Am 20. Mai 2020 veröffentlichte die Europäische Kommission ihre lang erwartete "Farm to Fork" bzw. "Vom Hof auf den Tisch"-Strategie. Die Strategie ist ein erster Versuch, langfristige Ziele für ein gesundes, gerechtes und nachhaltiges EU-Ernährungssystem zu definieren, das sowohl die Produktion, als auch die Verarbeitung und den Konsum von Lebensmitteln umfasst. Die Strategie zieht auch Schlussfolgerungen aus der Corona-Krise, welche einmal mehr die Abhängigkeit des EU-Nahrungsmittelsystems von globalen Lieferketten verdeutlicht und die Notwendigkeit aufzeigt, die Resilienz gegenüber Krisen – sei es eine Pandemie oder Auswirkungen des Klimawandels – zu erhöhen. Um die Ziele der "Farm to Fork"-Strategie zu erreichen, ist es nun entscheidend, dass ihre Ziele ehrgeizig umgesetzt werden. Die Auswertung des Ecologic Instituts "The EU Farm to Fork Strategy: What needs to come next?" hebt fünf wichtige Schritte für eine ambitionierte Umsetzung der EU "Farm to Fork"-Strategie hervor – auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene.
Dieser Leitfaden für politische Entscheidungsträger:innen, der in der Zusammenfassung enthalten ist, soll Entscheidungsträger:innen dabei helfen, sich in den verschiedenen Projektergebnissen zurechtzufinden, indem er die Ergebnisse von BE-Rural und POWER4BIO vergleicht und gegenüberstellt, mit dem Ziel, den Leser:innen zu den für ihren/seinen jeweiligen Kontext relevantesten Projektergebnissen zu führen. Auf der Grundlage dieses Leitfadens enthält der letzte Abschnitt des Dokuments detaillierte Zusammenfassungen der sechs Ergebnisse zur weiteren Referenz.
Am 19. Mai 2020 moderierte Doris Knoblauch ein Medientraining für den Forschungsschwerpunkt "Plastik in der Umwelt". Den inhaltlichen Input lieferte der Journalist Ralf Nestler. Er arbeitete neben seiner Tätigkeit beim Tagesspiegel auch als Wissenschaftler beim Deutschen Geoforschungszentrum GFZ in Potsdam. Somit kennt Nestler beide Seiten der Beziehung zwischen Wissenschaft und Journalismus.
Das COACCH-Projekt (CO-designing the Assessment of Climate Change Costs) veranstaltet eine Webinarreihe, um seine Forschungsergebnisse zur ökonomischen Bewertung von Klimawandel und Anpassung vorzustellen. Am 14. Mai 2020 fand das zweite Webinar zum "Insights from the COACCH project II: Climate impacts on labor productivity and energy" statt.
Wie lassen sich die Agenda 2030, das Pariser Abkommen und das Sendai-Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge der Vereinten Nationen sowie Klimaanpassungsziele besser verzahnen? Das Projekt untersucht hierzu Synergien und Herausforderungen bei der gemeinsamen Umsetzung dieser Politikprozesse. Dafür werden verschiedene Analysepapiere, u. a. zu "sustainable adaptation pathways" erstellt. Diese erläutern Faktoren für eine erfolgversprechende Umsetzung solcher "pathways" und enthalten Beispiele der guten Praxis sowie kurze Länderstudien. Die Ergebnisse werden auf einem Fachseminar und einem Side-Event des High Level Political Forum bei den Vereinten Nationen in New York mit der Fachöffentlichkeit diskutiert.
Um die negativen Auswirkungen des konventionellen Fleischkonsums zu überwinden, zeichnen sich aktuell diverse Fleischalternativen ab, die versprechen umweltfreundlicher zu sein. Aber ist das wirklich der Fall? Im Webinar "Die Zukunft des Fleisches: von der Trendanalyse zum politischen Handeln" präsentierten und diskutierten Stephanie Wunder, Senior Fellow am Ecologic Institut, und Sylvia Veenhoff vom Umweltbundesamt (UBA) die Ergebnisse einer vom UBA in Auftrag gegebenen Trendstudie, die drei Kerntrends beschreibt: künstliches Fleisch, Fleisch auf pflanzlicher Basis und Insekten als Nahrungsmittel.
Angesichts grundlegender Herausforderungen wie Klimawandel und Verlust der biologischen Vielfalt muss Europa das Tempo und den Ehrgeiz seiner Maßnahmen und Politiken beschleunigen. Diese Politiken und Maßnahmen müssen wissenschaftlich unterstützt werden. Zu diesem Zweck haben sich führende Nachhaltigkeits-Think-Tanks zu Think Sustainable Europe zusammengeschlossen, einem Netzwerk, das politischen Entscheidungsträgern auf dem ganzen Kontinent fundierte Analysen und Empfehlungen liefern soll.
Wie sehen umweltfreundliche Konjunkturprogramme aus? Nils Meyer-Ohlendorf zieht im Tagesspiegel eine Bilanz der Hilfspakete der Finanzkrise 2009 und leitet Empfehlungen ab. Vor allem sollten umweltschädliche Maßnahmen klar ausgeschlossen werden. Die not-to-do-Liste ist oft wichtiger als die to-do-Liste.
Zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 haben viele Staaten Konjunkturprogramme aufgelegt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen hatten diese Programme einen Gesamtumfang von drei Billionen US-Dollar. Das Ecologic Institut analysierte 2009 die umweltpolitische Wirkung der Konjunkturprogramme in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Slowenien, USA, China, Japan, Südkorea sowie die Maßnahmen der EU.
10 Jahre später steht die Welt wieder vor einer tiefen Wirtschaftskrise. Die Diskussion um Konjunkturprogramme beginnt. Diese Diskussion muss die Lehren aus 2009 ziehen.
Am 5. Mai 2020 findet der Online-Expertenworkshop "Urbane naturbasierte Lösungen in Deutschland – Erfahrungen, Erfolge und zukünftige Herausforderungen" im Rahmen des NATURVATION-Projektes statt. Während der halbtägigen Online-Veranstaltung werden die wichtigsten Projektergebnisse aus dem NATURVATION-Projekt vorgestellt und zukünftige Herausforderungen, Handlungsbedarf und Optionen für naturbasierte Lösungen (NBS) in Deutschland diskutiert.
Alken, K., Smieszek, M., Riedel, A., Rachold, V., Grosfeld, L. 2020: Arctic Governance. Current Knowledge on the Theme. Fact Sheet vom Deutschen Arktisbüro des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Potsdam.
Die Studie analysierte die Auswirkungen der in der Kooperationsarbeit umgesetzten landwirtschaftlichen Maßnahmen zum Gewässerschutz, u.a. in Hinsicht auf ihr Reduktionspotential von Stickstoffeinträgen ins Grundwasser und ihre Akzeptanz unter Landwirt*innen. Die für die Studie ausgewählte Gebietskulisse bestand aus 18 Kooperationen mit 20 Wasserschutzgebieten (WSG).
Das COACCH-Projekt (CO-designing the Assessment of Climate Change Costs) initiiert eine Webinarreihe, um seine Forschungsergebnisse zur ökonomischen Bewertung von Klimawandel und Anpassung vorzustellen. Am 30. April 2020 fand das erste Webinar "Insights from the COACCH project I: Climate change impacts on agriculture, forestry, fisheries and coastal areas" statt.