Der Workshop soll die Mitgliedstaaten der Alpenkonvention dabei unterstützen, gemeinsam einen Entwurf zu erarbeiten, der die Synergien zwischen ihren nationalen Wiederherstellungsplänen beschreibt. Zudem werden Ideen für konkrete grenzüberschreitende Projekte gesammelt, die in die Pläne einfließen können. So wird eine Grundlage geschaffen, um Zusammenarbeit und Naturschutzmaßnahmen in der gesamten Alpenregion zu stärken.
Wie können Naturschutzmaßnahmen so gestaltet werden, dass sie Ökosysteme widerstandsfähiger gegen den Klimawandel machen? Dieser Frage widmet sich ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördertes Forschungsprojekt unter der Leitung des Ecologic Instituts. Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich praxisorientiertes Konzept zur Bewertung und Förderung der Klimaresilienz von Ökosystemen in Deutschland zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen strategische Impulse für eine klimaresiliente Ausrichtung des Naturschutzes geben.
Das Projekt analysiert die Entwicklung der Umweltkriminalität in Deutschland im Zeitraum von 2013 bis 2024. Grundlage sind Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts. Die Auswertung ermöglicht sowohl einen Überblick über langfristige Trends als auch vertiefte Einblicke in einzelne Deliktsbereiche.
Das Projekt FairNature untersucht, wie naturbasierte Lösungen über größere geografische Räume hinweg gerecht skaliert werden können. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Rahmens, der Akteurinnen und Akteuren auf verschiedenen Ebenen – von lokalen Initiativen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern – Orientierung bietet.
Das Forschungsvorhaben untersucht die Notwendigkeit von integrierten Strategien, um eine nachhaltige Entwicklung sicherstellen und die Lebensgrundlagen bewahren zu können. Im Fokus des Projektes steht die Analyse der Herausforderungen und Wechselwirkungen zwischen den drei Krisenfeldern und die Frage, wie Maßnahmen gestaltet werden können, die Synergien zwischen Klimaschutz, Biodiversitätserhalt und der Reduktion von Umweltverschmutzung schaffen. Dabei kommen noch mehr Krisen hinzu, z. B. Landdegratation und Nahrungssicherheit.
Im Rahmen dieses Projekts soll ein Gutachten erstellt werden, das als Grundlage für den im Jahr 2025 von der Bundesregierung vorzulegenden Bericht zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) dient. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat im März 2023 das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) mit dem Ziel veröffentlicht, die Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern. Er wirkt der ökologischen Doppelkrise aus Erderhitzung und Artenaussterben gezielt entgegen.
Das Ecologic Institut arbeitet zusammen mit Biota und der Michael Succow Stiftung daran, konkrete und praxisrelevante Zielkonflikte bei der Wiedervernässung von Moorböden zu identifizieren. Darüber hinaus ist das Ecologic Institut an der Identifizierung von Bedarfen und Lücken, der Auswertung und Ausarbeitung von rechtssicheren Lösungsansätzen und Leitlinien zum Umgang mit diesen Zielkonflikten sowie der Erstellung von praxistauglichen Handreichungen beteiligt.
Im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz unterstützt das Ecologic Institut, zusammen mit weiteren Projektpartner:innen, die Planung und Umsetzung der nationalen Wiederherstellungspläne. Das Ecologic Institut trägt insbesondere durch seine Expertise bei der Bewertung von Ökosystemzuständen und der Entwicklung von Maßnahmen für den Schutz und die Wiederherstellung von Binnenland- und Küstenökosystemen aktiv zur inhaltlichen Arbeit bei.
Das Ecologic Institut führt zusammen mit Landscape Integrated einen Praxistest der LAWA-Verfahrensempfehlung zur Erfolgskontrolle hydromorphologischer Maßnahmen in und an Fließgewässern durch. Das Ecologic Institut trägt u. a. durch eine Befragung der Bundesländer aktiv dazu bei, einen Überblick über die bislang gesammelten Erfahrungen mit der LAWA-Verfahrensempfehlung zu erhalten und somit die Praktikabilität des Verfahrens sowie des Bewertungsansatzes zu validieren und entsprechend zu aktualisieren.
Immer häufiger auftretende Überschwemmungen und Dürren verdeutlichen die Notwendigkeit, Landschaften widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu gestalten. Hier setzt das europäische Forschungsprojekt SpongeWorks an, das nachhaltige "Schwamm"-Maßnahmen in Flusseinzugsgebieten demonstriert. Durch Renaturierungen und innovative landwirtschaftliche Praktiken in Griechenland, Frankreich und den Niederlanden/Deutschland sollen Landschaften ihre Fähigkeit verbessern, Wasser zu speichern und kontrolliert abzugeben. Das Projekt vereint 28 Partner und schafft ein Netzwerk zur Verbreitung von Erfolgsgeschichten und neuen Lösungen, um auch andere Regionen zu inspirieren.
Das Ecologic Institut unterstützt das Bundesumweltministerium (BMUV) dabei, die Ratifikation des sogenannten BBNJ-Übereinkommens und die dazu gehörende Umsetzungsgesetzgebung vorzubereiten. Das BBNJ-Übereinkommen vom Juni 2023 ist ein internationales Abkommen unter den Vereinten Nationen und der erste multilaterale Rechtsrahmen für den Schutz der Biodiversität auf Hoher See. Das Ecologic Institut analysiert die rechtlichen Pflichten für Deutschland, identifiziert, welche deutsche Rechtsnormen entsprechend angepasst werden müssen, und macht Vorschläge für die Umsetzungsgesetzgebung.
Öko-Institut und Ecologic Institut unterstützen gemeinsam das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bei der erforderlichen Weiterentwicklung des Umweltrechtes auf Bundesebene entsprechend den Zielsetzungen der neuen NBS 2030 und der EU-BDS. Ziel dieses Vorhabens ist es, bestehende Defizite im nationalen Biodiversitätsschutz zu identifizieren und Vorschläge zur Verbesserung zu entwickeln.
Dieses Projekt unterstützt die Europäische Kommission (EK) bei der verstärkten Integration von Umwelt-, Biodiversitäts- und Klimazielen in den EU-Haushalt nach dem Enden des aktuellen mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) in 2027. Es liefert Einsichten und konkrete Empfehlungen für effektive, effiziente, kohärente und messbare externe Finanzierungsstrategien, die sicherstellen, dass diese Prioritäten in den Haushaltsprozessen durchgängig berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des Projekts werden in den Vorschlag der Europäischen Kommission für den MFR nach 2027 einfließen. Dieser ist für Mitte 2025 erwartet wird.
Das übergeordnete Projektziel besteht darin, die Kartierung und Bewertung von Ökosystemen, Lebensräumen, Arten und Schutzgebieten zu unterstützen. So sollen die bestmöglichen Nachweise und Daten zusammengestellt werden, die für die Kartierung und Bewertung des Zustands der Ökosysteme in der gesamten EU, auf Länderebene sowie für einzelne Ökosystemtypen, Lebensräume und Arten erforderlich sind.
Das Brandenburger Kabinett hat im März 2023 ein Moorschutzprogramm verabschiedet, welches auf die Nationale Moorschutzstrategie und die Bund-Länder-Zielvereinbarung "Klimaschutz durch Moorbodenschutz" von 2021 aufbaut. Das Projekt zielt darauf ab, Empfehlungen für die Kommunikation zum Moorschutz in Brandenburg zu entwickeln. Dazu wird die aktuelle Kommunikationslandschaft zum Thema Moorschutz untersucht. Das Ecologic Institut wurde vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg beauftragt.