Wie können ergebnisabhängige Zahlungen so gestaltet werden, dass sie landwirtschaftliche Praktiken, die Emissionen reduzieren und eine robuste Entnahme von Kohlendioxid ermöglichen, attraktiv machen? Ein technischer Leitfaden für die Ausgestaltung solcher Zahlungen wurde von der GD CLIMA veröffentlicht. Das Ecologic Institut hat den Leitfaden gemeinsam mit seinen Partnern IEEP und COWI verfasst.
Neue Wege im Verkehr sind zentral, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht. Ein vom Auto geprägtes Flächenland wie Niedersachsen steht bei der Verkehrswende vor besonderen Herausforderung. Das Gutachten "Wege zur nachhaltigen Mobilität" (WenaMoNi) untersucht, wo Niedersachsen derzeit steht und gibt Empfehlungen für nächste Schritte. Ecologic Institut analysierte die rechtlichen Rahmenbedingungen und identifizierte zentrale Akteure. Im Zentrum standen dabei die bereits implementierten Politikinstrumente zur Förderung von Elektromobilität und Wasserstoff, die mit Erfarungen in anderen Ländern und Expertenempfehlungen abgeglichen wurden. Die Analyse zeigt, dass der bisher stark auf Förderung ausgerichtete Regulierungsansatz durch Bepreisungsinstrumente ergänzt werden muss, damit die Ziele erreichbar bleiben.
Die vorliegende Studie des Ecologic Instituts analysiert die Potenziale anderer Rechtsbereiche jenseits des Wasserrechts, um die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen. Deutschland erreicht bisher die verschiedenen Ziele der Wasserrahmenrichtlinie nicht. Neben den fehlenden finanziellen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen ist hierfür, so die der Studie zugrundeliegende These, auch die fehlende Integration von Belangen des Gewässerschutzes in andere Rechtsbereiche jenseits des Wasserrechts ein Grund. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Die weltweite COVID-19-Pandemie hat tiefgreifende Ungleichheiten und Anfälligkeiten im Globalen Süden aufgezeigt, insbesondere in Bereichen wie Energiezugang, urbane Resilienz und Umweltmanagement. Die Autor:innen der IASS-Studie analysierten die Herausforderungen und potenziellen Wege zu einer nachhaltigen Erholung und betonten dabei die Rolle von erneuerbaren Energien, Stadtplanung und klimagerechten Wirtschaftsstrategien.
Immer mehr Länder Europas gründen wissenschaftlichen Klimaräte – nun soll auch auf EU-Ebene ein solcher eingerichtet werden. Unter den richtigen Bedingungen können solche Expertengremien den Regierungen nicht nur dabei helfen, die richtigen klimapolitischen Entscheidungen zu treffen, sondern sie auch zur Rechenschaft ziehen, indem sie die Transparenz erhöhen und den Erfolg (oder Misserfolg) der nationalen Maßnahmen verfolgen.
Dieser UNITED-Projektbericht behandelt die Ausbildung und den Ausbau von Kapazitäten, um sichere und effiziente Multi-Use-Operationen zu ermöglichen, wobei der Schwerpunkt auf dem Engagement der Gemeinschaft und auf Weiterbildungsmöglichkeiten liegt.
Die Niederlande haben sich in ihrem Kreislaufwirtschaftspaket 2016 das Ziel gesetzt, bis 2050 eine vollständige Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Wichtiges Etappenziel ist 2030: bis dahin soll die Nutzung von abiotischen Primärrohstoffen – Mineralien, fossile Rohstoffe und Metalle – um 50 % reduziert werden. In diesem Beitrag untersuchen Susanne Langsdorf und Laurens Duin die niederländischen Ziele und die Vision für eine Kreislaufwirtschaft.
Der Bericht liefert aktuelle Informationen für politische Entscheidungsträger über die Anwendung naturbasierter Lösungen für die Anpassung an den Klimawandel und die Verringerung des Katastrophenrisikos und die gleichzeitige Nutzung der vielfältigen gesellschaftlichen Vorteile, die diese Lösungen mit sich bringen können. Anhand ausgewählter Beispiele aus ganz Europa zeigt der Bericht, wie die Auswirkungen extremer Wetter- und Klimaereignisse bereits auf diese Weise angegangen werden. Er bewertet auch die globale und europäische Politik und wie naturbasierte Lösungen zunehmend in die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung integriert werden.
Dieses Hintergrundpapier gibt einen Überblick über die Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsziele des Landes Berlin. Zunächst werden einige der für dieses Projekt relevanten Nachhaltigkeitsziele des Landes Berlin in den Bereichen Daten-Governance, Klimaschutz, Verkehr und Mobilität, Energie und Gesundheit skizziert, bevor die Digitalisierungsziele des Landes Berlin untersucht werden.
Der Bericht fasst die wesentlichen Erkenntnisse aus dem Projekt zusammen, bewertet dabei Stärken und Schwächen des Beratungssystems und macht konkrete Vorschläge für die Verbesserung von spezifischen Beratungsmaßnahmen.
Die EU hat ihr Klimaziel für 2030 auf mindestens -55% angehoben. In einer neuen Studie skizzieren Agora Energiewende und das Ecologic Institut ein "Fit for 55"-Paket, das sowohl Zielerreichung als auch Solidarität gewährleisten kann. Es werden vier Optionen geprüft, wie Gebäude- und Verkehrsemissionen künftig reguliert werden könnten. Das Papier spricht sich für eine intelligente Kombination aus CO2-Preisen auf EU-Ebene und Begleitinstrumenten auf europäischer und nationaler Ebene aus.
Mieterstromanlagen erzeugen Solarstrom auf Mehrfamilienhäusern und liefern diesen direkt an die Haushalte im Gebäude. In einer neuen Studie evaluieren Katharina Umpfenbach und Ricarda Faber vom Ecologic Institut die Wirkungen der bestehenden Mieterstromanlagen in Berlin. Das Fazit: Die 74 Mieterstromprojekte haben positive ökologische und sozioökonomische Wirkungen, dennoch bleiben diese im Vergleich zum technisch verfügbaren Potenzial gering – derzeit wird lediglich 1 % des Mieterstrompotenzials ausgenutzt. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcennutzung ist ein Kernziel des "Europäischen Green Deal". Wie dies erreicht werden soll, wird vor allem im neuen "Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft" und der "neuen Industriestrategie" von 2020 ausformuliert. Grund genug sich die aktuellen aber auch die älteren Strategiepapiere einmal genauer anzuschauen – welche konkreten Ziele enthalten die Strategiepapiere – und welche nicht? Welche Bereiche werden behandelt, welche Maßnahmen vorgeschlagen – und was wird für die nächste Zeit angekündigt? Ist die heutige Ressourcenschonungspolitik ambitionierter als in ihrer Anfangszeit?
Eine Auswertung verschiedener Datenbanken und Plattformen zeigt, dass in Berlin eine vielfältige Innovationslandschaft und ein Experimentierfeld für eine Circular Economy entstanden sind, die den Fokus auf neue Produktnutzungssysteme richten. Das Innovationsökosystem basiert auf dem Zusammenwirken einer Vielzahl von Akteuren und Umfeldbedingungen. Die Innovationsszene aus Re-Use-Akteuren, Sharing-Anbietern, Repair-Cafés, Upcycling-Anbietern, Start-ups, Plattformen, Innovation-Labs etc. stellt die entscheidende Akteurslandschaft im Ökosystem dar. Geprägt wird das Innovationssystem von politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen, Anreizstrukturen und Fördermaßnahmen.
Das Innovationsfeld Bauen ist ein ressourcenrelevantes Feld in Berlin – im Jahre 2017 hatte der Bausektor einen Anteil von etwa 22 Prozent am Rohmaterialein-satz des Landes Berlin. Gegenwärtig liegt die Recyclingquote für mineralische Bauabfälle bei ca. 50 Prozent, sie soll bis 2030 auf mehr als 60 Prozent ansteigen. Kreislaufwirtschaftsansätze im Bereich Bauen müssen entlang des Lebenszyklus ansetzen: vom Design langlebiger und rückbaufähiger Strukturen über die Nutzungsphase und die materialerhaltende Nachnutzung bis hin zu zirkulären Geschäftsmodellen.