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Ecologic Institut Newsletter Nr. 287 – August 2026

Ecologic Institut Newsletter Nr. 287 – August 2026

Ecologic Institut Newsletter

Highlights

Arzneimittelindex Umwelt – Machbarkeitsstudie

Arzneimittel werden bislang vor allem nach Wirksamkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bewertet. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, wie auch Umweltinformationen systematisch in den Entscheidungsprozess einfließen können. Ein „Arzneimittelindex Umwelt“ für Deutschland soll ökologische Informationen zu Wirkstoffen standardisiert bereitstellen und für die medizinische Praxis nutzbar machen.

Pestizidrisiken besser erfassen – vor und nach der Zulassung – Policy Briefs

Die EU-Pestizidregulierung muss Umwelt- und Gesundheitsrisiken realitätsnah erfassen. Zwei neue SPRINT-Policy-Briefs zeigen Handlungsbedarf: Vor der Zulassung sollten Gemische, Umweltverhalten, Expositionswege und empfindliche Arten stärker berücksichtigt werden. Nach der Zulassung braucht es ein umfassenderes Monitoring und eine engere Verzahnung mit regulatorischen Entscheidungen.

Stärkung der EU-Wettbewerbsfähigkeit durch eine effektivere Energiewende – Policy Brief

Geopolitische Spannungen und volatile Energiemärkte rücken Europas Wettbewerbsfähigkeit in den Fokus. Ein Ariadne-Hintergrundpapier zeigt, wie Klimapolitik, Investitionssicherheit und industrielle Transformation zusammenspielen müssen. Im Fokus stehen Governance, Finanzierung, EU-Emissionshandel und Energieinfrastruktur für eine resiliente und klimaneutrale Wirtschaft.

Stärkung der Resilienz pelagischer Fischerei im arktischen Nordostatlantik – Policy Brief

Klimabedingte Veränderungen der Fischbestände fordern das Fischereimanagement im Nordostatlantik heraus. Ein Policy Brief des Projekts Marine SABRES zeigt, wie flexiblere Quoten, internationale Zusammenarbeit sowie Klima- und Ökosystemdaten die pelagische Fischerei resilienter machen können. Dabei werden ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte gemeinsam betrachtet.

Von Einzelzielen zum Denken in Landschaften

Die EU-Wiederherstellungsverordnung soll geschädigte Ökosysteme in Europa wiederherstellen. Ein Beitrag in Nature Reviews Biodiversity zeigt, warum dafür räumlich koordinierte „Wiederherstellungslandschaften“ nötig sind. Entscheidend sind eine wirksame Governance, langfristige Finanzierung und die Einbindung von Landbesitzenden, Behörden und weiteren Akteuren.

Veranstaltungen

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Innovative Lösungen für saubere Gewässer und Zirkularität in die Praxis bringen 
9. September 2026 | online | Mission Ocean & Waters Matchmaking Workshop
 

Erzeugergemeinschaften und Kooperationen 
9. September 2026 | Herzberg (Mark) | Marktinfogespräch
 

Rohstoffbörse für die Gemeinschaftsverpflegung 
30. September 2026 | Oranienburg | Marktinfogespräch