• English
  • Deutsch
Facebook icon
LinkedIn icon
Twitter icon
YouTube icon
Header image Ecologic

Management von Niedrigwasser und Trockenheit: Herausforderungen und Lösungsansätze

Management von Niedrigwasser und Trockenheit: Herausforderungen und Lösungsansätze

Timeloc
3. September 2019
Essen
Deutschland
Es gibt weiterhin Bedarf, Schlüsselakteure auf kommunaler und regionaler Ebene für Niedrigwassermanagement und -vorsorge zu sensibilisieren.

Aufgrund des Klimawandels ist für die Emscher-Region in den nächsten Jahrzehnten mit verstärkten Herausforderungen durch Niedrigwasser und Trockenheit zu rechnen. Niedrige Wasserführung und im Extremfall sogar ein Trockenfallen beeinträchtigen nicht nur langfristig wichtige ökologische und hydrologische Qualitätsparameter der Emscher und ihrer Zuläufe: die Dürreperiode im Sommer 2018 hat gezeigt, welche Auswirkungen bereits kurzfristig zu erwarten sind.

Niedrigwasser und Trockenheit bringen neue Herausforderungen für verschiedene Sektoren mit sich. Dazu sind Anpassungsstrategien, Planungsprozesse, Technologielösungen und neue Managementkonzepte für betroffene Gewässer erforderlich. Wichtiger Erfolgsfaktor neben der Zusammenarbeit der betroffenen Sektoren ist eine Abstimmung verschiedener Prozesse.

Der Workshop richtete sich an Akteure aus Naturschutz, Siedlungswasserwirtschaft, Gewässerunterhaltung, Land- und Forstwirtschaft sowie Landschafts-, Stadt- und Regionalplanung, die sich mit der Planung und strategischen Fragestellungen in ihrem Fachgebiet beschäftigen.

Der Workshop fokussierte auf folgende Ziele:

  • Identifikation von Herausforderungen durch Niedrigwasser und Trockenheit in der Emscher-Region
  • Erfahrungen zu den Herausforderungen und Lösungsansätzen in anderen Regionen teilen, am Beispiel der Wasserknappheit in der Schweiz
  • Herausarbeitung und Diskussion möglicher Lösungsansätze für Koordination von Niedrigwassermanagement und -vorsorge in der Emscher-Region

Jenny Tröltzsch und Ulf Stein gaben eine Einführung in den Workshop und stellten mögliche Lösungsansätze und Instrumente für sektorenübergreifende Koordination in der Emscher-Region vor.

Der Workshop wurde im Rahmen des Forschungsprojektes STEER (Erhöhung der Steuerungskompetenz zur Erreichung der Ziele eines integrierten Wassermanagements) durchgeführt.


Finanzierung
Veranstalter
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
Sprecher
Mario Sommerhäuser Emschergenossenschaft
Risch Tratschin EBP Schweiz AG
Team
Robynne Sutcliffe Emschergenossenschaft
Franziska Meergans Universität Osnabrück
Datum
3. September 2019
Ort
Essen, Deutschland
Sprache
Deutsch
Projektnummer
2290
Schlüsselwörter
Wasser, Fluss, Fließgewässer, Emscher, Trockenheit, Niedrigwasser, Governance, Governanceinstrumente, Management, Vorsorge, Wasserressourcen, Flussgebiete, Wassergovernance, Wassermanagement, Managementsystem, Wasserwirtschaft, Koordinationslücken, Koordinationsdefizite , Deutschland, Emscher Region