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Establishing Environmental Sustainability Thresholds and Indicators

Establishing Environmental Sustainability Thresholds and Indicators

Abschlussbericht
Schwellenwerte müssen definiert werden, um das Kollabieren von Ökosystemen zu verhindern

Das Wissen um die Grenzen unserer Erde, natürliche Ressourcen zu liefern und unsere Abfallprodukte zu assimilieren ist eng an die Debatte über die Grenzen des Wachstums geknüpft. Gemeinsam mit SERI analysierte das Ecologic Institut ökologische Schwellenwerte und assoziierte Indikatoren zur Beobachtung unnachhaltiger Trends. Diese werden durch mangelnde Nachhaltigkeit in menschlichen Aktivitäten hervorgerufen und können zur Überschreitung ökologischer Schwellenwerte führen. Die Studie untersucht die Bereiche Süßwasserqualität und -vorräte, Bodenerosion sowie den Verbrauch nicht erneuerbarer Naturressourcen. Der Abschlussbericht steht als Download zu Verfügung.

Ökologische Schwellenwerte zeigen auf, wann ein Ökosystem aufgrund äußerer Einflüsse kollabieren kann. Um einen Zusammenbruch zu vermeiden, ist es wichtig, die Faktoren zu benennen, die eine solche Entwicklung hervorrufen. Insbesondere politische Entscheidungsträger müssen über diese informiert sein, um zur richtigen Zeit angemessen reagieren zu können.

Zunächst müssen Schwellenwerte erkannt und definiert werden. Dieser Schritt ist wichtig, da je nach Schwellenwert und Ökosystem andere Interventionen notwendig sind. Dies wird bestimmt durch das Ökosystem, das betroffen ist und dessen Beitrag zur Umwelt.

Indikatoren sind notwendig, um Schwellenwerte zu überwachen und den Umgang mit diesen fest zu legen. In Bezug auf die Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik der EU sind Indikatoren von großer Bedeutung. Sie definieren so genannte „Gefahrenzonen“, Regionen, die in Zukunft kollabieren können.

Die Studie setzt hier an und unterstützt die EU durch die Untersuchung ausgewählter Schwellenwerte. Sie zeigt auf, wie diese definiert und mittels Indikatoren überwacht werden können.

Weiteres Ziel der Studie war es, Entwicklungen in der EU aufzuzeigen, die zu Schwellenwerten und Zusammenbrüchen führen können. Für die vier ausgewählten Bereiche (Gesundheit, Fischerei, Wasser und Boden) wurden Indikatoren etabliert, die die europäischen Entscheidungsträger in ihrer Arbeit unterstützen sollen. Diese Indikatoren wurden außerdem auf ihren Nutzen und ihre Effizienz hin überprüft.


Zitiervorschlag

Ecologic Institute and SERI (2010) Establishing Environmental Sustainability Thresholds and Indicators. Final report to the European Commission’s DG Environment, November 2010.

Sprache
Englisch
Finanzierung
Jahr
2010
Umfang
139 S.
Projektnummer
1750-32
Inhaltsverzeichnis

Table of contents
Abbreviations
1. Introduction
2. Methodology
2.1. Literature Review
2.2. Selection of policy-relevant threshold areas
2.3. Establishing threshold indicators
2.4. DPSIR framework
3. Selected environmental threshold areas and their relevance for EU policies
3.1 State of the art in thresholds research: general findings
3.2 Health
3.3 Fisheries
3.4 Water Quality with Focus on Eutrophication
3.5 Water Quantity
3.6 Land use/Land use Change
3.7 Soil degradation
3.8 Non-renewable resources
4. Thresholds and indicators in selected areas
4.1 Water Quality with Focus on Eutrophication
4.2 Water Quantity
4.3 Soil erosion
4.4 Non-renewable resources
4. Conclusions
References

Schlüsselwörter
Schwellenwerte, Umwelt, Politik, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Fischerei, Wasserqualität, Wasservorkommen, Landnutzung, Bodenerosion, endliche Ressourcen, Europa, Studie