• English
  • Deutsch
Facebook icon
LinkedIn icon
Twitter icon
YouTube icon
Header image Ecologic

Carsharing in Deutschland – Expertenworkshop

Carsharing in Deutschland – Expertenworkshop

Timeloc
8. März 2018
Berlin
Deutschland
Circular Impacts Fallstudie und Workshop

Der Workshop "Carsharing in Deutschland" fand am 8. März 2018 in Berlin statt. Marius Hasenheit, Researcher am Ecologic Institut, organisierte den Workshop im Rahmen des Projekts CIRCULAR IMPACTS und in Zusammenarbeit mit Service Innovation Labs, einer Unternehmensberatung.

Die Nutzung von Carsharing ist durch technologische Veränderungen wie GPS und internetfähige Smartphones stark angestiegen. Das prognostizierte Wachstum des Sektors wird erhebliche Auswirkungen auf die städtische Mobilität, Automobilindustrie und Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs haben. Die Teilnehmer des Workshops diskutierten diese und andere potenzielle wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen im Zusammenhang mit der erwarteten Zunahme des Carsharing in Deutschland. Dabei brachte der Expertenworkshop Akademiker, Berater und Vertreter der Carsharing-Industrie sowie weitere Stakeholder zusammen.

Der erste Teil des Workshops befasste sich mit dem aktuellen Stand von Carsharing in Deutschland, insbesondere der Branchendynamik und Schwierigkeiten hinsichtlich der Bewertung ihrer Größe und Auswirkungen. Der zweite Teil des Workshops konzentrierte sich auf zukünftige Entwicklungen sowie die Rolle der Politik in einer Verkehrswende weg von motorisiertem Individualverkehr.

Der Workshop ist Teil einer Fallstudie, welche im Rahmen von CIRCULAR IMPACTS durchgeführt wird. Die Projektergebnisse haben zum Ziel, das Verständnis bezüglich der Dynamik und Auswirkungen eines Übergangs zu einer zirkuläreren Wirtschaft zu verbessern. Während des Workshops diskutierten die Teilnehmer die Fallstudie – insbesondere hinsichtlich der neuesten Statistiken und der Frage, wie mit den hohen Unsicherheit bezüglich der Prognosen im Verkehrssektor umgegangen werden kann.

Die Fallstudie wird Ende April abgeschlossen und mit drei weiteren CIRCULAR-IMPACTS-Fallstudien integriert. Die anderen Studien konzentrieren sich auf recycelten Beton, die Wiederverwendung von Phosphor und Rückgewinnung der in den Batterien von Elektrofahrzeugen enthaltenen kritischen Rohstoffe. Gemeinsam werden diese Fallstudien dazu beitragen, unser Verständnis dafür zu verbessern, wie zirkulär-ökonomische Entwicklungen quantitativ analysiert, in ihren Auswirkungen besser verstanden und von der Politik wirksam unterstützt werden können.