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Pan-arktisches Netzwerk von Meeresschutzgebieten (Ark-MPA)

Pan-arktisches Netzwerk von Meeresschutzgebieten (Ark-MPA)

In der Arktis sind die Folgen des Klimawandels viel stärker wahrnehmbar als in anderen Regionen der Erde. Der zunehmende Verlust von Meereis ermöglicht eine längere und intensivere Nutzung von Teilen des Arktischen Ozeans und könnte die Biodiversität in der Polarregion in einem kritischen Maße bedrohen. Ecologic Institut und seine Partner untersuchen, wie ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten in der Region dazu beitragen könnte, die marine biologische Vielfalt zu erhalten sowie die Funktionsfähigkeit mariner Ökosysteme und deren effektives Management sichern könnte.

Das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt und die von der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (United Nations Conference on Sustainable Development/UNCSD) beschlossenen Ziele sehen vor, bis zum Jahr 2020 mindestens 10 % der Weltmeere unter einen effektiven Schutz zu stellen. Das Projekt soll einen Beitrag hierzu im nationalen und internationalen Kontext leisten.

Konkret erstellt das Ecologic Institut gemeinsam mit seinen Partnern, dem Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und dem WWF Deutschland für das Bundesamt für Naturschutz (BfN) naturschutzfachliche Beiträge. Diese Beiträge können sowohl für die Mitarbeit Deutschlands in den meeresnaturschutzrelevanten Gremien des Arktischen Rates als auch für den Nationalen Arktisdialog genutzt werden, z. B. durch mehrere Studien und Policy Paper. Die Studien werden insbesondere die geografische Vielfalt, sektorale Aktivitäten, die Nähe zu Biodiversitäts-Hotspots, die Nutzung durch die Menschen in der Arktis, wie z. B. indigene Gruppen, und die aktuelle politische Bedeutung spezifischer arktischer Entwicklungsaktivitäten und Governance-Prozesse berücksichtigen. Das Policy Paper wird Empfehlungen entwickeln, wie eventuelle Governance-Lücken auf regionaler und internationaler Ebene geschlossen werden könnten.