Dieser Bericht zeigt die Ergebnisse einer Bewertung der 22 Langfrist-Strategien der EU-Mitgliedstaaten, die im März 2022 vorlagen. Ein separates Briefing fasst die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen zusammenfasst. Die Analyse untersuchte zwei unterschiedliche Elemente der Strategien: die Vision einer emissionsarmen Zukunft, die sich in den dargelegten Pfaden und Zielen ergibt, sowie die Erstellung und Nutzung der Strategie als Instrument zur Steuerung politischer Entscheidungen, mit anderen Worten die Bedeutung für die nationale Klimapolitik.
Es ist wieder so weit: Vom 15. September bis 15. November 2022 werden Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren dazu aufgerufen, gemeinsam mit ihren Lehrkräften oder Gruppenleiter*innen an der Aktion "Plastic Pirates – Go Europe!" teilzunehmen. Ziel ist, dass sich die Teilnehmenden mit dem Thema Plastikmüll in der Umwelt – insbesondere in und an Fließgewässern – auseinandersetzen. Die begleitenden Lehr- und Arbeitsmaterialien sowie das Aktionsheft führen durch die Aktion und können von Lehrkräften oder Gruppenleiter*innen kostenfrei auf der Website der Aktion bestellt werden.
Diese Kurzversion fasst die Erkenntnisse des technischen Berichts "Charting a Path to Net Zero: An assessment of national long-term strategies in the EU" zusammen, der von der European Climate Foundation in Auftrag gegeben und vom Ecologic Institut erstellt wurde. Er enthält die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Bewertung von 22 langfristigen Strategien (LTS) der EU-Mitgliedstaaten, die mit Stand vom März 2022 vorlagen. Die Kurzversion und der vollständige technische Bericht stehen zum Download bereit.
Das Think-2030-Strategiepapier besteht aus fünf Teilen. Abschnitt 1 beschäftigt sich mit der Frage, wie ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem aus wissenschaftlicher Sicht aussehen sollte und wie ein Gesetz über ein nachhaltiges Lebensmittelsystem (Sustainable Food System, SFS) die Ernährungssysteme in der EU besser mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang bringen könnte. Abschnitt 2 untersucht die möglichen Ziele eines solchen Gesetzes und wie ein nachhaltiges EU-Agrar- und Ernährungssystem definiert werden kann. In Abschnitt 3 wird die mögliche Architektur des Gesetzes erörtert, und in Abschnitt 4 wird die Notwendigkeit eines mehrstufigen Steuerungsrahmen unter Beteiligung der Mitgliedstaaten untersucht. In der Schlussfolgerung werden mögliche politische Wege zur Erreichung eines ehrgeizigen SFS-Gesetzes erörtert. Das Strategiepapier steht zum Download zur Verfügung.
Ist unbegrenztes Wirtschaftswachstum in einer Welt mit endlichen natürlichen Ressourcen möglich? Für viele Umweltschützer ist die Antwort auf diese Frage ein klares Nein. Wirtschaftswissenschaftler wie Dr. Michael Jakob vom Ecologic Institut sind jedoch oftmals anderer Meinung und betonen, dass Wirtschaftswachstum möglich ist, wenn die Produktivität steigt, auch wenn der Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Treibhausgasemissionen (THG) sinken. Sein Gastkommentar ist online verfügbar.
Dieser Think2030 Policy Brief unterstreicht die Dringlichkeit einer ambitionierten EU-Naturschutzrichtlinie – angesichts der vielfältigen Vorteile von Renaturierungen für Natur, Mensch und Wirtschaft – und erörtert, was notwendig ist, um die Umsetzung der Renaturierungsziele in den Mitgliedstaaten zu gewährleisten. Die Publikation beinhaltet Empfehlungen für die Mitgliedstaaten und die EU-Institutionen, die zur erfolgreichen Umsetzung des kommenden Gesetzes beitragen sollen. Der Policy Brief steht zum Download zur Verfügung.
Energiepreise auf Rekordhöhe und Inflation stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland auf die Probe. Ob dies zu einer Spaltung Deutschlands führt, diskutiert Nils Meyer-Ohlendorf im IPG Journal.
Am 13. September 2022 fand der Online-Workshop "Resilienz von Lieferketten stärken: Klimarisiken erkennen und Anpassungsmaßnahmen ergreifen" im Rahmen der vom Bundesumweltministerium organisierten Woche der Klimaanpassung statt. Die Veranstaltung gab einen Überblick zu Klimarisiken für die global vernetzte deutsche Wirtschaft und zeigte auf, wie Unternehmen mit diesen Risiken umgehen können.
CO₂-Entnahmen werden ein zentrales Handlungsfeld der Klimapolitik. Trotzdem fehlen Basics in den Politikrahmen der Mitgliedsstaaten. Es gibt auch keine politische Diskussion über CO₂-Entnahme. Das ist ein Problem. Nils Meyer-Ohlendorf schlägt im Tagesspiegel Lösungswege vor.
Auf der Grundlage der Fachliteratur untersucht dieser Bericht die Auswirkungen von produktions- und wettbewerbsverzerrenden nationalen Agrarsubventionen auf das Klima (z. B. Treibhausgasemissionen) und die Umwelt (z. B. Wasser, biologische Vielfalt und Bodendegradation).
McKenna Davis, Senior Fellow am Ecologic Institut, sprach am 7. September 2022 auf der Konferenz "Designing Urban Spaces with Nature" in Eindhoven (Niederlande). Sie informierte über die Integration von naturbasierten Lösungen (NBS) in die wichtigsten europäischen Politikinitiativen als Rahmen für die Förderung lokaler NBS-Maßnahmen, aufbauend auf ihrer Arbeit für die Europäische Umweltagentur und das Naturvation Projekt. Sie stellte Beispiele guter Praxis für politische Instrumente zur Unterstützung von NBS in den Niederlanden vor, die Teil des Urban Governance Atlas sind, der derzeit im Rahmen des INTERLACE-Projekts entwickelt wird.
Dr. Stephan Sina, Senior Fellow des Ecologic Instituts, hielt einen Vortrag auf der internationalen wissenschaftlichen Konferenz "Towards the Polish Climate Protection Act" am 7. September 2022 in Stettin (Polen). Er stellte die Grundzüge des deutschen Bundesklimaschutzgesetzes und dessen Überarbeitung infolge des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021 vor. Er nahm auch an der Podiumsdiskussion teil.
Die Umweltkatastrophe an der Oder hat das Thema Umweltkriminalität wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. In einem Videobeitrag des Fernsehsenders Deutsche Welle erläutern Experten, darunter Stephan Sina vom Ecologic Institut, Ursachen für die Schwierigkeiten bei der Verfolgung von Umweltstraftaten und mögliche Verbesserungsansätze.
An einem dieser Tage mit Temperaturen über 30 Grad spricht die Moderatorin des "Green Deal - Big Deal?"-Podcasts, Ewa Iwaszuk vom Ecologic Institut in Berlin, mit ihren Gästen über die Auswirkungen des Klimawandels in den Städten und insbesondere über die Pläne der EU, wie man sich an diese Auswirkungen anpassen und besser mit ihnen umgehen kann. Im Fokus des Gespräches stehen unter anderem die Möglichkeiten, die die Natur bietet, um uns bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Hitze und Überschwemmungen zu helfen.
In diesem Forschungsvorhaben sollen für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) verschiedene Vorschläge zur Bereitstellung von preisgünstigem Strom aus erneuerbaren Energien für die Industrie geprüft werden. Ziel ist es, die Verfügbarkeit von Grünstrom für die Industrie zu stabilen, günstigen Preisen zu gewährleisten, damit Unternehmen in klimaneutrale Produktionsverfahren investieren können.