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Rebecca Noebel

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Rebecca Noebel

MSc (Geoökologie)

Researcher

Team
Themen

Rebecca Noebel arbeitet als Researcher für das Ecologic Institut. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt insbesondere auf Fragestellungen zu Biodiversitätsverlusten. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Betrachtung der Verursacher wie Landnutzungs- und Klimawandel sowie der Optionen zur Minderung des Verlustes, beispielsweise durch naturbasierte Lösungen, grüne Infrastruktur oder ökosystembasierte Anpassung. Sie arbeitet auf Deutsch, Englisch und Spanisch.

Für das Ecologic Institut arbeitet Rebecca Noebel hauptsächlich zu europäischen Prozessen im Bereich Biodiversität. Dabei unterstützt sie im Europäischen Themenzentrum für Biologische Vielfalt (ETC-BD) die Umsetzung der EU-Biodiversitätsstrategie für 2030, beispielsweise durch Analysen zum aktuellen Status des transnationalen Schutzgebietsnetzwerks (TEN-N) oder zum Zustand der Natur auf Grundlage der nationalen Berichterstattung zur Umsetzung der europäischen Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzrichtlinien. Des Weiteren begleitet sie die Neugestaltung des europäischen Informationssystems für Biodiversität (BISE), speziell in Bezug auf den digitalen Protected Area Report for Europe. Für ein Projekt zu den EU-Artenschutzvorschriften untersucht sie zudem deren Umsetzung im Agrar- und Forstsektor auf nationaler Ebene.

 

Vor ihrer Tätigkeit für das Ecologic Institut war Rebecca Noebel als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Umweltwissenschaften und Geographie der Universität Potsdam beschäftigt. Hier forschte sie an quantitativen Beziehungen zwischen Temperatur und urbaner Flächenbedeckung. Im Projekt ECOPOTENTIAL befasste sie sich mit den Auswirkungen des Klimas auf europäische Schutzgebiete, deren Erfassung und ihrem Bezug zu Biodiversitätsmonitoring auf lokaler und europäischer Ebene. Von 2013 bis 2015 war Rebecca Noebel für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig und unterstützte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) bei der Umsetzung der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) im Bereich Biodiversität, Anpassung und REDD+. Für die GIZ war sie bis 2018 als Gutachterin tätig.

Rebecca Noebel studierte im Masterstudium Geoökologie an der Universität Potsdam, das sie mit einer räumlichen Analyse zu FSC-zertifizierter Abholzung im borealen Nadelwald für den World Wildlife Fund (WWF) abschloss. Ihr Bachelorstudium der Umweltwissenschaften absolvierte sie an der Leuphana Universität in Lüneburg, in dessen Verlauf sie mit einem Biodiversitätsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ein Semester in Lima (Peru), verbrachte.

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Ausgewählte Projekte von Rebecca Noebel
 

© Seaq68 | Pixabay.com

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Photo by Ryan Stone on Unsplash

Das EU-finanzierte Projekt "Artenschutzvorschriften der FFH- und Vogelschutzrichtlinien: wie effektiv sind sie in sektorale Politiken integriert" unterstützt die Europäische Kommission und analysiert den Grad der Berücksichtigung bestehender Artenschutzvorschriften, die... Weiterlesen

Artenschutzvorschriften der FFH- und Vogelschutzrichtlinie

Dauer
-
Finanzierung
 

Foto von Lukas von Pexels

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium seit Juni 2008 Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland und trägt damit zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung bei. In dieser Zeit wurden die Richtlinien und Förderaufrufe... Weiterlesen
 

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Städte und ihre Peripherien sind kontinuierlich mit Herausforderungen wie Zersiedelung, Klimawandel und Umweltverschmutzung konfrontiert. Diese Prozesse können natürliche Lebensräume schädigen und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen in urbanen Räumen gefährden.... Weiterlesen

Internationale Zusammenarbeit zur Wiederherstellung und Vernetzung urbaner Räume in Lateinamerika und Europa (INTERLACE)

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-
Finanzierung
Ausgewählte Publikationen von Rebecca Noebel
 
Cover der Publikation "State of nature in the EU 2020"

© EUA

Am 19. Oktober 2020 veröffentlichte die Europäische Umweltagentur (EUA) ihren umfassenden Bericht zum Stand der Natur in Europa. Der Bericht, der von Ecologic durch das Europäische Themenzentrum für Biologische Vielfalt (ETC-BD) unterstützt wurde, basiert auf den... Weiterlesen

EEA, 2020: State of nature in the EU. Results from reporting under the nature directives 2013–2018, Technical report No 10/2020, European Environment Agency, Copenhagen.

 
Publication's cover

© European Environment Agency (EEA)

Dieser Bericht ergänzt die dritte Ausgabe des Naturzustandsberichts, der den Zustand der Natur in der EU auf der Grundlage von Berichten der Mitgliedstaaten im Rahmen der Vogelschutzrichtlinie (2009/147/EG) und der Habitatrichtlinie (92/43/EWG) für den Zeitraum 2013... Weiterlesen

Röschel, L., Noebel, R., Stein, U., Naumann, S., Romão, C., Tryfon, E., Gaudillat, Z., Roscher, S., Moser, D., Ellmauer, T., Löhnertz, M., Halada, L., Staneva, A. and Rutherford, C., 2020. State of Nature in the EU - Methodological paper. Methodologies under the Nature Directives reporting 2013-2018 and analysis for the State of Nature 2000. ETC/BD report to the EEA.