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Developing the AQUACROSS Assessment Framework

Developing the AQUACROSS Assessment Framework

Deliverable 3.2

Die aquatische Biodiversität nimmt weltweit schneller ab als die Biodiversität an Land. Diese anfälligen Arten besser zu schützen sowie die wertvollen Dienste, die sie bieten und von denen die Menschen abhängen, ist ein wichtiges Ziel des AQUACROSS-Projekts. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, sowohl natürliche als auch soziale Systeme sowie deren Verknüpfungen zu verstehen, sodass bessere Managementmaßnahmen angeboten werden können.

Im Rahmen dieser Arbeit veröffentlichte das AQUACROSS-Konsortium einen Bericht, der ein analytischen Bewertungsrahmen beschreibt, der darauf abzielt, diese komplexen Verflechtungen zwischen natürlichen und sozialen Systemen zu integrieren und zu verstehen. Der Bewertungsrahmen soll in realen Fallstudien innerhalb des Projektes angewandt werden. Der Bewertungsrahmen umfasst die verschiedenen Schritte, die erforderlich sind, um lokale aquatische Managementbeispiele ganzheitlich zu beurteilen - von der Festlegung der politischen Herausforderungen und Ziele bis hin zur Identifikation von Chancen, dem Überprüfen innovativer Maßnahmen und des Designs, sowie die Umsetzung und Bewertung alternativer Vorgehensweisen. Alle diese Elemente sind in den umfassenden Rahmen integriert, der das Ziel verfolgt alle relevanten Interaktionen zu erfassen. Der Bericht steht zum Download zur Verfügung.

Das AQUACROSS Arbeitsergebnis 3.2 stellt einen gemeinsamen Rahmen für die Bewertung von aquatischen Ökosystemen dar, die für die Entwicklung integrierter Managementkonzepte benötigt werden. Dieser Rahmen integriert ökologische und sozioökonomische Aspekte in einem analytischen Ansatz und berücksichtigt relevante Aspekte für das Management von aquatischen Ökosystemen, insbesondere in Bezug auf Widerstandsfähigkeit und Unsicherheit. Darüber hinaus spiegelt der Bewertungsrahmen auch ein gemeinsames Verständnis der wichtigsten Auswirkungen auf aquatische Ökosysteme zwischen Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern und Stakeholdern sowie der unterschiedlichen Ökosystemtypen (Süßwasser, Küsten und Marine) wider. Einblicke aus dem Stakeholder-Workshop in Berlin (März 2016) und dem ersten AQUACROSS-Forum in Alcalá de Henares (Madrid, Juni 2016) haben diesen Prozess stark unterstützt.

Dieser Bericht, angeführt von der Fundación IMDEA Agua, stellt ein lebendiges Dokument dar, das Synergien erleichtert und kritische Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Elementen des Projekts identifiziert:

  • Die Analyse der Zusammenhänge zwischen den Verursachern der Veränderungen des aquatischen Ökosystems und  relevantem Druck.
  • Die Beurteilung der Kausalitäten zwischen Biodiversität und Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen sowie deren abiotischen Komponenten.
  • Die Auswirkungen der Verursacher auf Status und Trends der Biodiversität, Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen.
  • Die Entwicklung von Indikatoren zur Erfassung aller relevanten sozialen ökologischen und ökonomi-schen Dimensionen auf Ebene der Fallstudie und darüber hinaus.
  • Die Konzeption und Umsetzung von ökosystembasierten Managementansätzen als innovative Maß-nahmen, um den Status der aquatischen Ökosysteme zu verbessern, um bedeutende politische Ziele zu erreichen (nämlich die EU-2020-Biodiversitätsstrategie und andere globale Biodiversitätsziele).

Der Bewertungsrahmen wird in den acht AQUACROSS Fallstudien getestet und auf eine Reihe innovativer und anwendbarer Managementlösungen für aquatische Ökosysteme angewendet. Der Rahmen folgt also einem "Idee zur Anwendung"-Ansatz, der auf vorhandenem Wissen aufbaut und innovative Antworten auf politische Koordinationsherausforderungen schafft. Darüber hinaus wird der Bewertungsrahmen während der gesamten Projektdauer überprüft und verfeinert. Diesem Zweck dient die Entwicklung des Rahmenwerks und damit die Ermittlung der spezifischen Elemente für die Bewertung (i) für die praktischen Herausforderungen, die in Bezug auf die Anwendbarkeit zu bewältigen sind (z. B. die Verknüpfung von Politik und Wissenschaft in den drei aquatischen Bereichen); (ii) macht das Beste aus vorhandenem Wissen, um die derzeitige ökosystembasierte Managementpraxis zu verbessern; und (iii) die Relevanz zu gewährleisten.


Zitiervorschlag

Gómez et al. (2016) Developing the AQUACROSS Assessment Framework. Deliverable 3.2, AQUACROSS, European Union's Horizon 2020 Framework Programme for Research and Innovation Grant Agreement No. 642317.

Sprache
Englisch
Autor(en)
Carlos M. Gómez (UAH and IMDEA)
Gonzalo Delacámara (IMDEA)
Sonja Jähnig, Simone D. Langhans, Sami Domisch und Virgilio Hermoso (FVB-IGB)
GerJan Piet (WUR)
Javier Martínez-López (BC3)
Peter Reichert, Nele Schuwirth (EAWAG)
Thomas Hein, Florian Pletterbauer und Andrea Funk (BOKU)
António Nogueira, Ana I. Lillebø, Michiel Daam und Heliana Teixeira (UAVR)
Leonie Robinson und Fiona Culhane (ULIV)
Maja Schlüter und Romina Martin (SRC)
Alejandro Iglesias-Campos, Ana Luisa Barbosa, Juan Arévalo-Torres (IOC-UNESCO)
Tim O’Higgins (UCC)
Finanzierung
Jahr
2017
Umfang
180 S.
Projektnummer
2803
Inhaltsverzeichnis

About AQUACROSS
Foreword
1 Part I: What To Assess
1.1 Introduction
1.1.1 The AQUACROSS Assessment Framework as an integrative and cooperative effort
1.1.2 AQUACROSS Assessment Framework as a living document
1.1.3 How the AQUACROSS Assessment Framework links to the different elements of the project
1.2 Building on (and overcoming) previous assessment frameworks
1.3 What is to be assessed
1.3.1 Social-ecological aquatic systems as complex and adaptive ones
1.3.2 The integration of knowledge as a means to truly integrated responses
1.3.3 Co-building scenarios between stakeholders and researchers: business as usual versus new policy responses
1.3.4 Ecosystem-based management approaches taking centre stage
1.3.5 The identification and structuring of policy objectives and the clearcut distinction between objectives and assessment criteria
1.3.6 A three-tier assessment on the basis of different criteria
1.3.7 The demand for aquatic ecosystem services delivery and abiotic outputs
1.3.8 The supply of aquatic ecosystem services and abiotic outputs and how they are determined by biodiversity levels
1.3.9 From datasets to data flows; moving from measurement to analysis
1.4 How to read this document: What you will find and what you won’t
1.4.1 Open questions to be assessed throughout the project
1.4.2 Several knowledge gaps
2 Part II. How To Assess
2.1 Framing the decision context: baseline scenarios
2.1.1 Introduction: why scenarios are critical
2.1.2 Building scenarios: making the AQUACROSS Architecture operational
2.1.3 Co-building baseline and policy scenarios to progress towards ecosystem-based management
2.1.4 The baseline scenario: representing the social-ecological system as a whole
2.1.5 Framing the decision context
2.1.6 The baseline scenario: where to look at to identify policy challenges
2.1.7 Integration of resilience principles in building the baseline
2.1.8 Science focus: models and tools for a stepwise building of baseline and EBM policy scenarios of biodiversity
2.2 Identifying objectives and deficits
2.2.1 Introduction
2.2.2 Setting objectives: contributing to EU policy objectives
2.3 Assessment criteria: a key element to assessing baselines and policy options
2.3.1 Assessing baselines and policy scenarios
2.3.2 Assessing the environmental and welfare outcomes of baselines and policy scenarios
2.3.3 Assessing governance: growing to the challenge of making EBM happen
2.4 Characterising drivers and pressures affecting aquatic ecosystems
2.4.1 Introduction
2.4.2 Conceptual frameworks for exploring relationships between social processes, drivers, pressures and ecosystem state
2.4.3 Indicators of drivers, pressures and ecosystem components/state
2.4.4 Methods to analyse links between drivers, pressures and ecosystem state
2.5 Understanding causal links between biodiversity, ecosystem functions, and services
2.5.1 Working framework: from state to benefits
2.5.2 Literature review of links between biodiversity, ecosystem functions, and services
2.5.3 Identification of relevant indicators and associated metrics
2.5.4 Methods to analyse causal links
2.6 Crosscutting issues
2.6.1 Introduction: going beyond data and metrics – information flows for analytical purposes
2.6.2 Dealing with uncertainty
2.6.3 Tackling multiple scales
3 The Way Ahead
4 References