Dieser Bericht analysiert zwei spezifische Aktivitäten innerhalb des REFRESH-Projekts: Erstens die Verbreitung des Aktionsrahmens ("Blueprint"), der nationalen Regierungen hilft, freiwillige Vereinbarungen mit den relevanten Interessenvertretern zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten und -abfällen zu treffen, und zweitens die Arbeit mit Standardisierungsgremien, insbesondere mit den von Einzelhändlern verwendeten Strichcode-Standards.
Für energieintensive Industrien ist die Umstellung auf eine klimaneutrale Produktionsform eine besondere Herausforderung, nicht nur wegen ihres großen CO2-Fußabdrucks, sondern auch, weil sie in Wertschöpfungsketten eingebettet sind, die noch immer überwiegend auf fossilen Rohstoffen basieren. Aber auch sie müssen bis 2050 Klimaneutralität erreichen und gleichzeitig die Transformation vorantreiben, indem sie wettbewerbsfähige Lösungen für saubere Technologien bereitstellen. In dieser Studie wird untersucht, wie energieintensive Industrien in Europa den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft vollziehen und gleichzeitig ihre globale Wettbewerbsfähigkeit erhalten und im Idealfall verbessern können. Sie untersucht verschiedene Technologieoptionen, Politikkonzepte und Finanzinstrumente.
Der FIThydro Policy Brief enthält eine Übersicht von ausgewählten Kernergebnissen des FIThydro-Projekts, die für politische Entscheidungstragende, Manager und Betreibende, die an der Errichtung und dem Betrieb von Wasserkraftwerken beteiligt sind, relevant sind.
Diese Studie untersucht die Bemühungen ausgewählter Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, einen koordinierten Ansatz zur Klimaanpassung zu realisieren. Sie befasst sich insbesondere mit den Koordinierungsansätzen, die die Länder für die Entwicklung und Umsetzung ihrer nationalen Klimaanpassungspolitik in der unmittelbaren Zeit nach der Veröffentlichung der Anpassungsstrategie der EU von 2013 verfolgen.
Dieser Kommentar trägt zur Diskussion über den kürzlich vom indischen Ministerium für Umwelt, Wald und Klimawandel veröffentlichten Richtlinienentwurf über einen einheitlichen Rahmen für die erweiterte Produzentenverantwortung (EPR) bei. Die Autoren argumentieren, dass der Richtlinienentwurf seinen Zweck aus drei Gründen verfehlt. Auf der Grundlage ihrer Empfehlungen, bieten die Autoren eine 6-Punkte-Agenda zur Behandlung der aufgeworfenen Fragen an.
Eine Delegation von vietnamesischen Regierungsvertretern nahm vom 24. bis 30. November 2019 an einer Studienreise zu "Luftreinhaltung in Deutschland" in Berlin Teil. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen organisierte die Studienreise zusammen mit dem Ecologic Institut im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
Dieser Bericht, der von Valerie Fogleman mit Unterstützung des Ecologic Instituts erstellt wurde, untersucht und analysiert die Deckungsvorsorge für Verbindlichkeiten nach der Umwelthaftungsrichtlinie in den Mitgliedstaaten, in denen sie freiwillig ist und in denen sie verpflichtend ist (Tschechische Republik, Irland, Portugal, Slowakei und Spanien). Der Schwerpunkt liegt dabei auf Versicherungen, da die überwiegende Mehrheit der Mitgliedstaaten keine verpflichtende Deckungsvorsorge für Verbindlichkeiten aus der Umwelthaftungsrichtlinie eingeführt hat.
Das Vademekum über die Bearbeitung von Beschwerden und Bürgerbeteiligung ist eine der neun Maßnahmen des Aktionsplans der Europäischen Kommission für einen besseren Vollzug des Umweltrechts aus 2018. Es wurde zwischen Mai 2018 und Mai 2019 von der Generaldirektion Umwelt zusammen mit dem Ecologic Institut und einzelnen Experten, die von Mitgliedern des "Forums für den Vollzug des Umweltrechts und Umweltordnungspolitik" ernannt wurden, erstellt.
Dieser Forschungsbericht des Ecologic Instituts zeigt Möglichkeiten auf, wie Deutschland die internationale Bodengovernance kurz-, mittel- und langfristig verbessern kann. Er beginnt mit einer Bestandsaufnahme bestehender internationaler Instrumente und Institutionen, die für Bodengovernance auf internationaler Ebene relevant sind. Er bewertet die tatsächliche und potentielle Steuerungswirkung von internationalen Verträgen wie der Wüstenkonvention, der Biodiversitätskonvention, des Pariser Klimaabkommens und des Klimaregimes sowie von regionalen Abkommen. Zudem analysiert er die Aktivitäten, der FAO, von UNEP, IPBES und die Aktivitäten des IPCC.
Im Vorhaben wurden Wirkungen, Prozesse und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Umsetzung innovativer Infrastrukturkopplungen betrachtet. Es wurden aktuelle Entwicklungen, die verbundenen Transformationsprozesse einschließlich unterstützender und hindernder Einflussfaktoren sowie potentielle Nachhaltigkeitswirkungen von gekoppelten Infrastrukturlösungen untersucht. Im Fokus stehen innovative, d. h. nicht etablierte, Kopplungen (verstanden als Nischeninnovationen) in den Sektoren Verkehr, Energie, Wasser, Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Der vorliegende Band gibt eine Zusammenfassung der Ergebnisse wieder, die in drei Teilberichten vorliegen.
Im Vorhaben wurden Wirkungen, Prozesse und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Umsetzung innovativer Infrastrukturkopplungen betrachtet. Der vorliegende Band untersucht in vier Fallbeispielen lokale Innovationsprozesse. Gerade wenn es um Innovationen geht, gibt es keine Standardlösungen. Die technischen Systeme müssen in förderliche organisatorische Strukturen eingebettet sein, sich wirtschaftlich darstellen und umsetzen lassen, im gesellschaftlichen Kontext funktionieren sowie auf einen ermöglichenden politischen und rechtlichen Rahmen treffen. Lokale Akteure, insbesondere Stadtwerke sind in der Lage, bei entsprechenden Rahmenbedingungen, die neuen, oft unsicheren Wege zu begehen.
Im ICARE-Projekts ("Interactions between international measures for Climate Action and Resource Efficiency") wurden wesentliche Erkenntnisse zum Klima-Ressourcen-Nexus aus der Literatur untersucht sowie internationale Maßnahmen zum Klima- und Ressourcenschutz identifiziert und analysiert. Bei der Analyse standen einerseits (i) mögliche Interaktionen (Synergien und negative Wechselwirkungen) zwischen den Maßnahmen sowie andererseits (ii) potentielle Relevanz der Maßnahmen und ihre Eignung für verschiedene Weltregionen im Fokus.
Im Vorhaben wurden Wirkungen, Prozesse und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Umsetzung innovativer Infrastrukturkopplungen betrachtet. Der vorliegende Band untersucht Entwicklungspfade, Erfolgsfaktoren und Hemmnisse sowie den Beitrag von Infrastrukturkopplungen auf Nachhaltigkeitstransformation und Gestaltungsmöglichkeiten. Oft sind Umsetzungsprozesse komplex, betreten Neuland und erfordern das Zusammenwirken von Akteuren in gänzlich neuen Konstellationen und Zuständigkeiten. Ob eine Nachhaltigkeitstransformation vor Ort gelingt, hängt von zahlreichen Faktoren ab, die auch lokal gezielt gestaltet werden können. Innovationen befördern neue Strukturen, Netzwerke, neues Verhalten und Wissen.
Im Vorhaben wurden Wirkungen, Prozesse und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Umsetzung innovativer Infrastrukturkopplungen betrachtet. Der vorliegende Band untersucht Wirkungen von innovativen Kopplungen auf die Leistungsfähigkeit, Resilienz, Ressourceneffizienz sowie die soziale und ökonomische Verträglichkeit. Ein „Nachhaltigkeitscheck“ mit 26 Kriterien wurde entwickelt und in einer Expertenbefragung erprobt. Die Kopplung von Infrastrukturen bringt nicht automatisch mehr Nachhaltigkeit, aber gekoppelte Infrastruktursysteme haben das Potenzial, zur Ressourcenschonung und Versorgungssicherheit beizutragen. Hierfür ist eine differenzierte Betrachtung der Nachhaltigkeitswirkungen erforderlich.