Das Projekt unterstützt die deutsche Präsidentschaft der Alpenkonvention dabei, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Wiederherstellung der Natur durch die Analyse nationaler Planungen und die Entwicklung ökosystemspezifischer Leitlinien zu stärken.
Mit der EU-Wiederherstellungsverordnung sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, Ökosysteme wiederherzustellen, darunter auch landwirtschaftlich genutzte Ökosysteme. Gleichzeitig muss die Umsetzung praxisnah, sozial eingebettet und mit wirtschaftlich tragfähigen landwirtschaftlichen Betrieben vereinbar sein. Das Horizont-Europa-Projekt BALANCE unterstützt diese Herausforderung, indem es aufzeigt, wie landwirtschaftliche Systeme zur Wiederherstellung der Natur beitragen können und dabei ökonomisch tragfähig und lokal verankert bleiben.
Das Projekt AF4VALUE entwickelt und erprobt Ansätze, die agroforstwirtschaftliche Wertschöpfungsketten stärken und die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Agroforstwirtschaft für Landwirte und ländliche Räume verbessern können. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Innovationen, Geschäftsmodelle, finanzielle Anreize, zertifizierungsbezogene Technologien und politische Rahmenbedingungen, die den agrarökologischen Wandel unterstützen können.
BioClime stärkt Synergien zwischen Biodiversitäts- und Klimapolitik unter der CBD und der UNFCCC. Das Projekt unterstützt internationale Verhandlungen sowie Umsetzungsprozesse in Partnerländern durch Analysen, Dialogformate und Wissensaustausch.
Das Projekt „Evaluationskonzept für Maßnahmen der EU-Wiederherstellungsverordnung“ zielt darauf ab, ein bundesweit einheitliches, modulares Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit von Wiederherstellungsmaßnahmen zu entwickeln. Dieses Evaluierungskonzept soll sicherstellen, dass gesetzte Ziele erreicht, Fortschritte transparent nachvollzogen und Maßnahmen bei Bedarf angepasst werden.
Im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) unterstützte das Ecologic Institut die Konzeption und Durchführung des Europäischen Vernetzungsworkshops zur Stadtnatur, der am 5. und 6. Mai 2026 in Bonn stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, zentrale Akteure aus Europa zusammenzubringen, um Erfahrungen zur Förderung urbaner Biodiversität und zur Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur auszutauschen.
Der Workshop soll die Mitgliedstaaten der Alpenkonvention dabei unterstützen, gemeinsam einen Entwurf zu erarbeiten, der die Synergien zwischen ihren nationalen Wiederherstellungsplänen beschreibt. Zudem werden Ideen für konkrete grenzüberschreitende Projekte gesammelt, die in die Pläne einfließen können. So wird eine Grundlage geschaffen, um Zusammenarbeit und Naturschutzmaßnahmen in der gesamten Alpenregion zu stärken.
Wie können Naturschutzmaßnahmen so gestaltet werden, dass sie Ökosysteme widerstandsfähiger gegen den Klimawandel machen? Dieser Frage widmet sich ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördertes Forschungsprojekt unter der Leitung des Ecologic Instituts. Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich praxisorientiertes Konzept zur Bewertung und Förderung der Klimaresilienz von Ökosystemen in Deutschland zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen strategische Impulse für eine klimaresiliente Ausrichtung des Naturschutzes geben.
Das Projekt analysiert die Entwicklung der Umweltkriminalität in Deutschland im Zeitraum von 2013 bis 2024. Grundlage sind Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts. Die Auswertung ermöglicht sowohl einen Überblick über langfristige Trends als auch vertiefte Einblicke in einzelne Deliktsbereiche.
Das Projekt FairNature untersucht, wie naturbasierte Lösungen über größere geografische Räume hinweg gerecht skaliert werden können. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Rahmens, der Akteurinnen und Akteuren auf verschiedenen Ebenen – von lokalen Initiativen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern – Orientierung bietet.
Das Forschungsvorhaben untersucht die Notwendigkeit von integrierten Strategien, um eine nachhaltige Entwicklung sicherstellen und die Lebensgrundlagen bewahren zu können. Im Fokus des Projektes steht die Analyse der Herausforderungen und Wechselwirkungen zwischen den drei Krisenfeldern und die Frage, wie Maßnahmen gestaltet werden können, die Synergien zwischen Klimaschutz, Biodiversitätserhalt und der Reduktion von Umweltverschmutzung schaffen. Dabei kommen noch mehr Krisen hinzu, z. B. Landdegratation und Nahrungssicherheit.
Im Rahmen dieses Projekts soll ein Gutachten erstellt werden, das als Grundlage für den im Jahr 2025 von der Bundesregierung vorzulegenden Bericht zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) dient. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat im März 2023 das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) mit dem Ziel veröffentlicht, die Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern. Er wirkt der ökologischen Doppelkrise aus Erderhitzung und Artenaussterben gezielt entgegen.
Das Ecologic Institut arbeitet zusammen mit Biota und der Michael Succow Stiftung daran, konkrete und praxisrelevante Zielkonflikte bei der Wiedervernässung von Moorböden zu identifizieren. Darüber hinaus ist das Ecologic Institut an der Identifizierung von Bedarfen und Lücken, der Auswertung und Ausarbeitung von rechtssicheren Lösungsansätzen und Leitlinien zum Umgang mit diesen Zielkonflikten sowie der Erstellung von praxistauglichen Handreichungen beteiligt.
Im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz unterstützt das Ecologic Institut, zusammen mit weiteren Projektpartner:innen, die Planung und Umsetzung der nationalen Wiederherstellungspläne. Das Ecologic Institut trägt insbesondere durch seine Expertise bei der Bewertung von Ökosystemzuständen und der Entwicklung von Maßnahmen für den Schutz und die Wiederherstellung von Binnenland- und Küstenökosystemen aktiv zur inhaltlichen Arbeit bei.
Das Ecologic Institut führt zusammen mit Landscape Integrated einen Praxistest der LAWA-Verfahrensempfehlung zur Erfolgskontrolle hydromorphologischer Maßnahmen in und an Fließgewässern durch. Das Ecologic Institut trägt u. a. durch eine Befragung der Bundesländer aktiv dazu bei, einen Überblick über die bislang gesammelten Erfahrungen mit der LAWA-Verfahrensempfehlung zu erhalten und somit die Praktikabilität des Verfahrens sowie des Bewertungsansatzes zu validieren und entsprechend zu aktualisieren.