Eine aktuelle Studie zu regulatorischen Unterschieden zwischen den USA und der EU versorgt die Mitglieder des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI Committee) des Europäischen Parlaments mit der nötigen Expertise zu den laufenden Verhandlungen zum Transatlantischen Handels- und Investitionsschutzabkommen (TTIP). Sie ist eine Folgestudie zu "Legal Implications of TTIP for the Acquis Communautaire in ENVI Relevant Sectors" aus dem Jahr 2013.
Pearson, Adam; Max Grünig; Andreas Prahl et al. 2014: Milesecure 2050 Deliverable 3.1 Report on Drivers of Societal Processes of Energy Transition. Ecologic Institute, Berlin.
Diese Studie untersucht, ob die Befürchtungen gerechtfertigt sind, dass regulatorische Kooperation zu sinkenden Schutzniveaus in der EU und (zu einem geringeren Grad) in den USA führen und parlamentarische Prozesse umgehen. Die Studie des Ecologic Instituts, durchgeführt im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung, soll einen sachlichen Hintergrund zu der Debatte um regulatorische Kooperation im Rahmen von TTIP liefern und steht als Download zur Verfügung.
In diesem "Trendbericht für eine vorausschauende Ressourcenpolitik" untersuchen Susanne Langsdorf und Dr. Martin Hirschnitz-Garbers vom Ecologic Institut mehr als 300 Einzeltrends, die zu zwölf Trendthemen zusammengefasst wurden. Sie erörtern deren mögliche Entwicklung und potentielle Bedeutung für die nationale Ressourcenpolitik. Der Trendbericht wurde zum Nationalen Ressourcenforum am 12. November 2014 veröffentlicht und steht als Download zur Verfügung.
Stefes, Christoph; Andrew Reid; Lucy Smith and Elizabeth Tedsen (2014): Climate change impacts in the Atlantic Basin and coordinated adaptation responses. ATLANTIC FUTURE scientific paper, Jahrgang 16, Heft 56.
Dieser Bericht, der als Teil des Projekts CECILIA2050 verfasst wurde, gibt einen Überblick über die klimapolitischen Ansätze Deutschlands, Polens und Großbritanniens sowie der Europäischen Union als Ganzes. Es werden nicht nur die verschiedenen gesetzlichen und institutionellen Herangehensweisen beschrieben, sondern auch Schlussfolgerungen und Empfehlungen gegeben. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Dieser Bericht beurteilt die Methode der EU-Wettbewerbsfähigkeitsbewertung, insbesondere wird die Frage geklärt, ob die Methode ausreichend Informationen bereitstellt, um den Einfluss von Politiken auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft einzuschätzen. Ein weiterer Fokus untersucht, inwiefern die gesammelten Informationen einen langfristigen Strukturwandel und Innovationen in der Europäischen Union unterstützen können. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Können Staaten ihre Entwicklungsstrategien verfolgen und gleichzeitig signifikant ihren ökologischen Fußabdruck und negativen Einfluss auf die Umwelt reduzieren? Dies kann durch eine 'Entkopplung' von Wohlstand oder ökonomischem Wachstum von Ressourcennutzung und Umwelteinfluss, oder durch Erhöhung von Ressourcenproduktivität stattfinden. Es gibt bereits einige Entkopplungstechnologien und -techniken, die bei Ressourcen eine Produktivitätssteigerung vom fünf-bis zehnfachen liefern. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Die Publikation untersucht die Entwicklung nicht-staatlicher Umweltforschungs- und Politikberatungsinstitute in Deutschland während der 1980er Jahre – einer Phase, die von wechselnden politischen Prioritäten und einem wachsenden öffentlichen Umweltbewusstsein geprägt war. Wirtschaftliche Stagnation und die Ölpreiskrise hatten zunächst dazu geführt, dass die Umweltpolitik auf der politischen Agenda an Bedeutung verlor.
Ziel der Studie war es, eine anfängliche Scoping-Bewertung von potenziellen Prioritäten und politischen Optionen zur Unterstützung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft in der EU zu ermöglichen. Die Studie untersuchte die vorhandene Literatur, identifizierte potenzielle vorrangige Handlungsfelder für Maßnahmen, bei denen die Beschleunigung der Kreislaufwirtschaft von Vorteil wäre und wo die EU-Politik eine besondere Rolle spielt und entwickelte politische Optionen.
Dieser Bericht analysiert den Stand der EU-Klima- und Energiepolitik und versucht Lehren aus der bisherigen Erfahrung zu ziehen – um daraus Empfehlungen für 2030 abzuleiten und Ziele und Maßnahmen zu verbessern. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Die Publikation untersucht die Rolle des Staates bei der Entstehung und Entwicklung der nicht-staatlichen Umweltforschung in Deutschland. Staat und Bundesregierung spielten eine entscheidende Rolle bei der Einführung der Umweltpolitik: Inspiriert von Entwicklungen in den USA und Japan führte die Bundesregierung unter Willy Brandt das neue Politikfeld in einem Top-down-Prozess ein und trieb dessen Aufbau in kurzer Zeit voran.
Die internationale Gemeinschaft hat eine Vielzahl von oft komplexen Vorschlägen für das Design eines neuen Klimaabkommens vorgebracht, das auf der 21. Vertragsstaatenkonferenz in Paris in 2015 angenommen werden soll ("2015 Abkommen"). Diese Gestaltungsvorschläge werden derzeit im Rahmen des Arbeitsstrang 1 der "Ad-hoc Working Group on the Durban Platform for Enhanced Action" (ADP) unter der Klimarahmenkonvention verhandelt. Der Bericht bietet eine zweckmäßige Kriterienmatrix um Entscheidungsträgern die Bewertung und den Vergleich verschiedener Vorschläge für das 2015 Abkommen zu erleichtern.
EU-Überseegebiete sind bekannte "Hotspots" für Artenvielfalt auf dem Land, als auch im Süß- und Meerwasser. Dieser Bericht präsentiert das Ergebnis einer Umfrage und einer Analyse von Studien über den Wert von Ökosystem-Dienstleistungen und Biodiversität in den Überseegebieten und Territorien der EU. Es enthält Untersuchungen von Fallstudien in Bonaire, St. Marten und Belize und diskutiert die Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass die Ergebnisse der Analyse von lokalen Politikern aufgegriffen wurden. Der Bericht steht zum Download bereit.
Im Zentrum dieses Papiers steht die Frage: In welchem Umfeld und unter welchen Hemmnissen entwickelte sich die Umweltbewegung der DDR? Hatte die ostdeutsche Umweltbewegung auch Vorteile gegenüber der westdeutschen Umweltbewegung? Zur Beantwortung dieser Frage stützt sich dieses Papier auf eine Literaturrecherche sowie eine Reihe von Interviews mit Zeitzeug/inn/en, die im Rahmen des Projekts „Vom ‚blauen Himmel über der Ruhr‘ bis zur Energiewende“ durchgeführt wurden.