WRRL, der Hochwasserschutzrichtlinie sowie anderer Richtlinien zu begeistern,
  • ein Forum für die Teilnehmenden zu bilden, mit der Möglichkeit zum Gedankenaustausch und der Knüpfung beruflicher Netzwerke.

Die Teilnehmenden diskutierten Möglichkeiten der zielgerichteten Wissensvermittlung. Dabei stand die Frage im Vordergrund, wie entsprechende Strategien im Rahmen von Forschungsprojekten eingesetzt werden können. Wichtiger Diskussionspunkt war die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für einen wechselseitigen Wissenstransfer. Die Teilnehmenden stimmten darin überein, dass angewandte Forschung zukünftig mehr Nutzen aus dem Informationsaustausch und der Zusammenarbeit mit Unterhaltungsträgern, Fachpolitikern und anderen Akteuren ziehen sollte.

Angewandte Forschung sollte zukünftig mehr Nutzen aus dem Informationsaustausch mit Unterhaltungsträgern, Fachpolitikern und anderen Akteuren ziehen.

Kontakt

Veranstaltung
veranstaltet von
Vorlesung
Beatriz Medina (Amphos21)
Datum
-
Ort
Venedig (Italien) und Spittal (Österreich)
Sprache
Englisch
Projekt
Schlüsselwörter
Wasserrahmenrichtlinie, Hochwasserschutzrichtlinie, Flüsse, Umwelt, wissenschaftspolitischer Austausch, Wasser, Wissenstransfer, Anwendung, EU Forschung, Governance
Dissemination