In den letzten zwei Jahrzehnten hat Europa einen besorgniserregenden Trend zu eskalierender Wasserknappheit und häufigeren Dürreereignissen erlebt, wobei Prognosen auf eine Fortsetzung dieses Trends in die Zukunft hindeuten. Europa muss sich den Risiken von Wasserstress stellen und seine Governance anpassen, um die Wasserresilienz zu stärken. In einer Reihe von drei Berichten untersucht das Ecologic Institut zusammen mit Partnern des EU-Projekts GOVAQUA drei Themen, die für die Wasserresilienz von entscheidender Bedeutung sind.
Das Forschungsprojekt „Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines Umweltinformations- und Klassifikationssystems für Arzneimittel in Deutschland“ unter der Leitung des Ecologic Instituts entwickelte ein Konzept für ein Umweltinformations- und -klassifikationssystem für Deutschland und führte eine Machbarkeitsstudie für dieses Konzept durch, in der die organisatorische, technische, rechtliche, finanzielle und politische Machbarkeit bewertet wurde. Die Projektergebnisse wurden Anfang März 2025 im Rahmen einer Abschlusspräsentation einem breiten Interessentenkreis vorgestellt. Über 110 Teilnehmer, darunter Vertreter der pharmazeutischen Industrie, Krankenkassen, Ärzte, Apotheker und Umweltbehörden, nahmen an der Online-Veranstaltung teil.
Am 6. März 2025 fand in Brüssel im Rahmen der European Ocean Days der vierte EU Blue Parks Community Workshop statt. Dieses Treffen brachte Meeresnaturschutzexpertinnen und -experten zusammen, darunter Forschende, politische Entscheidungsträger:innen, MPA-Manager:innen, Naturschutzpraktiker:innen und weitere Akteure, um die Transformation hin zu 10 % strenger Schutzgebiete in den europäischen Meeren zu diskutieren. Der Workshop wurde vom Ecologic Institut im Rahmen seiner Rolle in der Mission Ocean & Waters Implementation Support Platform co-organisiert, um die Wiederherstellung der Meeresgesundheit und den Schutz mariner Gebiete in der EU zu stärken.
Mit über 100 Teilnehmenden aus Verwaltung, Landwirtschaft, Verbänden, NGOs, Vereinen und Wissenschaft startete am 4. März 2025 der partizipative Entwicklungsprozess für Hamburgs Agrarstrategie 2045. Ziel ist es, gemeinsam mit relevanten Akteur:innen ein Zukunftsbild für die Agrarwirtschaft der Hansestadt zu entwerfen – als Grundlage für konkrete Maßnahmen und langfristige Umsetzungsprozesse.
Der Bericht wurde im Rahmen des EU-geförderten SCALE-UP-Projekts erstellt, das darauf abzielt, die gemeinschaftsgetriebene Bioökonomie in sechs europäischen Regionen zu beschleunigen: Nordschweden, Masowien (Polen), der französische Atlantikbogen, Oberösterreich, Andalusien (Spanien) und Strumica (Nordmazedonien).
Das Konzept der Bioökonomie stellt für politische Entscheidungsträger:innen in Europa einen attraktiven Rahmen dar, da es das Potenzial bietet, Innovationen zu fördern, die spezifische Bedürfnisse von Gemeinschaften mit regional verfügbaren Ressourcen in Einklang bringen. Das SCALE-UP-Projekt zielt darauf ab, die Kapazitäten und das Fachwissen von Multi-Akteurs-Partnerschaften zu stärken, um die Entwicklung marktreifer biobasierter Produkte und Dienstleistungen zu beschleunigen und deren erfolgreiche Markteinführung zu unterstützen. Darüber hinaus fördert SCALE-UP die Zusammenarbeit zwischen Primärproduzenten, KMU, Industrieclustern, sozialen Akteuren und politischen Entscheidungsträgern, um einen kohärenten Innovationsansatz zu etablieren.
Das Projekt Plastic Pirates Plus setzt gezielt dort an, wo Bildungsteilhabe besonders gefördert werden muss: bei Schulklassen mit einem höheren Anteil an Schüler:innen aus sozial benachteiligten Haushalten. Ziel ist es, diesen Jugendlichen durch ein niedrigschwelliges, praxisnahes Angebot einen Zugang zur Welt der Wissenschaft zu ermöglichen – unabhängig von finanziellen oder sozialen Voraussetzungen. Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos und damit bewusst so gestaltet, dass kein Kind ausgeschlossen wird.
Im Frühjahr 2025 waren die Plastic Pirates noch einmal an der Donau aktiv. Schulklassen und außerschulische Jugendgruppen waren eingeladen, selbst Daten zur Plastikverschmutzung zu erheben und dabei die Donau als wichtigen Lebensraum und Verkehrsweg besser kennenzulernen. Ziel der Aktion war es, das Umweltbewusstsein junger Menschen zu stärken und ihnen einen praxisnahen Zugang zu wissenschaftlichem Arbeiten zu ermöglichen. Die Teilnahme war kostenfrei.
Zum Abschluss des INTERLACE-Projekts laden wir Sie zu einem letzten CITIES TALK NATURE-Webinar ein, um über die Ergebnisse des Projekts zu reflektieren und dessen Kontinuität zu gewährleisten. In diesem Webinar werden die wichtigsten Ressourcen vorgestellt und Städte, lokale Interessenvertreter und die Forschungsgemeinschaft unterstützt, die Verankerung von naturbasierten Lösungen (NbS) langfristig voranzutreiben.
Dieser von der European Climate Foundation (ECF) finanzierte Bericht analysiert die Annahmen der Folgenabschätzung der Europäischen Kommission zum Klimaziel 2040 hinsichtlich der Rolle industrieller Kohlenstoffentnahmen und des damit verbundenen Ressourcenbedarfs.
Das von der GD CLIMA finanzierte Projekt "Guidance on Climate Resilient Landscapes" (Leitlinien für klimaresiliente Landschaften) entwickelt umsetzbare Leitlinien, um die Klimaresilienz in den ländlichen Landschaften Europas zu stärken. Angesichts zunehmender Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen und Waldbrände müssen Landschaften so bewirtschaftet werden, dass sie diese Ereignisse absorbieren, sich davon erholen und ihre Auswirkungen mildern können. Dadurch wird sowohl die ökologische als auch die menschliche Resilienz unterstützt.
Am 25. Februar 2025 fand von 14:00 bis 17:00 Uhr der Fachdialog "Zugang statt Eigentum: Chancen und Herausforderungen der Sharing Economy" statt. Die Veranstaltung wurde vom Ecologic Institut im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) organisiert und fand in Berlin statt.
D3.6 stellt einen erweiterten Satz von über 15 Klimadienstleistungsinstrumenten vor, die im Rahmen des REACHOUT-Projekts entwickelt wurden. Ausgerichtet auf den Triple-A-Rahmen unterstützen die Werkzeuge Städte in allen Anpassungsphasen und wurden in Zusammenarbeit mit sieben europäischen City Hubs getestet. Der Bericht hebt praktische Anwendungen, Integrationspotenziale und Bereitschaftsgrade hervor und legt damit den Grundstein für eine zukünftige digitale Plattform.
As part of the EU-funded REACHOUT project, a comprehensive suite of climate service tools has been developed to support cities in addressing climate adaptation challenges. The newly released Guidelines for Climate Service Tools provide a structured overview of more than 20 technical and soft tools, as well as supporting consultancy services, all integrated into the Triple-A Toolkit – a web-based platform designed to enhance urban climate resilience. The tools address the full policy cycle of adaptation by covering the phases of Analysis, Ambition, and Action, and have been tested and refined through extensive co-creation with seven European City Hubs.