Das Projekt unterstützt das Umweltbundesamt (UBA) bei der Entwicklung eines integrierten Prozessrahmens für die Klimaresilienz kritischer Infrastrukturen von kommunaler und regionaler Bedeutung. Dieser soll als praxisorientierter Leitfaden ausgestaltet und gemeinsam mit ausgewählten Modellkommunen entwickelt werden. Das Projekt identifiziert Schnittstellen und Lücken zwischen verschiedenen Politikfeldern, entwickelt Ansätze zur Definition von Schutzzielen und Schutzniveaus und erarbeitet Empfehlungen für Governance-Strukturen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene.
Aufbauend auf der ersten Phase von CREDIBLE liefert CREDIBLE 2.0 weitere Erkenntnisse für eine nachhaltige Umsetzung. Gleichzeitig unterstützt das Projekt einen systematischen Prozess, um Wissen auf allen Ebenen verfügbar und praktisch nutzbar zu machen. Der multidisziplinäre Ansatz verbindet technische Lösungen, Dialoge mit verschiedenen Akteursgruppen und Unterstützung bei der praktischen Umsetzung.
Das Projekt AF4VALUE entwickelt und erprobt Ansätze, die agroforstwirtschaftliche Wertschöpfungsketten stärken und die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Agroforstwirtschaft für Landwirte und ländliche Räume verbessern können. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Innovationen, Geschäftsmodelle, finanzielle Anreize, zertifizierungsbezogene Technologien und politische Rahmenbedingungen, die den agrarökologischen Wandel unterstützen können.
BioClime stärkt Synergien zwischen Biodiversitäts- und Klimapolitik unter der CBD und der UNFCCC. Das Projekt unterstützt internationale Verhandlungen sowie Umsetzungsprozesse in Partnerländern durch Analysen, Dialogformate und Wissensaustausch.
Das Ecologic Institut erstellt eine praxisorientierte Handreichung zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für kommunale Klimaprojekte. Die Handreichung bietet einen strukturierten Überblick über geeignete Finanzierungsansätze – von Gebührenmodellen und Beteiligungsformaten bis hin zu kapitalmarktbasierter Fremdfinanzierung – und bewertet deren Anwendbarkeit unter den spezifischen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz.
Das Projekt „Evaluationskonzept für Maßnahmen der EU-Wiederherstellungsverordnung“ zielt darauf ab, ein bundesweit einheitliches, modulares Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit von Wiederherstellungsmaßnahmen zu entwickeln. Dieses Evaluierungskonzept soll sicherstellen, dass gesetzte Ziele erreicht, Fortschritte transparent nachvollzogen und Maßnahmen bei Bedarf angepasst werden.
Im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) unterstützte das Ecologic Institut die Konzeption und Durchführung des Europäischen Vernetzungsworkshops zur Stadtnatur, der am 5. und 6. Mai 2026 in Bonn stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, zentrale Akteure aus Europa zusammenzubringen, um Erfahrungen zur Förderung urbaner Biodiversität und zur Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur auszutauschen.
Das Projekt unterstützt die Europäische Kommission (GD CLIMA) bei der Erstellung der Folgenabschätzung für dieses bevorstehende Maßnahmenpaket. Der Rahmen zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit Europas gegenüber wachsenden Klimarisiken zu stärken und die Anpassung an den Klimawandel in allen Politikbereichen und Sektoren der EU zu verankern. Ziel dieser Studie ist es, die Kommission bei der Erstellung der Folgenabschätzung für eine ehrgeizige, kohärente und analytisch fundierte Resilienzinitiative zu unterstützen.
Wie können Naturschutzmaßnahmen so gestaltet werden, dass sie Ökosysteme widerstandsfähiger gegen den Klimawandel machen? Dieser Frage widmet sich ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördertes Forschungsprojekt unter der Leitung des Ecologic Instituts. Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich praxisorientiertes Konzept zur Bewertung und Förderung der Klimaresilienz von Ökosystemen in Deutschland zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen strategische Impulse für eine klimaresiliente Ausrichtung des Naturschutzes geben.
Das Ecologic Institut setzte in Partnerschaft mit Ramboll und I4CE die Zusammenarbeit mit der Europäischen Umweltagentur (EUA) fort, um das Verständnis der Kosten von Klimafolgen und Klimaanpassung zu fördern. Ziel der Studie war es, quantitative Informationen zu den wirtschaftlichen Kosten und sozioökonomischen Auswirkungen von Klimaanpassung im Vergleich zu den Kosten des Nicht-Handelns in den EU27-Mitgliedstaaten zu extrahieren, zu ergänzen und zusammenzuführen.
Das Projekt FairNature untersucht, wie naturbasierte Lösungen über größere geografische Räume hinweg gerecht skaliert werden können. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Rahmens, der Akteurinnen und Akteuren auf verschiedenen Ebenen – von lokalen Initiativen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern – Orientierung bietet.
Das von der GD CLIMA finanzierte Projekt "Guidance on Climate Resilient Landscapes" (Leitlinien für klimaresiliente Landschaften) entwickelt umsetzbare Leitlinien, um die Klimaresilienz in den ländlichen Landschaften Europas zu stärken. Angesichts zunehmender Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen und Waldbrände müssen Landschaften so bewirtschaftet werden, dass sie diese Ereignisse absorbieren, sich davon erholen und ihre Auswirkungen mildern können. Dadurch wird sowohl die ökologische als auch die menschliche Resilienz unterstützt.
Im Rahmen dieses Projekts soll ein Gutachten erstellt werden, das als Grundlage für den im Jahr 2025 von der Bundesregierung vorzulegenden Bericht zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) dient. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat im März 2023 das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) mit dem Ziel veröffentlicht, die Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern. Er wirkt der ökologischen Doppelkrise aus Erderhitzung und Artenaussterben gezielt entgegen.
Rom steht, wie viele Städte in Süd- und Westeuropa, vor erheblichen Herausforderungen durch den Klimawandel, insbesondere durch städtische Hitzeinseln (UHI). Um diesen Risiken zu begegnen, leitet PwC ein Projekt, das von der GD REFORM der EU finanziert wird, wobei das Ecologic Institut eine wichtige unterstützende Rolle spielt. Im Rahmen dieses Projekts wird ein detailliertes UHI-Risikoprofil für Rom erstellt, in das Daten zur Demografie, zum Stadtgrundriss, zu den Verkehrssystemen und zu den Grünflächen der Stadt einfließen.
Das Ecologic Institut arbeitet zusammen mit Biota und der Michael Succow Stiftung daran, konkrete und praxisrelevante Zielkonflikte bei der Wiedervernässung von Moorböden zu identifizieren. Darüber hinaus ist das Ecologic Institut an der Identifizierung von Bedarfen und Lücken, der Auswertung und Ausarbeitung von rechtssicheren Lösungsansätzen und Leitlinien zum Umgang mit diesen Zielkonflikten sowie der Erstellung von praxistauglichen Handreichungen beteiligt.