Naturbasierte Lösungen (NBS) für Städte und Regionen in der EU sind ein wesentlicher Bestandteil des Übergangs der EU zur Klimaneutralität. In dieser Podiumsdiskussion, die McKenna Davis vom Ecologic Institut moderierte, diskutierten Expert:innen über effektive, gerechte und inklusive Strategien zur Gestaltung, Umsetzung und Management von NBS unter Einbeziehung unterrepräsentierter oder marginalisierter Akteure. Die Veranstaltung war Teil der Europäischen Woche der Regionen und Städte. Die Veranstaltung wurde durch die Ergebnisse von zwei Horizont-2020-Forschungsprojekten unterstützt: euPOLIS und INTERLACE. Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist online verfügbar.
In diesem Webinar wurde ein Bericht des Ecologic Instituts über nationale Rahmenbedingungen für CDR vorgestellt und diskutiert. Der Bericht bewertete die CDR-Rahmenbedingungen aller 27 Mitgliedsstaaten und gab Empfehlungen, wie diese verbessert werden können.
Am 13. September 2022 fand der Online-Workshop "Resilienz von Lieferketten stärken: Klimarisiken erkennen und Anpassungsmaßnahmen ergreifen" im Rahmen der vom Bundesumweltministerium organisierten Woche der Klimaanpassung statt. Die Veranstaltung gab einen Überblick zu Klimarisiken für die global vernetzte deutsche Wirtschaft und zeigte auf, wie Unternehmen mit diesen Risiken umgehen können.
Das Berliner Energiewendegesetz (EWG Bln) verpflichtet die Bezirksverwaltungen, sowohl ein Energiemanagement einzurichten als auch Energiebeauftragte für ihre Liegenschaftsbereiche zu benennen. Aber was bedeutet das konkret für die Umsetzung der Energiewende in den Bezirken? Welche Aufgaben und welchen Einfluss haben die Energiebeauftragten? Wo liegen die Stolpersteine und wo gibt es Handlungs- und Verbesserungsbedarf? Diese Fragen diskutierten wir mit unseren Gästen in der zwölften Ausgabe des Wandelweckers.
Am 4. Juli 2022 diskutierten rund 30 Expert:innen politische Strategien für eine Regionalisierung des Ernährungssystems, die möglichst viele positive Nachhaltigkeitseffekte erzielt und negative Auswirkungen vermeidet. Grundlage der Diskussion war ein Input-Papier des Projektteams, dessen Kernaussagen in zwei Kurzvorträgen des Hauptautors Gerolf Hanke (Öko-Institut) vorgestellt wurden.
Die Ergebnisse des BMBF-Forschungsschwerpunkts "Plastik in der Umwelt" wurden in einer Webinar-Reihe präsentiert. Die Teilnahme an den Webinaren war kostenlos, eine Registrierung vorab war notwendig.
Wie könnte eine sozial-ökologische Datengovernance aussehen, die individuelle Rechte und Freiheiten bewahrt, Beteiligung gewährleistet und einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung leistet? Sind die Daten, die durch das tägliche Mobilitätsverhalten generiert werden, privater oder öffentlicher Natur? Was bedeutet das für das Teilen von Daten oder für eine zielgerichtete und nachhaltige Verwendung der Daten? Welche Rollen können sogenannte Intermediäre wie ein Datentreuhänder spielen? Darüber diskutierten wir in der elften Ausgabe des Wandelweckers, unserem Morgenimpuls für eine soziale und ökologische Metropole.
Am 31. Mai 2022 trafen sich mehr als 90 Akteur:innen, die sich mit der Reduzierung von Lebensmittelabfällen in Deutschland beschäftigen, um sich darüber auszutauschen, wie sie im Rahmen ihrer Arbeit die Reichweite erhöhen und diverse Zielgruppen erreichen können. Die Online-Veranstaltung war Teil des Dialogforums "Private Haushalte", das Teil der Deutschen Strategie zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen ist.
Vom 16. bis 26. Mai 2022 veranstaltet die International Carbon Action Partnership (ICAP) einen zweiwöchigen ETS-Trainingskurs, um grundlegende Kenntnisse über den Emissionshandel in asiatischen Ländern zu vermitteln. Während der zwei Wochen, die aus acht Kurstagen bestehen, werden die Teilnehmer die grundlegenden Konzepte und Schlüsselelemente des Emissionshandels durch eine Mischung aus Präsentationen von Fachleuten und politischen Praktikern sowie durch interaktive Elemente erlernen. In jeder Sitzung werden anhand von Beispielen und Erfahrungen aus bestehenden Emissionshandelssystemen die wichtigsten Gestaltungsmöglichkeiten für die Einführung neuer Emissionshandelssysteme erläutert und Lösungen für deren Umsetzung vermittelt.
Am 11. Mai 2022 führte das RECIPES-Team die Konferenz "Vorsorge für verantwortungsvolle Innovation: Neue Optionen für den Fortschritt" durch. Auf der Konferenz präsentierte und diskutierte das RECIPES-Projekt einige der Ideen, wie die Anwendung des Vorsorgeprinzips verbessert werden kann. Diese Ideen wurden in Konsultationen mit mehreren Interessengruppen zu verschiedenen Zeitpunkten während der Projektlaufzeit entwickelt (die RECIPES-Leitlinien). Die Konferenz brachte rund 90 Teilnehmer aus verschiedenen Akteursgruppen zusammen, darunter auch einige, die an einem oder mehreren RECIPES-Workshops teilgenommen hatten. Die Konferenz wurde hybrid durchgeführt, so dass die Teilnehmer vor Ort oder online teilnehmen konnten.
Berlin kann auf eine bewegte Geschichte der Neuen sozialen Bewegungen zurückblicken. Zahlreiche Berliner Pionierorganisationen von damals sind weiterhin aktiv: Kraut & Rüben, die Schokofabrik, Oktoberdruck, die Regenbogenfabrik und viele weitere. Gleichzeitig entstehen aktuell viele neue alternativ-wirtschaftliche Unternehmen in Berlin – der Stadt, die als Schmelztiegel der Alternativökonomie gilt. Doch was ist neu an den heutigen Ideen im Vergleich zu den Motiven von vor über 40 Jahren? Was können die heute Aktiven von den Erfolgen und Misserfolgen der damaligen Zeit lernen? Auf welchen Erfahrungen können und sollten sie aufbauen? Und: Welche Rolle spielen veränderte Rahmenbedingungen? Was ist heute im Vergleich zu früher möglich oder unmöglich geworden?
Am 4. April 2022 fand im Rahmen des vom Ecologic Institut geleiteten STErn Projekts ein weiterer Online-Workshop zur sozialökologischen Transformation des Ernährungssystems in Deutschland mit Fokus auf Instrumenten für eine Proteinwende statt. Ziel der Veranstaltung war es, mit den rund 35 Expert*innen besonders relevante und verhaltensprägende Einflussfaktoren auf Ernährung zu diskutieren und darauf basierend politische Handlungsoptionen in Deutschland zu evaluieren, um stärker pflanzenbasierte Ernährungsweisen in der Bevölkerung zu fördern und den Rückgang des Konsums tierischer Produkte wirksam zu unterstützen.
Im Lunch Talk am Donnerstag, dem 24. März 2022, sprach Sam Bookman von der Harvard Law School mit uns über seine jüngste Forschung zum Thema "What happens when you win? The Constitutional dimensions of right-based climate litigation". Mit ihm diskutierten wir zudem erste Erkenntnisse aus dem Symposium.
Die Bundesregierung hat sich große Ziele für den Ausbau der Solarenergie gesetzt. Eine wichtige Kraft dabei ist die Bürgerenergie. Erfüllt der Entwurf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die hohen Erwartungen an eine Beschleunigung beim Mieterstrom, beim gemeinschaftlichen Eigenverbrauch und bei Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften?
Die "Community of Experts Coffee Hour" ist eine der Aktivitäten zur Einbindung der Stakeholder im 4i-TRACTION-Projekt. Die Reihe richtet sich an die Mitglieder der "Community of Experts" und bindet sie aktiv in den Dialog ein. Die Mitglieder haben unterschiedliche Expertise und umfangreichen Hintergrund zu den "4Is" des Projekts: Innovation, Investition, Infrastruktur und Integration. In jeder Sitzung wurden kritische Fragen der EU-Klima- und Energiepolitik erörtert, wobei ein offener Austausch unter Anwendung der Chatham-House-Regel stattfand.