Der Copernicus Climate Change Service (C3S), der vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) im Auftrag der Europäischen Kommission betrieben wird, führte zwei Webinare durch, die darauf abzielten, das Verständnis für die C3S-Produkte und -Dienstleistungen in Polen zu vertiefen.
Dieser Bericht, den das Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes verfasst hat, enthält eine detaillierte Bewertung von zehn Crediting-Methoden für klimafreundliche Bodenbewirtschaftungsmaßnahmen. Diese Methoden sind Beispiele für ergebnisorientierte Zahlungs- und Kompensationsansätze zur Finanzierung einer verbesserten Kohlenstoffbindung und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aus landwirtschaftlichen Praktiken.
Böden sind entscheidend für den Klimaschutz, da sie erhebliche Mengen Kohlenstoff speichern. Dieser Bericht, der von Hugh McDonald, Aaron Scheid und Dr. Ana Frelih-Larsen vom Ecologic Institut mitverfasst wurde, untersucht Finanzierungsansätze zur Förderung eines klimafreundlichen Bodenmanagements in Europa, wobei der Schwerpunkt auf zwei Modellen liegt: maßnahmenorientierten und ergebnisorientierten Ansätzen. Maßnahmenorientierte Finanzierung unterstützt spezifische Maßnahmen, garantiert jedoch keine messbaren Ergebnisse, während ergebnisorientierte Finanzierung Zahlungen an verifizierte Ergebnisse knüpft. Dies fördert Innovationen, erfordert jedoch höhere Kosten und ein intensiveres Monitoring.
Am 12. Dezember 2024 traf sich im Rahmen des SCALE-UP-Trainingsprogramms der abschließende Workshop des Work Streams 7. 72 Bioökonomie-Akteur:innen aus den SCALE-UP-Fokusregionen und darüber hinaus kamen zusammen, um zentrale Ergebnisse zu reflektieren und Prioritäten für die Aktualisierung der EU-Bioökonomiestrategie abzuleiten. Zoritza Kiresiewa (Ecologic Institut) eröffnete die Session mit der Betonung zweier Ziele: Erstens die Diskussion wesentlicher Themen – wie die Harmonisierung regulatorischer Rahmen, die Integration von Produzentinnen in Wertschöpfungsketten und den Umgang mit Ressourcenkonkurrenzen –, die die zukünftige EU-Bioökonomiestrategie prägen werden, und zweitens die Reflexion über die kumulierten Erkenntnisse aus SCALE-UP der vergangenen Monate und deren Bedeutung für die Politikgestaltung.
Am 10. Dezember 2024 veranstalteten das Ecologic Institut und AquaEcology im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) im Rahmen des MEER:STARK-Projektes einen Workshop, der die Rolle von Meeresschutzgebieten (MPAs) für die Klimaanpassung und die Widerstandsfähigkeit der Meere untersuchte. Die Online-Veranstaltung brachte verschiedene Experten zusammen, um innovative Strategien, Forschungsergebnisse und sektorübergreifende Ansätze zur Stärkung des Meeresschutzes im Angesicht des Klimawandels zu diskutieren.
Von Montag, den 9. bis Mittwoch, den 11. Dezember 2024 hat das Ariadne-Projekt eine dreitägige Veranstaltung mit einer Reihe von Workshops und Diskussionsveranstaltungen im Martin's Hotel in Brüssel ausgerichtet.
This new report from Ecologic Institute, PIK and IER discusses what EU industrial policy should look like, what principles it should follow and how it interacts with the set of existing EU climate and energy policies. The report proposes six principles for an EU industrial policy for climate action and discusses the 'industrial policy trilemma' of navigating goals in climate action, competitiveness, and security.
Naturbasierte Lösungen (NbS) bergen ein enormes Potenzial, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt anzugehen - aber wie können ehrgeizige Ziele endlich in die Tat umgesetzt werden? Dieser Artikel bietet wertvolle Einblicke in 250 praktische Politikinstrumente aus 41 Ländern, die NbS erfolgreich fördern. Erstmals wird eine systematische Auswertung von Good-Practice-Beispielen vorgestellt, die Städten und Gemeinden helfen soll, NbS effektiv umzusetzen. Von innovativen Ansätzen bis hin zu langfristigen, nachhaltigen Lösungen zeigen die Autorinnen auf, wie die Politikgestaltung rund um NbS weltweit optimiert werden kann. Der Artikel enthält konkrete Empfehlungen und inspirierende Erfolgsgeschichten, um die Umsetzung von NbS in Ihrer Region voranzutreiben!
Mit dem European Green Deal, dem Europäischen Klimagesetz und der Governance Regulation hat die EU ein solides Governance-System für die Klimapolitik geschaffen. Diese Instrumente fördern eine enge Verzahnung zwischen nationalen und EU-weiten Maßnahmen und stärken den kohärenten Ansatz der Mitgliedstaaten. Sie verankern das verbindliche Ziel der Klimaneutralität bis 2050 rechtlich und etablieren fünfjährige nationale Planungszyklen im Einklang mit dem Global Stocktake der UNFCCC.
Diese Infografik bietet einen Kurzüberblick über die in Labor- und Fallstudien beobachtete Toxizität von Humanarzneimittelwirkstoffen auf Nichtzielorganismen. Eine ausführliche Version der Tabelle, in der auch Effektkonzentrationen und Literaturquellen enthalten sind, kann als PDF heruntergeladen werden.
Die klimatischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt: Deutschland steht unter Wasserstress – und das trotz regelmäßig auftretender Starkregen. Das Paradoxon liegt in der mangelnden Fähigkeit unserer anthropogen-veränderten Landschaft, Wasser zu speichern. Genau hier setzt das neue Handbuch von Ida Meyenberg et al. an. Es versteht sich als praxisnahes Kompendium für Landwirt:innen und Beratende, um den Wasserrückhalt zu verbessern, Wasserqualität zu sichern und Biodiversität zu fördern – und dies nicht als Widerspruch zur landwirtschaftlichen Produktivität, sondern als Zukunftsinvestition.
In Deutschland betrachten Landwirt:innen und andere Bodenexpert:innen die Unterbodenverbesserung als wirksames Instrument zur Verbesserung der Wasserspeicherung im Unterboden und damit zur besseren Überbrückung vorübergehender Wasserdefizite. Darüber hinaus erkennen sie an, dass die Unterbodenverbesserung Starkregenereignisse abmildern kann, da sie die Infiltration und Versickerung von Wasser im Boden verbessert. Aufbauend auf dieser Erkenntnis analysieren die Autor:innen in diesem Bericht förderliche und hinderliche Faktoren für die Umsetzung des Unterbodenmanagements in einem regionalen Kontext.
Der Bericht "Overcoming policy, financial, social, and economic barriers to pondscape NBS for climate change mitigation and adaptation" wurde im Rahmen des PONDERFUL-Projekts veröffentlicht. Die Studie wurde durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union finanziert und präsentiert das finale PONDERFUL-Framework – eine umfassende Strategie zur Förderung von Teichlandschaften als effektive naturbasierte Lösungen (NbS).
"Carbon Farming" ermöglicht es Landwirtschaftsbetrieben, den Klimawandel abzuschwächen. Gleichzeitig wirken sich diese Praktiken aber auch auf andere Nachhaltigkeitsaspekte aus, darunter Biodiversität, Bodengesundheit und Wasser. In dem vorliegenden Policy Brief schlagen wir vor, wie die EU-Verordnung zur Schaffung eines Zertifizierungsrahmens für die Kohlenstoffentfernung und die "Carbon Farming"-Methode (CRCF) gewährleisten kann, dass "Carbon Farming" neben der Kohlenstoffentfernung auch weitere Nachhaltigkeitsvorteile für die Bewirtschaftung von Mineralböden bietet.
Klimaschonende Bodenbewirtschaftungsmaßnahmen wirken sich sowohl durch vorübergehenden Kohlenstoffabbau als auch durch Emissionsminderung auf das Klima aus, wodurch die Definition von Schlüsselbegriffen wie "Kohlenstoffabbau", "Emissionsminderung", "vermiedene Emissionen" und "negative Emissionen" eine Herausforderung darstellt. In diesem Kurzbericht werden wissenschaftliche Definitionen dieser Schlüsselbegriffe überprüft, um ein Mini-Glossar zu erstellen und wichtige Definitionsfragen im Zusammenhang mit Bodenkohlenstoff zu erörtern.