Der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel (ESABCC) hat den Bericht „Klimaanpassung und -schutz im Agrar- und Ernährungssystem – Empfehlungen für eine kohärente EU-Politik“ veröffentlicht. Darin fordert er die EU auf, Klimaschutz und Klimaanpassung entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärker zu verzahnen. Ziel ist es, die Ernährungssicherheit zu sichern, die Existenzgrundlagen von Landwirt:innen zu stärken und das Agrar- und Ernährungssystem mit den Klimazielen der EU in Einklang zu bringen.
Die GAP-Strategiepläne (CSPs) bündeln eine Vielzahl von Instrumenten zur Erreichung der Umwelt- und Klimaziele, insbesondere SO4 (Klimaschutz), SO5 (natürliche Ressourcen) und SO6 (Biodiversität). Diese Kombination wird als grüne Architektur (GA) bezeichnet. Diese Leitlinien unterstützen Verwaltungsbehörden und Evaluator:innen dabei, zu bewerten, wie diese Instrumente zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht nicht die isolierte Betrachtung einzelner Maßnahmen, sondern die Analyse der GA als Gesamtsystem.
Die vorliegende Publikation gibt einen quantitativen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Umweltkriminalität in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2024. Dafür wurden Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Die Publikation bietet sowohl einen Überblick über allgemeine Trends als auch eine vertiefte Darstellung zu einzelnen Umweltdelikten. Der Bericht wurde von einem Team des Ecologic Instituts im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt.
Ziel der Analyse ist es, Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung nicht nur anhand ihrer wasserwirtschaftlichen Leistung und Kosten zu bewerten, sondern auch ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusatznutzen systematisch sichtbar zu machen.
Diese für Pilotzwecke entwickelte Roadmap unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure in Rumanien bei der Erarbeitung eines strategischen Rahmens für die Planung der Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten, etwa im Zusammenhang mit nationalen Wiederherstellungsplänen. Sie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten sowie auf Instrumenten und Methoden, die im EU-geförderten Projekt RESTORE4Cs entwickelt wurden.
Das praxisorientierte Handbuch „RESTORE4Cs – Restoring Coastal Wetlands in Europe: Implementation Roadmap to Guide National Action“ unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Strategien zur Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten. Die Implementierungs-Roadmap basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bündelt zentrale Ergebnisse, Instrumente und Methoden des RESTORE4Cs-Projekts in einem kohärenten Entscheidungsunterstützungsansatz.
Diese für Pilotzwecke entwickelte Roadmap unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure in Portugal bei der Erarbeitung eines strategischen Rahmens für die Planung der Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten, etwa im Zusammenhang mit nationalen Wiederherstellungsplänen. Sie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten sowie auf Instrumenten und Methoden, die im EU-geförderten Projekt RESTORE4Cs entwickelt wurden.
Der vorliegende Bericht stellt einen strategischen, evidenzbasierten Ansatz vor, um die Ausweitung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Süßwasserökosystemen und die Umsetzung naturbasierter Lösungen in Europa zu unterstützen. Im Zentrum steht der MERLIN Upscaling Workflow, ein flexibles Instrument zur Entscheidungsunterstützung, das europaweite Datensätze nutzt, um Gebiete mit besonders hoher Wirkung für Renaturierungsmaßnahmen zu identifizieren.
Dieser Bericht trägt zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union bei. Sein zentrales Ziel ist die Analyse von drei wesentlichen Aspekten: den Kosten der Anpassung an den Klimawandel, den Kosten des Nichthandelns und dem derzeitigen Umfang der Finanzmittel für Anpassungsmaßnahmen. Die Analyse konzentriert sich auf drei klimasensible Sektoren von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft der EU: Verkehr, Energie und Landwirtschaft.
Auf einen knappen Überblick über die Sanktionsbestimmungen der EU-Methanverordnung (EU-MER) aufbauend entkräftet diese Studie das von fossilen Energieverbänden verbreitete Schreckensszenario, wonach die EU-MER für EU-Importeure fossiler Brennstoffe durch Bußgelder von bis zu 20 % des Jahresumsatzes eine "unbeherrschbare Haftung" schaffe.
Dieser Bericht untersucht, wie sieben Länder, darunter Brasilien, Ruanda, Kolumbien, Schweden, Japan, Neuseeland und Panama, Klima-, Biodiversitäts- und Umweltverschmutzungspolitiken in ihren nationalen Strategien miteinander verknüpfen. Durch die Analyse nationaler Klima- und Biodiversitätspläne sowie relevanter Governance-Mechanismen in geographisch und sozioökonomisch sehr unterschiedlichen Ländern bewertet der Bericht, ob und wie diese Politikfelder integriert sind und wie institutionelle Koordination und Umsetzungsprozesse ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Das Gutachten wurde vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Auftrag gegeben, um die Bundesregierung bei der Berichterstattung zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zu unterstützen. Das Ecologic Institut leitete das Projekt und verantwortete die Analyse der Handlungsfelder Moore, naturnaher Wasserhaushalt, Meere und Küsten, Wildnis und Schutzgebiete, Waldökosysteme, Forschung und Kompetenzaufbau sowie Zusammenarbeit in der EU und international.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Der Bericht "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution" liefert eine systematische Analyse der planetaren Dreifachkrise. Er zeigt, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung nicht isoliert verstanden und angegangen werden können, sondern gemeinsame Treiber, Rückkopplungsmechanismen und kaskadierende Effekte aufweisen. Ziel des Berichts ist es, bestehende Wissenslücken zu schließen und politischen wie wissenschaftlichen Akteur:innen ein integriertes, ganzheitliches Verständnis zu vermitteln.
Der Klimawandel verschärft Trockenheit, Niedrigwasser und Starkregen in deutschen Flusseinzugsgebieten und stellt Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Ökosysteme sowie kommunale Planungen vor neue Herausforderungen. Das Verbundprojekt KliMaWerk untersuchte, wie der Landschaftswasserhaushalt durch integrierte, praxisnahe Strategien und Maßnahmen klimaresilient gestaltet werden kann. Der KliMaWerk-Abschlussbericht fasst die zentralen Ergebnisse und strategischen Schlussfolgerungen zusammen.