Am 2. Juli 2020 hielten Dr. Martin Hirschnitz-Garbers und Dr. Stephan Sina vom Ecologic Institut zusammen mit Susanne Altvater von s.Pro einen Impulsvortrag "Überlegungen zur erweiterten Herstellerverantwortung der Einwegkunststoff-Richtlinie der EU" bei der AG "Umsetzung der EU Einweg-Kunststoff-Richtlinie" und diskutierten mit den Teilnehmer*innen.
Olmeda C., Šefferová V., Underwood E., Millan L., Gil T. and Naumann S. (compilers). 2020. EU Action plan to maintain and restore to favourable conservation status the habitat type 4030 European dry heaths. European Commission.
Olmeda C., Šefferová V., Underwood E., Millan L., Gil T. and Naumann S. (compilers) 2019: EU Action plan to maintain and restore to favourable conservation status the habitat type 6210 Semi-natural dry grasslands and scrubland facies on calcareous substrates (Festuco-Brometalia) (*important orchid sites). European Commission Technical Report.
Dieses Hintergrundpapier gibt einen Überblick über bestehende und neue Gesetze und Initiativen zum Umgang mit Kunststoffen in Deutschland und der EU. Trotz der Vielzahl von Ansätzen, Richtlinien und Gesetzen, bleiben Regulierungslücken bestehen. Der größte Handlungsbedarf besteht in den Bereichen Stärkung des Recyclings und Rezyklateinsatzes sowie Abfallvermeidung. Gerade die Abfallvermeidung bleibt das Stiefkind des Ressourcendiskurses, obgleich sie fast immer die umweltpolitisch beste Variante darstellt.
Dieser Artikel beleuchtet verschiedene politische Maßnahmen und Ansätze, die gegenwärtig als Lösungswege zur Plastikkrise in Anwendung und Planung sind. Dabei wird deutlich, dass in nationalen und internationalen Politiken Plastik hauptsächlich als Problem des Abfallmanagements beschrieben wird und Lösungswege entsprechend ausgerichtet sind. Folge dessen bestehen auch in Deutschland zahlreiche Regelungen zur Verwertung von Kunststoffabfällen, während Abfallvermeidung nur selten adressiert wird. Die Wahrnehmung der Plastikkrise als ein Problem des Abfallmanagements führt außerdem zur Verantwortungsübertragung auf Individuen, welche jedoch im Vergleich mit Industrie und Politik nur über einen kleinen Handlungsspielraum verfügen.
Eine zerrissene Plastiktüte am Flussufer oder ein im Wasser treibender Joghurtbecher – das sind Symptome eines schwerwiegenden Eingriffs in das hochkomplexe System der Meere, des Ozeans und der Fließgewässer. Im Mittelpunkt der Aktion Plastic Pirates – Go Europe! steht dieses Plastikmüllproblem und unser zukünftiger Umgang damit. Auf dem Weg dorthin machen sich die teilnehmenden Jugendlichen mit dem Ozean und Wasserkreisläufen vertraut. Sie lernen, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, und probieren es selbst aus.
Die EU Biodiversitätsstrategie für 2030 zielt darauf ab, gesunde, widerstandsfähige und biodiversitätsreiche Ökosysteme zu sichern, die die für den Wohlstand und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger wesentlichen Leistungen erbringen. Naturbasierte Lösungen (NBS) sind für die Erreichung der Ziele dieser Strategie von zentraler Bedeutung. Sandra Naumann und McKenna Davis vom Ecologic Institut haben einen Bericht veröffentlicht, der den Beitrag von über 30 EU-finanzierten Forschungs- und Innovationsprojekten zu den EU-Zielen in den Bereichen Biodiversität, Klima und anderen Politikbereichen sowie zu nachhaltigen Transformationsprozessen beschreibt.
Dieser Podcast widmet sich verschiedenen Aspekten der städtischen Natur - erklärt durch Geschichten von innovativen Change Makern aus ganz Europa, die ihre Städte mit ihrer Leidenschaft und Kreativität ein bisschen grüner machen.
Dieser Podcast widmet sich verschiedenen Aspekten der städtischen Natur – erklärt durch Geschichten von innovativen Change Makern aus ganz Europa, die ihre Städte mit ihrer Leidenschaft und Kreativität ein bisschen grüner machen.
Der EU-Aufbaufonds hat Fortschritte gebracht, er weist aber auch klimapolitische Schwachstellen auf. Eine größere Rolle für das Europaparlament bei der Verteilung von EU-Hilfsgeldern ist wichtig – für Klimaschutz und Demokratie in der EU. Die Regeln, nach denen Hilfsgelder ausgegeben werden, müssten präzisiert werden, argumentiert Nils Meyer-Ohlendorf in seinem Standpunkt für den Tagesspiegel.
Der multifunktionale Ansatz naturbasierter Lösungen ermöglicht es, Antworten auf soziale und ökologische Problemstellungen zu geben. Dieser Policy Brief zeigt Lücken und Möglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung durch NBS auf lokaler und nationaler sowie auf EU- und internationaler Ebene auf. Er analysiert auch die lokalen Anforderungen auf europäischer und internationaler Ebene.
Böden sind wichtig. Nicht nur unsere Ernährung hängt von gesunden Böden ab sondern unser Klima auch: Böden enthalten weltweit etwa 1.500 bis 2.500 Gigatonnen organischen Kohlenstoff – dreimal so viel wie die Kohlenstoffmenge in der Atmosphäre. Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung von Böden birgt daher zum einen das Risiko großer Kohlenstoffverluste (Kohlenstoffdioxidemission) mit negativen Effekten für das Klima und die Bodenfruchtbarkeit. Gleichzeitig birgt sie auch eine Chance, da eine nachhaltige Bewirtschaftung Kohlenstoff binden kann (Kohlenstoffspeicherung) und damit als natürliche Kohlenstoffsenke fungieren kann.
Nils Meyer-Ohlendorf nimmt im Tagesspiegel Stellung zum Coronahilfspaket der EU. Er fordert mehr Mitspracherecht für das EU-Parlament und kritisiert, dass das Hilfsprogramm nicht ausreichen mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 verknüpft sei.
Dieser Podcast widmet sich verschiedenen Aspekten der städtischen Natur – erklärt durch Geschichten von innovativen Change Makern aus ganz Europa, die ihre Städte mit ihrer Leidenschaft und Kreativität ein bisschen grüner machen.
Diese Kurzstudie gibt einen Überblick über den Vorschlag der Kommission für den geplanten mehrjährigen Finanzrahmen und das EU-Konjunkturprogramm und die darin vorgesehenen Anteile an Klimainvestition.