Mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Unterstützung der Entwicklung eines politischen Handlungsrahmens für Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften in den osteuropäischen Mitgliedstaaten bereitzustellen, vergleicht dieser Artikel die Schlüsselfaktoren für die Entwicklung solcher Gemeinschaften in Bulgarien und Deutschland, wobei eine Literaturrecherche mit Experteninterviews kombiniert wurde, um Primärinformationen über Bulgarien zu sammeln.
Der UNITED-Projektbericht "Assessment Framework to Determine Ecological Feasibility of Multi-Use Platforms" befasst sich mit der Entwicklung eines Umweltbewertungsrahmens zur Bestimmung der ökologischen Machbarkeit von Multi-Use-Plattformen. Dieser Bewertungsrahmen basiert auf der Praxis der Umweltverträglichkeitsprüfung (EIA) und wendet eine integrierte kumulative Effektbewertung (iCEA) in den Scoping- und Identifizierungsphasen der Schlüsselauswirkungen an. Der Bericht zielt darauf ab, den zusätzlichen Umweltwert ("Nutzen") von Multi-Use im Meeresraum zu bewerten.
Christiane Gerstetter, Senior Fellow im Legal Team von Ecologic Institut, untersucht in diesem Buch wie die Streitschlichtungsorgane der Welthandelsorganisation (WTO) in Nichthandelsfällen entscheiden. Es geht also um Fälle, in denen nationalstaatliche Maßnahmen, die z. B. dem Umwelt- und Gesundheitsschutz dienen, auf dem Prüfstand stehen.
Bueb, Benedict, Tröltzsch, Jenny, Reichwein, David, Oldenburg, Clara, Favero, Fausto (2021): Case Studies of Sustainable Adaptation Pathways. Appendix to the Paper "Towards Sustainable Adaptation Pathways: A concept for integrative actions to achieve the 2030 Agenda, Paris Agreement and Sendai Framework". Climate Change | 48/2021. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt
Die verheerenden Sturzfluten und Waldbrände in Europa im Sommer 2021 haben die Notwendigkeit einer stärkeren Verknüpfung von Katastrophenrisikomanagement und Klimaanpassungsbemühungen deutlich gemacht. In diesem Bericht wird das Konzept der nachhaltigen Anpassungspfade vorgestellt, das als Orientierungshilfe für Anpassungsmaßnahmen dienen kann, die im Einklang mit den Bemühungen um Katastrophenrisikominderung und nachhaltige Entwicklung geplant und umgesetzt werden.
Wenige Tage nachdem sich die USA und Deutschland auf eine neue Klima- und Energiepartnerschaft geeinigt haben, diskutierten Dr. Bausch (Direktorin des Ecologic Instituts) und Samantha Gross (Direktorin der Energy Security and Climate Initiative bei Brookings) über neue Dynamiken, Chancen und Herausforderungen in der transatlantischen Klimakooperation.
Mit einer Wiederverwendung von gebrauchten Gütern und Waren sind zahlreiche ökonomische, ökologische und soziale Potenziale verbunden. Ein spannendes Anwendungsbeispiel für die Wiederverwendung von Bauteilen und Einrichtungsgegenständen wurde am 15. Juli 2021 beim Online-Fachdialog "Re-Use von Bauteilen und Einrichtungsgegenständen bei der Baumaßnahme der Kirchengemeinde zu Staaken" vorgestellt.
In dieser Analyse konzentrierte sich das Ecologic Institut auf vier Produktströme: Kunststoffe/Verpackungen, Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE), Batterien und Textilien, um die vier Querschnittsaspekte zu untersuchen: Modulationskriterien, Höhe der Gebühren, Kostendeckung und Verwendung der Einnahmen. Die Analyse deutet darauf hin, dass ein Systemwechsel in der EPR und eine Ökomodulation der Gebühren erforderlich ist, die stärker auf Abfallvermeidungsmaßnahmen ausgerichtet ist.
Mit dem Green Deal will die Europäische Union ihre Treibhausgas-(THG-)Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 senken. Dieses Ziel soll unter anderem durch eine stärkere Rolle für die CO2-Bepreisung erreicht werden. Für die Industrie birgt dieser Plan allerdings das Risiko des "Carbon Leakage": Energieintensive Industrien wie die Stahl- oder Chemieindustrie könnten abwandern – und so die Emissionen andernorts zunehmen. Indirekt könnten auch weitere Branchen betroffen sein. Das vorliegende Kurzdossier analysiert die nötigen Maßnahmenarten, um Risiken für die Industrie zu reduzieren und bettet sie ein in zwei grundsätzliche Strategien, die im Hinblick auf Carbon Leakage verfolgt werden können.
Am 7. Juli 2021 organisierte das Ecologic Institut eine Online-Podiumsdiskussion, um die im Projekt "Gemeinsame Umsetzung der 2030 Agenda und des Pariser Abkommens" gewonnenen Erkenntnisse über nachhaltige Anpassungspfade zu diskutieren. Die Podiumsdiskussion wurde von Camilla Bausch, Direktorin des Ecologic Instituts, moderiert und fand als virtuelle Veranstaltung parallel zum High-Level Political Forum on Sustainable Development 2021 der Vereinten Nationen statt.
In fünf europäischen Regionen entwickelte das OIP-Team gemeinsam mit Unternehmer:innen und regionalen Akteur:innen lokal angepasste Geschäftsmodelle und bewerteten deren Marktpotenzial. Die Ergebnisse liefern konkrete Bausteine für regionale Bioökonomiestrategien und -Fahrpläne.
In ganz Europa gibt es nationale Klimabeiräte in verschiedensten Formen und Strukturen. Die meisten Länder haben eine oder sogar mehrere solcher Einrichtungen. Während viele der bestehenden Beratungsgremien eine Reihe von Interessenvertretern zusammenbringen und ein breites Spektrum von Nachhaltigkeitsthemen abdecken, gab es in den letzten fünf Jahren einen Anstieg bei der Gründung unabhängiger wissenschaftlicher Räte, die sich der Klimapolitik widmen.
Die Studie analysiert, wie globale Governance-Prozesse und internationales Recht dazu beitragen können, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Ressourcennutzung effizienter und effektiver zu gestalten. Die Studie liefert eine Bestandsaufnahme und Bewertung des bestehenden Völkerrechts sowie nicht-rechtlicher und bestimmter nicht-staatlicher Instrumente und Prozesse im Zusammenhang mit der Ressourceneffizienz abiotischer Rohstoffe und gibt eine Einschätzung der Governance-Vorschläge in der wissenschaftlichen Literatur. Schließlich werden spezifische politische Optionen aufgezeigt.