Ecologic Institut, Öko-Institut und Schnittstelle Boden entwickeln rechtliche Optionen und Textvorschläge für eine grundlegende Überarbeitung und Modernisierung des Bundes-Bodenschutzgesetzes und weiteren Bodenschutzregimes. Dies ist ein Ziel im Koalitionsvertrag der Bundesregierung von 2021 und das Forschungsvorhaben wird vom Umweltbundesamt finanziert.
In diesem Projekt wurde ein internationaler Expert:innenworkshop mit führenden Wissenschaftler:innen und Akteur:innen durchgeführt. Ziel des Workshops war es, sich zur Wirksamkeit der angewandten Forschung für die Umsetzung von Ansätzen und Lösungen (im Bereich Biodiversität-Klima-Menschliches) auszutauschen, den Wissensstand und Perspektiven zu diesem Thema zu beleuchten, Beispiele für bewährte Praktiken aufzuzeigen und bestehende Lücken zu ermitteln, die in der künftigen Forschung vorrangig zu behandeln sind.
In diesem Forschungsvorhaben analysiert das Ecologic Institut gemeinsam mit der Universität Geisenheim, inwieweit Maßnahmen zur Entwicklung der biologischen Vielfalt in Gebieten der Städtebauförderung integriert wurden und welche guten Praxisbeispiele es bisher gibt. Darauf aufbauend sollen Kommunen informiert werden, inwieweit in Fördergebieten der Städtebauförderung biodiversitätsfördernde Maßnahmen verstärkt umgesetzt werden können.
Naturbasierte Lösungen (NBS) sind als kosteneffiziente Instrumente anerkannt, um den Druck bei Starkregenereignissen zu mindern und gleichzeitig weitreichende gesellschaftliche und ökologische Vorteile zu erzielen. In der Praxis werden NBS jedoch nur gelegentlich eingesetzt, da es in einigen Bereichen noch an wissenschaftlichen Erkenntnissen mangelt. Das NICHES-Projekt will diese Lücke schließen, indem es einen ganzheitlichen sozial-ökologisch-technischen Systemansatz (SETS) verfolgt, um das Potenzial städtischer NBS als Alternative zur kostspieligen Erneuerung "grauer", sprich nicht naturbasierter Abwassersysteme, zu untersuchen. Das Ecologic Institut koordiniert NICHES, das im Rahmen von BiodivERsA und Water JPI finanziert wird. Darüber hinaus leitet das Ecologic Institut das Arbeitspaket zu Entscheidungsfindung und Transformationsprozessen, einschließlich eines Tasks zu Governance und institutionellen Rahmenbedingungen.
Das Ecologic Institut identifizierte im Auftrag für Brot für die Welt Handlungsoptionen, um die Entstehung eines internationalen grünen Wasserstoffmarktes zu fördern. Im Rahmen der Studie definierte das Projektteam zunächst Kriterien, um die Bereitstellung grünen Wasserstoffs zu beschleunigen.
Der UNITED-Projektbericht "Business Analysis of UNITED Pilots" liefert eine detaillierte Geschäftsanalyse der verschiedenen Pilotprojekte. Diese Analyse umfasst eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit, SWOT- und PESTEL-Analysen sowie eine Überprüfung der finanziellen Aspekte der Projekte. Ziel des Berichts ist es, die finanzielle Attraktivität und Machbarkeit von Multi-Use-Konzepten in europäischen Meeresgebieten zu beurteilen, mit einem besonderen Fokus auf die Synergien und Herausforderungen, die sich aus der Kombination unterschiedlicher maritimer Aktivitäten ergeben.
Auf dem Ocean Literacy Festival am 21. Mai 2022 organisierten die Mitglieder der EU4Ocean-Koalition zahlreiche Aktivitäten. Das Festival brachte Akteure im Bereich der Ocean Literacy aus ganz Europa zusammen und demonstrierte so die große Vielfalt der bereits existierenden Initiativen. Das Ecologic Institut entwickelte einen Video-Trailer für die sozialen Medien, um dem Festival mehr Sichtbarkeit zu verleihen.
In diesem Papier wird das Konzept eines "erweiterten" digitalen Produktpasses aus einer sozial-ökologischen Perspektive am Beispiel von Batterien für Elektrofahrzeuge untersucht. Es bewertet verschiedene Ansätze zur Datenregulierung und formuliert Policy-Empfehlungen für Berliner Entscheidungsträger*innen. Grundlage sind Vorarbeiten aus dem Projekt, in denen insbesondere drei datenregulatorische Idealtypen sowie eine Methodik zu ihrer szenarienbasierten Bewertung entwickelt wurden.
Weltweit wächst der Eintrag von Kunststoffen in die Umwelt. Da die bestehenden Regulierungen zur Eindämmung des Problems nicht ausreichen, muss die ständig steigende Kunststoffproduktion und -nutzung insgesamt reduziert werden. Es bedarf eines systemischen Ansatzes, der alle Akteure in die Verantwortung nimmt, die Kunststoffprodukte und -verpackungen produzieren, nutzen, recyceln und entsorgen sowie damit handeln. Die Politik muss den nötigen Paradigmenwechsel vorantreiben und eine gesamtgesellschaftliche Suffizienzdebatte ermöglichen.
Dieses Handbuch von Dr. Michael Jakob bietet einen umfassenden Überblick über die jüngsten Entwicklungen in der wissenschaftlichen Debatte über die zahlreichen und komplexen Zusammenhänge zwischen internationalem Handel und Klimawandel. Das Handbuch bietet kritische und empirisch fundierte Perspektiven für die Zukunft der internationalen Handelspolitik und ist eine wichtige Lektüre für Wissenschaftler, Forscher und Studenten der Politikwissenschaft, der öffentlichen Ordnung und der Klimaforschung. Politische Entscheidungsträger werden ebenfalls von den einzigartigen und aufschlussreichen politischen Empfehlungen profitieren.
Die Produktion und der Konsum von Milch, Eiern und Fleisch sind mitverantwortlich für Umweltschäden wie Klimawandel, Eutrophierung und die Emission von Schadstoffen wie Ammoniak und Feinstaub. Die TAPP-Koalition (True Animal Protein Price Coalition) hat diese Studie in Auftrag gegeben, um ein europäisches Preiskonzept für Milch, Eier und Fleisch zu erarbeiten, das die tatsächlichen Kosten für die Gesellschaft widerspiegelt. Dazu gehört die Berücksichtigung der wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen für die EU-27 sowie zwei Fallstudien für Deutschland und Frankreich.
Der Europäische Green Deal und die EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel erkennen den Bedarf an weiteren Maßnahmen im Bereich der quantitativen Wasserbewirtschaftung an und beinhalten vorrangige Maßnahmen zur Förderung von Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit. In diesem Projekt für die Europäische Kommission trägt das Ecologic Institut zu einer Studie über das quantitative Wassermanagement in Europa bei und unterstützt die Arbeit der Arbeitsgruppe Wasserknappheit und Dürre der Gemeinsamen Umsetzungsstrategie (CIS) der Wasserrahmenrichtlinie.
Dieses Papier diskutiert die wesentlichen verhaltensprägenden Einflussfaktoren, die für eine Steigerung bzw. die Verbreitung stärker pflanzenbasierter Ernährungsweisen in Deutschland relevant sind. Die Analyse von Einflussfaktoren zielt darauf ab, wirksame Ansatzpunkte zu identifizieren, an denen politische Instrumente ansetzen können, um möglichst effektiv Änderungen in der Ernährungsweise in der Breite der Bevölkerung zu erreichen und den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren. Das Ergebnis ist eine vorstrukturierte Sammlung von potenziell wirksamen politischen Lösungsansätzen.
Im Lunch Talk am Donnerstag, dem 24. März 2022, 14:00-15:00 Uhr (MEZ), spricht Sam Bookman von der Harvard Law School mit uns über seine jüngste Forschung zum Thema "What happens when you win? The Constitutional dimensions of right-based climate litigation". Mit ihm diskutieren wir zudem erste Erkenntnisse aus dem Symposium.
Diese Infografik fasst die Angaben zu den Begleituntersuchungen differenziert nach Rechenstababstand und Ausbaudurchfluss an den im Atlas Fischschutz & Fischabstieg eingetragenen Standorten bis zu einem Ausbaudurchfluss von 200 m³/s zusammen. Die Infografik ist Teil des Factsheets "Fischschutz- und Fischabstiegsmaßnahmen – Praxisbeispiele im Überblick. Atlas für den Wissenstransfer zu Fischschutz und Fischabstieg."