Dieser Bericht evaluiert den Themenschwerpunkt Klimapolitik bei Brot für die Welt im Zeitraum 2023 bis 2025. Sie untersucht, wie die Organisation die Rechte und Bedürfnisse besonders verletzlicher Bevölkerungsgruppen in der internationalen Klimapolitik stärkt – und zeigt auf, wie Klimagerechtigkeit wirksam in Entwicklungszusammenarbeit verankert werden kann. Der Bericht untersucht die Arbeit anhand der Kriterien Relevanz, Kohärenz, Effektivität, Effizienz, entwicklungspolitische Wirkung und Nachhaltigkeit.
Vor dem Hintergrund der neuen deutschen Bioökonomiestrategie (BMEL & BMBF 2020) zeigt diese Studie, wie ein Monitoringsystem ausgestaltet sein muss, um zu beurteilen, ob die Transformation hin zu einer biobasierten Wirtschaft im Einklang mit Nachhaltigkeitszielen und dem Schutz natürlicher Systeme erfolgt. Der Bericht richtet sich an Politik, Verwaltung und Fachöffentlichkeit und bündelt die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen der mehrjährigen Projektarbeit.
Am 23. September 2025 kamen Expert:innen aus Politik, Finanzwesen, Forschung und Zivilgesellschaft in Berlin zum Fachworkshop "Chancen und Grenzen naturbasierter Lösungen" zusammen, organisiert vom Fair Finance Institute. Ziel der Veranstaltung war es, die Risiken und Potenziale naturbasierter Lösungen (NbS) zu beleuchten und kritisch zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Finanzierung von NbS effektiver und gerechter gestaltet werden kann, um das Potenzial für nachhaltige Entwicklung weltweit zu nutzen, Biodiversität zu schützen und Menschen im Globalen Süden zu stärken. McKenna Davis vom Ecologic Institut eröffnete die Veranstaltung mit einer Keynote unter dem Titel "Nature-based Solutions: Mehr als nur grün? Was zählt, was wirkt, was fehlt." Die Veranstaltung wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie mit Unterstützung der GLS Bank und Engagement Global im Rahmen eines laufenden Projekts organisiert.
Im Rahmen des Online-Fachdialogs „Gebraucht statt neu spart CO₂ – Berechnung und Kommunikation von Einsparpotenzialen“ lud die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt am 18. September von 10:00 - 13:00 Uhr dazu ein, sich mit aktuellen Ansätzen zur Quantifizierung von CO₂-Einsparungen im Bereich der Abfallvermeidung auseinanderzusetzen.
Dr. Stephan Sina, Senior Fellow des Ecologic Instituts, hielt am 10. September 2025 einen Vortrag zur Umsetzung der "Ökozid"-Regelung der Umweltstrafrechts-Richtlinie in Deutschland. Dies fand im Rahmen eines Webinars von Europe Calling und Stop Ecocide Deutschland zu Umweltstrafrecht und "Ökozid" statt. Dabei gab er einen Überblick über die Regelung der neuen Umweltstrafrechts-Richtlinie zu Ökozid-artigen Folgen von Umweltstraftaten, zeigte den Umsetzungsbedarf in Deutschland auf und präsentierte Vorschläge für eine richtliniennahe Umsetzung und eine alternative Umsetzung, die bereits an die Gefahr der Verwirklichung der schweren Folge anknüpft. Der Vortrag beruhte auf einem Rechtsgutachten, das er für Stop Ecocide Deutschland verfasst hatte.
Die Studie, entwickelt im Rahmen des Ressortforschungsplan-Vorhabens "Natürlich Klimaanpassung! Resiliente naturbasierte Lösungen für Kommunen", bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung von NbS zur Klimaanpassung in deutschen Kommunen. Sie identifiziert zentrale Hindernisse für lokales Handeln – von begrenzten Ressourcen bis zu Interessenkonflikten – und zeigt Strategien und Instrumente auf, um diese zu überwinden.
Wie kann die EU ihre Klimaziele erreichen – trotz knapper Budgets und geopolitischer Unsicherheit? Ein neues Ariadne-Hintergrundpapier analysiert das Fit for 55-Paket, beleuchtet offene Fragen bis 2040 und zeigt Wege zu einer konsistenteren Klima- und Energiepolitik auf.
Nach über drei Jahren intensiver Forschung und Zusammenarbeit fand am 10. Juli 2025 in Köln die Abschlussveranstaltung des Projekts AMAREX – Anpassung von Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung an Wetterextreme statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der fachliche Austausch zu den im Projekt entwickelten Ansätzen und Werkzeugen für eine klimaresiliente Stadtentwicklung.
Innovationsoffensive und Wachstumsimpulse – das sind einige der wichtigsten Schwerpunkte der neuen Bundesregierung. Nur wie sieht es mit dem politischen Fokus in der Umwelt- und Klimapolitik aus?
Im Jahr 2025 feierte das Ecologic Institut einen wichtigen Meilenstein: 30 Jahre unabhängige Umweltforschung und politisches Engagement. Am 30. Juni 2025 kamen wir mit vielen Alumnis, Kolleg:innen, Förderern, Partnern und Freund:innen in Berlin zusammen, um diesen besonderen Anlass ausgiebig zu zelebrieren.
Das Hintergrundpapier beleuchtet, wie Behörden unter geltendem Recht Projekte zur Wiedervernässung von Mooren rechtssicher ermöglichen und beschleunigen können. Es zeigt auf, dass trotz zahlreicher rechtlicher Hürden beachtliche Entscheidungsspielräume bestehen, insbesondere im Planungs- und im naturschutzrechtlichen Kontext.
Die EU-Biodiversitätsstrategie 2030 enthält das Ziel, dass alle europäischen Städte mit mehr als 20.000 Einwohnenden "Pläne für die Begrünung" erstellen. Diese Pläne sollen ambitionierte Ziele und Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zur Förderung des Wohlbefindens von Menschen sowie zu Klimaschutz und -anpassung enthalten und zügig umgesetzt werden. Inzwischen werden diese Pläne von der EU-Kommission als "Stadtnatur-Pläne" bezeichnet. Ziel des hier dokumentierten Vorhabens war es, einen Diskurs um Stadtnatur-Pläne in Deutschland anzuregen und Empfehlungen für Kommunen zu entwickeln.
Im Fokus dieser Publikation steht die Frage, wie Kommunen Fördermittel der Städtebauförderung gezielt für die Erhaltung und Förderung urbaner Biodiversität einsetzen können. Das Ecologic Institut war im Forschungsprojekt "BioViBeS – Biologische Vielfalt berücksichtigen in der Städtebauförderung" als Kooperationspartner des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) maßgeblich an der Analyse von Best-Practice-Beispielen, der Ableitung praxisorientierter Handlungsfelder und Entwicklung von Empfehlungen beteiligt.
Am 17. Juni 2025 fand in Berlin der dritte und letzte AMAREX-Stakeholder-Workshop statt. Mit ihm endete der im Projekt durchgeführte Stakeholder-Dialog. Vorgestellt wurden das AMAREX-Webtool sowie weitere entwickelte Tools, die nun online zur Verfügung stehen: https://www.amarex-webtool.technologiestiftung-berlin.de/amarex/
Nach unserer Auftaktveranstaltung im März mit über 100 Teilnehmenden gingen wir den nächsten Schritt:
In zwei Zielbild-Werkstätten entwickelten wir gemeinsam ein Zielbild für Hamburgs Agrarwirtschaft im Jahr 2045. Aus der Praxis, für die Praxis!