Das vorliegende Ergebnispapier formuliert Handlungsempfehlungen für politische EntscheidungsträgerInnen zur Förderung von nachhaltigen Ernährungssystemen in Deutschland und benennt offenen Forschungsbedarf. Stephanie Wunder und Dr. Martin Hirschnitz-Garbers vom Ecologic Institut trugen dazu bei. Das Ergebnispapier steht als Download zur Verfügung.
Die Verknüpfung von Emissionshandelssystemen erlaubt es, die Kosten für Emissionsminderungen zu senken und zugleich die Teilnehmeranzahl und Liquidität im Emissionshandelsmarkt zu erhöhen. Bisherige Untersuchungen beschränken sich weitgehend auf eine Untersuchung der Kompatibilität von Emissionshandelssystemen, wohingegen der eigentlichen Umsetzung von Marktverknüpfungen nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. In einem Fachartikel, der in der Zeitschrift Climate Policy veröffentlicht wurde, erörtern Michael Mehling, Leiter des Washingtoner Büros von Ecologic, sowie Erik Haites, ehemaliger IPCC-Leitautor, mögliche Mechanismen zur Schaffung und Aufrechterhaltung einer derartigen Marktverknüpfung.
Im Rahmen der "Wissenschaftlichen Koordination der Fördermaßnahme nachhaltiges Wirtschaften" (NaWiKo) sind Arbeitspapiere entstanden, die jeweils Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte zu bestimmten Einzelaspekten nachhaltigen Wirtschaftens zusammenfassen. Ecologic Institut ist federführend an NaWiKo beteiligt. Die Arbeitspapiere stehen zum Download zur Verfügung.
Ende November 2018 veröffentlichte die EU-Kommission eine "strategische Vision" für ein klimaneutrales Europa bis 2050 - dieses Merkblatt gibt einen Überblick über alle dazugehörigen Dokumente. Die Szenarien, Vorschläge und Schlussfolgerungen der umfassenden Analyse der Kommission werden erklärt, zusammengefasst und bewertet.
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Christiane Gerstetter, Ecologic Legal, hielt einen Vortrag über die internationalen Klimaverhandlungen im Rahmen des 4. Lehrgangs für Diplomaten aus Lateinamerika und der Karibik.</p>
Die europäischen Vogelschutz- und Habitat-Richtlinien – die zusammen als Naturschutzrichtlinien bezeichnet werden - sind zentrale Regulierungsinstrumente zur Erreichung des Hauptziels der EU-Biodiversitätsstrategie: Dazu beizutragen, den Verlust von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in der EU, und darüber hinaus den weltweiten Verlust an Biodiversität, bis 2020 aufzuhalten. Eine kürzlich durchgeführte Evaluierungsstudie der Europäischen Kommission hat ergeben, dass die Naturschutzrichtlinien zwar nach wie vor hoch relevant sind, ihre Umsetzung jedoch verbessert werden muss, um die angestrebten Ziele erfolgreich zu erreichen. Das Projekt "Evidenzbasierte Verbesserungen bei der Umsetzung der Vogelschutz- und der Habitat-Richtlinie: eine systematische Überprüfung (E-BIND)" reagiert auf diese Forderung die Richtlinien wirksamer umzusetzen, indem es für die wichtigsten Interessengruppen Informationen sammelt und Empfehlungen für eine bessere Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Netzwerke entwickelt.
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"Aus der Rezession mit Neuer Kraft für die Herausforderungen des sozialen Zusammenhalts und nachhaltiger Entwicklung" war das Thema eines Expertengesprächs der Europäischen Kommission (GD Beschäftigung) am 9. September 2009 in Brüssel. Das Ecologic Institut steuerte ein Hintergrundpapier bei und R. Andreas Kraemer wurde eingeladen, als Hauptredner über "Nutzen aus der Krise ziehen: Synergien von Umweltschutz und sozialer Integration" zu sprechen.</p>
Am 7. März 2019 trafen sich Experten, die zu naturbasierte Lösungen (NBS) arbeiten, für einen Erfahrungsaustausch in Berlin. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung von NBS sowie Möglichkeiten und kreativen Lösungen, um diese zu überwinden. Die Ergebnisse dieses Treffens werden in die laufenden Aktivitäten des "Climate NBS Polska"-Projektes integriert.
Die deutsche Verpackungsverordnung aus dem Jahre 1991 war einer der ersten Fälle, in denen in der Umweltpolitik auf das Konzept der Herstellerverantwortung gesetzt wurde. Die Autoren, Tilman Eichstädt, Alexander Carius und R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut nutzen die Analyse von Politiknetzwerken für eine Bewertung der Politikergebnisse sowie der wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen der Verpackungspolitik in Deutschland.
Im September 2015 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), darunter das Ziel 15.3, das darauf abzielt, bis 2030 eine Neutralität der Landdegradation (LDN) anzustreben. Dies hat vielen Ländern ein "Fenster der Möglichkeiten" eröffnet, um die Politik für eine nachhaltige Nutzung von Land und Boden zu stärken. Dieses Kapitel beschreibt zunächst das Konzept, die wichtigsten Elemente und den derzeitigen internationalen Rahmen für die Bewertung der Fortschritte bei der Erreichung des SDG-Ziels 15.3. Die Autorinnen und Autoren des Ecologic Instituts schlagen einen schrittweisen Ansatz vor, um die nationalen Anforderungen mit dem Gesamtziel der LDN-Implementierung weiter anzupassen. Da sowohl das LDN-Konzept als auch der international vereinbarte Umsetzungsrahmen Raum für nationale Interpretationen lassen, wird am Beispiel Deutschlands veranschaulicht, wie der Umsetzungsprozess auf nationaler Ebene gestaltet werden kann und welche Erfahrungen gemacht wurden.
In diesem Artikel untersuchen Christiane Gerstetter, Dominic Marcellino und Elena von Sperber den Stand der internationalen Klimaverhandlungen im Bereich des Transfers klimafreundlicher Technologien. Der Artikel ist Teil der Frühlingsausgabe 2010 der Zeitschrift Carbon and Climate Law Review. Der Artikel steht als Download zur Verfügung.
Nature Conservancy (TNC) hat das Ecologic Institut und seinen Partner EMVIS Consultant Engineers damit beauftragt, die Identifizierung von Möglichkeiten für naturorienterte Lösungen zur Wassersicherheit in Europa zu unterstützen. Das Nature Conservancy bereitet zwei Berichte in englischer Sprache vor: "Investing in Nature for European Water Security" und "Urban Water Blueprint for Europe".
In Anbetracht der Tatsache, dass die durch den Klimawandel hervorgerufene Probleme für die Korruption im Wassersektor neue Wege und Möglichkeiten eröffnen können, lud das Water Integrity Network (WIN) zu einem Expertengespräch ein. Potentielle Herausforderungen beinhalten einen Missbrauch des Begriffes ‚Klimawandel‘ und fehlende Transparenz im Diskurs um dieses Thema sowie die Bereitstellung von finanziellen Mitteln, die das Risiko von Korruption im Wassersektor erhöhen können, ohne wirklichen Schutz für die betroffenen Gemeinschaften zu bringen. Die Frage, die WIN aufwarf war, ob der Klimawandel bedeutet, dass der Wassersektor seinen Umgang mit Korruption und deren Verhinderung ändern müsse?
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Das hessische Staatsministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie seine Partner hielten, als Teil einer einjährigen Reihe von Veranstaltungen, eine halbtägige Konferenz zu dem Thema „Emissionshandel und Klimapolitik in den USA“. Dominic Marcellino, Fellow des Ecologic Institut in Washington, hielt einen Vortrag über die aktuelle politische Situation in den Vereinigten Staaten, in Hinblick auf den Klimawandel.</p>