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Steuerreform in Europa: Langfristige Wirkungen auf Umwelt, Innovation und soziale Verteilung

Steuerreform in Europa: Langfristige Wirkungen auf Umwelt, Innovation und soziale Verteilung

Die ökologische Steuerreform wird oft als ein vielversprechendes Instrument diskutiert, um umweltpolitische Ziele und gleichzeitig positive wirtschaftliche Effekte zu erreichen. Außerdem könnte sie zu einer stabilen Grundlage für die öffentlichen Finanzen beitragen. Eine Studie im Auftrag der Europäischen Umweltagentur untersuchte die möglichen Auswirkungen einer umfassenden, im europäischen Maßstab durchgeführten Reform.

Der Grundgedanke der ökologischen Steuerreform ist eine Anhebung von Steuern auf Energie und natürliche Ressourcen, während gleichzeitig die Besteuerung anderer Faktoren, insbesondere Arbeit, vermindert wird. Nach dem Prinzip, Schädliches zu besteuern und Wünschenswertes zu entlasten, soll dies zu einem Rückgang von Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung führen und gleichzeitig Beschäftigung und Innovation fördern. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Stabilisierung der Basis für die öffentlichen Finanzen in den kommenden Jahrzehnten: Aufgrund des demografischen Wandels wird erwartet, dass das Aufkommen aus der Besteuerung von Arbeit sinkt, während die Ausgaben für Renten und Gesundheit steigen.

Im Einzelnen untersucht die Studie (A) das Potential einer möglichen Steuerreform, Innovationen im Umweltbereich zu fördern, (B) die Auswirkungen der Reform auf die Einkommensverteilung, (C) die politische Umsetzbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz. Als Beitrag zu Teilprojekt B wertete das Ecologic Institut die vorhandenen Untersuchungen zu den Verteilungswirkungen ökologischer Steuerreformen aus. Im Rahmen des Teilprojektes C führte Ecologic eine Expertenbefragung zu den Erfahrungen mit der ökologischen Steuerreform in Deutschland durch und untersuchte Möglichkeiten einer stärkeren Harmonisierung des Vorgehens auf EU-Ebene, insbesondere mit den Methoden der verstärkten Zusammenarbeit und der offenen Koordinierung.


Partner
Cambridge Econometrics (CE), United Kingdom
University of Westminster, Policy Studies Institute (PSI), United Kingdom
King's College London (KCL), United Kingdom
Duration
November 2008 to November 2009
Project ID
270-08
Keywords
Ökologische Steuerreform, ÖSR, ökologische Finanzreform, Ökosteuer, Umweltsteuer, Energiesteuer, Besteuerung, soziale Gerechtigkeit, ökologische Gerechtigkeit, Umweltgerechtigkeit, Verteilungswirkungen, Verteilungseffekte, private Haushalte, Innovation, Beschäftigung, Arbeitsplätze, Energie, Klima, Klimaschutz, Energiepolitik, Klimapolitik, Ressourcen, verstärkte Zusammenarbeit, offene Koordinierungsmethode, Methode der offenen Koordinierung, Europäische Union, Europa, Deutschland