Die Übersichtsbroschüre 2022 begleitet den sechsten von Eurostat veröffentlichten Monitoring-Bericht zu den Fortschritten bei der Verwirklichung der SDGs im EU-Kontext. Die Autorinnen und Autoren des Ecologic Instituts behandelten die Kapitel zu SDG 2 (Kein Hunger), SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitärversorgung), SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie), SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), SDG 14 (Leben unter Wasser), SDG 15 (Leben an Land) SDG 17 (Partnerschaft für Erreichung der Ziele). Der Monitoring-Bericht steht zum Download bereit.
Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments legte letzten Montag seine Reformvorschläge für die EU-Klimaschutzverordnung vor. Diese enthalten wichtige Verbesserungen, sind aber insgesamt enttäuschend, meint Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel.
Vom 16. bis 26. Mai 2022 veranstaltet die International Carbon Action Partnership (ICAP) einen zweiwöchigen ETS-Trainingskurs, um grundlegende Kenntnisse über den Emissionshandel in asiatischen Ländern zu vermitteln. Während der zwei Wochen, die aus acht Kurstagen bestehen, werden die Teilnehmer die grundlegenden Konzepte und Schlüsselelemente des Emissionshandels durch eine Mischung aus Präsentationen von Fachleuten und politischen Praktikern sowie durch interaktive Elemente erlernen. In jeder Sitzung werden anhand von Beispielen und Erfahrungen aus bestehenden Emissionshandelssystemen die wichtigsten Gestaltungsmöglichkeiten für die Einführung neuer Emissionshandelssysteme erläutert und Lösungen für deren Umsetzung vermittelt.
Das Ecologic Institut schloss das Projekt "Die Zukunft der EU – Klimaschutz zu ihrem Markenkern machen" ab. Das Projekt richtete ein Netzwerk von Think-Tanks aus acht EU Mitgliedstaaten ein – Deutschland, Bulgarien, Tschechien, Estland, Ungarn, Italien, Rumänien und Polen. Das Projekt analysierte die nationalen Debatten zur Konferenz zur Zukunft Europas (KSE) und ihre Verbindung zur Klimapolitik. Damit trug das Projekt regelmäßig zu nationalen Debatten über die KSE bei.
Am 11. Mai 2022 führte das RECIPES-Team die Konferenz "Vorsorge für verantwortungsvolle Innovation: Neue Optionen für den Fortschritt" durch. Auf der Konferenz präsentierte und diskutierte das RECIPES-Projekt einige der Ideen, wie die Anwendung des Vorsorgeprinzips verbessert werden kann. Diese Ideen wurden in Konsultationen mit mehreren Interessengruppen zu verschiedenen Zeitpunkten während der Projektlaufzeit entwickelt (die RECIPES-Leitlinien). Die Konferenz brachte rund 90 Teilnehmer aus verschiedenen Akteursgruppen zusammen, darunter auch einige, die an einem oder mehreren RECIPES-Workshops teilgenommen hatten. Die Konferenz wurde hybrid durchgeführt, so dass die Teilnehmer vor Ort oder online teilnehmen konnten.
Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, der erste klimaneutrale Kontinent der Welt zu werden, aber wie setzen Städte und Regionen dieses Ziel um? Ein neuer Bericht im Auftrag des Europäischen Parlaments untersucht diese Frage. Es erörtert, wie Fortschritte in Richtung Netto-Null auf regionaler Ebene gemessen werden können, und identifiziert typische Hemmnisse, die ambitionierter Klimapolitik durch regionale Regierungen entgegenstehen. Die Studie basiert auf sechs Fallstudien über europäische Regionen, die den Weg zur Netzneutralität erfolgreich angetreten haben. Für den Bericht lieferte das Ecologic Institut konzeptionelle Beiträge zur Definition von Klimaneutralität und zur Messung der diesbezüglichen Fortschritte der Regionen. Darüber hinaus führte das Team die Fallstudie zur Dekarbonisierung der Industrie in Plowdiw, Bulgarien, durch.
In Fortsetzung des erfolgreichen Austausches über verschiedene Aspekte des Meeresschutzes in der Arktik im November 2020, kamen am 17. und 18. November 2021 zwanzig internationale Expertinnen und Experten aus Forschung und Politik in einem virtuellen Treffen zum "Arctic Marine Conservation Dialogue" zusammen.
Im Forschungsprojekt SUDEA untersucht das Ecologic Institut zusammen mit seinen Partnern Fragen und Herausforderungen der nachhaltigen städtischen Entwicklung. Ausgangspunkt des Projekts ist dabei die Annahme, dass die Stadtentwicklung nur dann nachhaltig sein wird, wenn einerseits bei wichtigen Entscheidungsprozessen die Positionen lokaler Interessengruppen berücksichtigt werden und andererseits die politischen Entscheidungen auf nationaler und regionaler Ebene abgestimmt werden.
Das Europäische Forum zu Lebensmittelverschwendung von Konsument*innen (European Consumer Food Waste Forum) ist ein multidisziplinäres Forum, das im Oktober 2021 von der Gemeinsamen Forschungsstelle in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (GD SANTE) eingerichtet wurde. Ziel des Forums ist es, Lösungen und Instrumente zu entwickeln, die dazu beitragen, die Lebensmittelverschwendung auf Konsumebene, einschließlich der Haushalte und der Lebensmitteldienstleister*innen, zu reduzieren, um so zur Transformation zu einem nachhaltigen Ernährungssystem der EU beizutragen. Stephanie Wunder und 15 weitere Praktiker*innen und Forscher*innen wurden ausgewählt, um beratend bei der Umsetzung der EU-Forschungs- und Innovationspolitik bzw. -programme sowie bei der Umsetzung des Forums mitzuwirken.
Der im Rahmen des Umweltforschungsplans des BMUV geförderte 2-tägige 9. Workshop fand vom 30. - 31. Mai 2022 im Umweltbundesamt in Dessau statt und widmete sich dem Thema "Technisch-hydraulische Bewertung von Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen
Das RECIPES-Projekt stellte sich der Herausforderung, zwei Sichtweisen zu versöhnen. Es zielte darauf ab, neue Instrumente und Leitlinien zu entwickeln, mit denen das Vorsorgeprinzip angewendet werden kann, ohne Innovationen zu verhindern. Ziel war es, bestehende gesellschaftliche Kontroversen anzugehen und aufzulösen. Gleichzeitig sollten politische Entscheidungsträger bei der Bewertung der mit Innovationen verbundenen Risiken und Unsicherheiten und bei der Anwendung des Vorsorgeprinzips unterstützt werden. Diese Factsheet-Reihe fasst die Ergebnisse der Fallstudien des gemeinsamen Forschungsprojekts zusammen und präsentiert sie einheitlich im Projektdesign, welches vom Ecologic Institut entwickelt wurde.
Das RECIPES-Projekt stellte sich der Herausforderung, zwei Sichtweisen zu versöhnen. Es zielte darauf ab, neue Instrumente und Leitlinien zu entwickeln, mit denen das Vorsorgeprinzip angewendet werden kann, ohne Innovationen zu verhindern. Ziel war es, bestehende gesellschaftliche Kontroversen anzugehen und aufzulösen. Gleichzeitig sollten politische Entscheidungsträger bei der Bewertung der mit Innovationen verbundenen Risiken und Unsicherheiten und bei der Anwendung des Vorsorgeprinzips unterstützt werden. Diese Reihe von Policy Briefs fasst die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts zusammen und präsentiert sie einheitlich im Projektdesign, welches vom Ecologic Institut entwickelt wurde.
Um die Ziele der EU zu erreichen, müssen wir die Mobilität von Grund auf neu denken. Dabei geht es um viele Aspekte, darunter Elektromobilität, Fahrradverkehr und öffentliche Verkehrsmittel. Die zweite Folge des "Green Deal – Big Deal?" Podcasts befasst sich mit den Herausforderungen und Problemen, die der Mobilitätswandel mit sich bringt, einschließlich den Umweltproblemen wie Klimawandel und Luftverschmutzung.
Plastikmüll ist allgegenwärtig, die Verschmutzung in der Umwelt leicht erkennbar. Damit ist das Thema auch schon für die Kleinsten relevant. Darum entwickelte das Ecologic Institut innerhalb des BMBF-Forschungsschwerpunkts "Plastik in der Umwelt" gemeinsam mit dem AOK-Bundesverband, der Stiftung Lesen und Carlsen K – der Kindermedienagentur des Carlsen Verlags – eine exklusive Lesemaus-Ausgabe speziell für Kitas.
Das Thema Plastik in der Umwelt ist für Kinder besonders gut verständlich, da Plastikprodukte und -abfälle so allgegenwärtig sind. Das im Rahmen des BMBF-Forschungsschwerpunkts "Plastik in der Umwelt" entstandene PIXI-Buch "Flupp aus der Plastikflasche" bringt Kindern genau dieses Thema näher.