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Whose Voices Shape and Make Decisions in Nbs, and Who Doesn’t Get Included?

Image: The Nature of Cities, Photo: Canva.com, 2026

Whose Voices Shape and Make Decisions in Nbs, and Who Doesn’t Get Included?

What could real inclusion look like in practice?

Publikation
Zitiervorschlag

The Nature of Cities (2026): Whose voices shape and make decisions in NbS, and who doesn’t get included? What could real inclusion look like in practice? TNOC Roundtable, 29. Mai 2026.

Ein neuer, von The Nature of Cities veröffentlichter Roundtable widmet sich einer zentralen Frage für die Planung und Umsetzung naturbasierter Lösungen (Nature-based Solutions, NbS): Wessen Stimmen prägen Entscheidungen – und wer bleibt ungehört? Kuratiert von McKenna Davis vom Ecologic Institut und Natalia Andrea Burgos Cuevas von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) versammelt der Roundtable 29 Autor:innen aus aller Welt, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie echte Inklusion, Ko-Kreation und Umweltgerechtigkeit in der Praxis gestaltet werden können.

In ihrem einleitenden Beitrag macht McKenna Davis deutlich, dass Inklusion weit über Beteiligungs- oder Konsultationsverfahren hinausgeht. Vielmehr stehen Fragen von Macht, Vertrauen, Repräsentation sowie der Anerkennung unterschiedlicher Wissensformen im Mittelpunkt, wenn es darum geht, Orte und Projekte gemeinsam zu gestalten. Noch immer sind insbesondere jene Gemeinschaften, die von Umweltproblemen besonders betroffen sind, in Entscheidungsprozessen häufig unzureichend vertreten – selbst dann, wenn Vorhaben ausdrücklich mit dem Anspruch auf Inklusion entwickelt werden.

Die Beiträge des Roundtables zeigen auf, wie naturbasierte Lösungen über rein formale Beteiligungsverfahren hinaus zu gerechteren Formen der Governance beitragen können. Sie verdeutlichen die Notwendigkeit, strukturelle Barrieren abzubauen, langfristige Beziehungen aufzubauen und Prozesse zu schaffen, in denen bislang häufig ausgeschlossene Akteure von Beginn an Einfluss auf Entscheidungen nehmen können.

Die Arbeit des Ecologic Instituts zu inklusiven und gerechten naturbasierten Lösungen

Der Roundtable knüpft an die umfassende Arbeit des Ecologic Instituts zu inklusiven und gerechten naturbasierten Lösungen an. Im Jahr 2025 leitete McKenna Davis die Erstellung der Publikation der Europäischen Kommission „Co-creating Nature-based Solutions with Commonly Excluded Stakeholders“. Der Bericht untersucht, warum viele gesellschaftliche Gruppen in Entscheidungsprozessen zu naturbasierten Lösungen nach wie vor unterrepräsentiert sind, und bietet praxisnahe Empfehlungen zum Abbau von Beteiligungshürden.

Verwandte Fragestellungen werden zudem im Biodiversa+ geförderten Projekt FairNature untersucht. Das Projekt analysiert, wie naturbasierte Lösungen so skaliert werden können, dass sie sowohl wirksam als auch gerecht ausgestaltet sind. Darüber hinaus befasst sich das Horizont-Europa-Projekt GoNaturePositive! mit der Frage, wie der Übergang zu einer naturpositiven Wirtschaft soziale und gerechtigkeitsbezogene Aspekte stärker berücksichtigen kann. Das Ecologic Institut untersucht dabei insbesondere, wie Wohlbefinden, Chancengerechtigkeit sowie die Verteilung von Nutzen und Belastungen neben ökologischen Wirkungen systematisch in Transformationsprozesse einbezogen werden können.

Ecologic Institut kuratiert internationalen Roundtable zu inklusiven naturbasierten Lösungen

Kontakt

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Sprache
Englisch
Autorenschaft
Natalia Andrea Burgos Cuevas (IUCN)
Veröffentlicht in
TNOC Roundtables
Verlag
Jahr
Projekt
Projekt-ID
Schlüsselwörter
inklusive naturbasierte Lösungen, Umweltgerechtigkeit, gerechte Regierungsführung, Mitgestaltungsprozesse, soziale Inklusion in der Nachhaltigkeit, partizipative Umweltplanung, von Gemeinschaften getragene naturbasierte Lösungen, gerechtigkeitsorientierte Klimaanpassung, inklusive Umweltpolitik, soziale Gerechtigkeit und Biodiversität, transformative Regierungsführung, Stärkung der Interessengruppen, ortsbezogene Lösungen, kooperative Entscheidungsfindung, Umweltbeteiligung, naturfreundliche Gesellschaften, soziale Dimensionen der Nachhaltigkeit, gerechte Klimaresilienz, Engagement der Bevölkerung im Naturschutz, inklusive Stadt- und Umweltplanung
Europa
Ansätze der gemeinsamen Gestaltung, Ko-Kreationsansätze, partizipative Governance, Einbindung von Interessengruppen, inklusive Entscheidungsfindung, kooperative Planung, gemeinsame Wissensgenerierung, Rahmenkonzepte der Umweltgerechtigkeit, qualitative Reflexion und Austausch, Multi-Stakeholder-Dialog, Bürgerbeteiligung, Governance-Analyse, Hindernisanalyse, auf Gerechtigkeit ausgerichtete Ansätze, Sozialverträglichkeitsprüfung, inklusive Konsultationsprozesse, transdisziplinäre Zusammenarbeit, Macht- und Repräsentationsanalyse, partizipative Forschungsmethoden, Co-Design-Prozesse, gerechtigkeitsorientierte Evaluationsrahmen