Politische Entscheidungsträger sind zunehmend auf zeitnahe Informationen angewiesen um die Berichtspflichten umweltrelevanter Gesetzgebung erfüllen zu können. Vor diesem Hintergrund untersuchte das SAGE Projekt inwieweit satellitengestützte Fernerkundung die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie sowie der Europäischen Bodenschutzstrategie unterstützen kann.
Homeyer, Ingmar von 2002: Institutional Change and Governance in the European Union: The Case of Biotechnology Regulation. Department of Political and Social Sciences, European University Institute, Florence.
Die Erklärung von Laeken, die dem Europäischen Konvent sein Mandat erteilte, forderte institutionelle Reformen zur Verbesserung der Effizienz, der demokratischen Verantwortlichkeit und der Transparenz der EU. Der Konvent hat zwar den Verfassungsentwurf im Juni/Juli 2003 angenommen, die Implikationen des Vertrags für die Umwelt bleiben dennoch in hohem Maße ungewiss. Ecologic veröffentlichte einen Brief, in dem der Verfassungsentwurf analysiert wird. Darin werden außerdem weiter gefasste Reformoptionen hinsichtlich ihrer Vorzüge und Unzulänglichkeiten aus Umweltsicht erfasst, die den Hintergrund der Konventsdiskussionen geprägt haben: Welche grundsätzlichen Optionen gibt es für eine Verbesserung der Effizienz, der demokratischen Verantwortlichkeit und der Transparenz der EU? Wie werden diese aus der Umweltperspektive bewertet?
Dieses Papier versammelt sechs Essays, in denen klimapolitische Experten aus Berlin, Brüssel, Budapest, Lissabon, London und Warschau ihre jeweilige Perspektive auf die Krise der EU formulieren. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Mit dem Kabinettsbeschluss vom 17. Dezember 2003 des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) und der Verordnung zur Umsetzung der Emissionshandelsrichtlinie für Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz liegt ein erster umfassender Entwurf zur Ausgestaltung des Emissionshandels in Deutschland vor. Sie bilden die Basis des erst kürzlich ergangenen Beschlusses vom 12. März 2004 des Bundestages zum TEHG, das nun – entgegen der Fassungen des Kabinettsbeschlusses – einen reinen Bundesvollzug ohne Beteiligung der Länder vorsieht.
Der Entwurf des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes und der Verordnung zur Umsetzung der Emissionhandels-Richtlinie für Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
Zahlreiche umweltpolitische Instrumente dienen nicht ausschließlich dem Umweltschutz, sondern haben ebenfalls positive Effekte auf den Arbeitsmarkt. Ecologic untersuchte für das Europäische Parlament win-win Situationen und die möglichen Auswirkungen, die aus dem Einsatz neuer Umwelttechnologien, auf den Arbeitsmarkt resultieren. Die Projektergebnisse stehen zum Download zur Verfügung.
Das Ecologic Institut koordinierte die Organisation des European Resource Forum 2016. Dafür wurde ein Programmheft designed und entwickelt. Das Programmheft wurden an die Teilnehmer/innen ausgegeben und beinhalteten neben den Informationen über den Veranstaltungsablauf und die Redner/innen auch Platz für Notizen. Die Gestaltung des Programmhefts basiert auf den Vorgaben zum visuellen Stil des Umweltbundesamtes. Das ERF-Programmheft umfasste 52 Seiten. Das DIN A5-Programmheft wurde auf Recyclingpapier gedruckt.
Nachhaltige Entwicklung unter den Bedingungen der Globalisierung war das Thema eines Seminars der Koordinationsstelle Umwelt der Fachhochschule Nürtingen. Das am 26. und 27. November 2004 stattfindende Seminar stand im Rahmen der Förderung von Umweltthemen innerhalb von Hochschulen. Markus Knigge, Ecologic Fellow, sprach über die Beziehung von internationalen Umweltabkommen und internationalem Handelsrecht.
<p>Insbesondere in den drei größten Bereichen der Energienutzung (Verkehr, Wärme-/Kälte- und Stromerzeugung für Haushalte und Industrie) sind größere Anstrengungen notwendig, um das langfristige Ziel der EU zu erreichen, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80-95% im Vergleich zum Niveau von 1990 zu senken. Da die genannten Sektoren noch immer zu großen Anteilen von fossilen Energieträgern abhängig sind, sind radikale technologische Änderungen notwendig. Hauptziel dieses Projektes ist es, einen Überblick darüber zu bekommen, welche technologischen Optionen vorhanden sind und wie diese miteinander kombiniert werden können, um die Dekarbonisierungsbemühungen voranzutreiben sowie gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des EU Energiesystems sicherzustellen.</p>
Das Buch "Deutschlands Neue Verantwortung" enthält Beiträge der 144 wichtigsten Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Es zeigt wie anspruchsvoll und notwendig die neue außenpolitische Verantwortung Deutschlands ist. R. Andreas Kraemer Gründer und Director Emeritus des Ecologic Instituts beantwortet, wie Deutschland, Europa und der "Westen" angesichts anwachsender globaler Herausforderungen auf den drohenden Rückzug der USA reagieren sollen. Sein Beitrag betont die Chancen, die in einer stärkeren Zusammenarbeit auch mit den Ländern um den Südatlantik liegen, und zeigt, wie Deutschland seiner neuen globalen Verantwortung gerecht werden kann.
Als Teil des Berlin Programms der Duke University (Durham, North Carolina) wird R. Andreas Kraemer auch in diesem Herbst über Europäische Integration und Umweltpolitik unterrichten.
Tierarzneimittel und ihre Transformationsprodukte stehen als Umweltkontaminanten zunehmend im wissenschaftlichen und öffentlichen Fokus. Ein multidisziplinäres, vom Ecologic Institut geleitetes Konsortium untersuchte mögliche Maßnahmen, die zu einer Minderung von Tierarzneimitteleinträgen in die Umwelt führen können. Die Fachbroschüre identifiziert über 40 Maßnahmen zur Minderung des Tierarzneimitteleintrages aus der Landwirtschaft und bewertet deren Wirksamkeit aus Umweltsicht. Die Fachbroschüre steht als Download zur Verfügung.