In der neuesten Podcast-Episode "Green Deal – Big Deal?" diskutieren die Gastgeber Ewa Iwaszuk und Nick Evans vom Ecologic Institut diese Fragen zusammen mit ihren Interviewgästen Claire Dupont (Universität Gent) und Sharon Turner (unabhängige Expertin der European Climate Foundation und der Universität Sussex). Die beiden Gäste erklären, was sie unter EU-Regierung verstehen, wie sie sich im Laufe der Jahre entwickelt hat und welche entscheidende Rolle sie bei der Gestaltung der Zukunft Europas spielt.
Die Europäische Kommission hat einen Ausgleichsmechanismus für den grenzüberschreitenden Emissionshandel (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) vorgeschlagen, um eine ambitionierte Klimapolitik in den EU-Mitgliedstaaten zu ermöglichen und Anreize für Emissionsreduktionen in anderen Ländern zu schaffen. Dieses Papier nimmt eine dynamische, mehrstufige, polyzentrische Perspektive ein, um zu erörtern, wie in- und ausländische Interessengruppen von dieser Politik betroffen wären.
Das Politikfeld zum Schutz von Artenvielfalt und natürlichen Lebensgrundlagen ist im Wandel begriffen. Die europäischen Verhandlungen über ein EU-Renaturierungsgesetz (engl. Nature Restoration Law, NRL) und das erfolgreiche Ergebnis des Biodiversitätsgipfels COP15 sorgen für Schwung. Vor diesem Hintergrund traf sich das Think-Tank Netzwerk "Think Sustainable Europe" (TSE) mit EU-Umweltkommissar Sinkevičius. Als Teil von TSE präsentierte das Ecologic Institut zentrale Empfehlungen zur NRL. Diese bauen auf einer Reihe von Policy Briefs des Ecologic Instituts und des IEEP auf, die sowohl bei der EU-Kommission als auch im Europäischen Parlament auf großes Interesse stießen.
Auf Einladung des Italienischen Instituts für Internationale Politische Studien (ISPI) hielt Camilla Bausch eine "Lectio Magistralis". Bei dieser Lectio diskutieren führende Expert:innen aus Wissenschaft und Politik mit Masterstudenten der ISPI-Schule über Erkenntnisse und Trends in Politik und Wissenschaft. Der Vortrag von Dr. Bausch konzentrierte sich auf Dynamiken, Rückschläge und Durchbrüche in der internationalen Klimapolitik – einschließlich eines Ausblicks auf das Jahr 2023 und Hinweisen zu Möglichkeiten, wie die Studierenden sich selbst für den Klimaschutz engagieren können.
Am 1. Februar 2023 untersuchten und diskutierten wir den Ansatz der "Farm to fork" Strategie für Lebensmittelsysteme und wie sich die Strategie auf Produzenten, Verbraucher und die globalen Lebensmittelmärkte auswirken wird. Strategien zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung wurden erörtert und untersucht, warum Fleisch ein politisch sensibles Thema ist.
Dieses Rahmenkonzept legt einen ganzheitlichen Ansatz zur Förderung einer gemeinschaftsgetriebenen Bioökonomie-Entwicklung in sechs ländlichen Regionen Europas fest. Aufbauend auf einer Vier-Phasen-Methodik – Aufbau regionaler Wissensgrundlagen und Plattformen, interregionale Wissensweitergabe, Schaffung einer paneuropäischen Community of Practice und Verbreitung – steht der Bericht im Einklang mit dem europäischen Grünen Deal und der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Es werden relevante Biomasseströme identifiziert (von Sägemehl und landwirtschaftlichen Rückständen bis zu Hanf- und Oliven-Nebenprodukten) und Verwertungsoptionen skizziert, die lokale Innovation fördern und gleichzeitig ökologische Grenzen achten.
Dieses Dokument entwirft ein Konzept für die Informationsarchitektur und die Benutzeroberfläche der Website des European Climate Neutrality Observatory (ECNO). Es diente dazu, innerhalb des Projektteams eine gemeinsame Vision der Website und ihrer Datenstruktur zu entwickeln.
Tierische Produkte sind ein wesentlicher Bestandteil in der deutschen Ernährung und gleichzeitig mit einer Vielzahl von Umweltproblemen verbunden wie z.B. globale Klimaerwärmung, Eutrophierung von Böden und Gewässern, usw und führen zu "externe Kosten" für die Gesellschaft. Die Studie, mitverfasst von Aaron Scheid und Benjamin Görlach vom Ecologic Institut, berechnet die externen Kosten für tierische Produkte und untersucht mögliche Preisinstrumente zur Internalisierung dieser Umweltkosten.
Dieses Dokument enthält länderspezifische Informationen zu Schlüsselelementen aus den 22 nationalen Langfriststrategien, die für die länderübergreifende Analyse in Tabellenform extrahiert wurden. Es ermöglicht die Auswahl spezifischer Kriterien sowie die Auswahl bestimmter Länder, um diese einzusehen und zu vergleichen.
Indikatoren zur Messung des Fortschritts auf dem Weg zur Klimaneutralität müssen jedoch die oft strukturellen, sektoralen und sektorübergreifenden Veränderungen berücksichtigen, die der Übergang mit sich bringt. In diesem Arbeitspapier testet das Ecologic Institut ein Konzept zur Fortschrittsmessung mittels Indikatoren. Das Dokument bietet einen Einblick in die Bereiche, die sich derzeit in die gewünschte Richtung entwickeln oder hinter den Anforderungen zurückbleiben.
In diesem Beitrag bewerten Forscher:innen des Ecologic Instituts und des Öko-Instituts kritisch den Vorschlag der EU-Kommission aus dem Jahr 2022 für einen Zertifizierungsrahmen für die Kohlestoffentnahme durch eine klimafreundliche Bodenbewirtschaftung. Sie untersuchen dabei insbesondere, ob die sogenannten QU.A.L.ITY-Kriterien (Quantifizierung, Zusätzlichkeit, Langzeitspeicherung, Nachhaltigkeit) ausreichen, um eine hohe Qualität der Kohlenstoffentnahme durch Bodenbewirtschaftung zu gewährleisten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die besondere Herausforderung, die die Kohlenstoffentnahme durch Bodenbewirtschaftung darstellt, zeigt Probleme des derzeitigen Richtlinienvorschlags auf und gibt Empfehlungen für Verbesserungen. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Dieser Bericht bietet eine kritische und tiefgehende Analyse der aktuellen Finanzierungs- und Implementierungspraktiken für Klimaanpassungsmaßnahmen in Europa und gibt strategische Empfehlungen zur Optimierung dieser Prozesse.
Dieser Policy Brief beleuchtet die Potenziale und die Vorteile der im Gesetzesvorschlag vorgeschlagenen Meeresrenaturierung. Meeres- und Küstenökosysteme sind für die biologische Vielfalt und das menschliche Wohlergehen von enormer Bedeutung. Die Wiederherstellung von Meeresgebieten kann Meeres- und Küstenökosysteme in die Lage versetzen, (wieder) ihre natürlichen Funktionen zu erfüllen und so ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
Das Ecologic Institut organisierte die europäische Veranstaltung "Tackling microplastics in the environment". Im Mittelpunkt standen konkrete Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus wissenschaftlichen Forschungsprojekten aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten. Wir luden politische Akteure auf EU-Ebene sowie andere interessierte Stakeholder ein, mehr über die neuen Erkenntnisse zu Mikroplastikemissionen in die Umwelt und deren Reduzierung zu erfahren. Es wurden Social-Media-Karten erstellt, um die Stakeholder auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen.