Meeresschutzgebiete (Marine Protected Areas, MPAs) werden zunehmend als Instrument zum Schutz der gefährdeten Biodiversität der Europäischen Meere eingesetzt. Trotz zunehmender Abdeckung gelten Wirksamkeit und Gerechtigkeit von MPAs jedoch als sehr unterschiedlich. Gleichzeitig gewinnt das ökosystembasierte Management (Ecosystem-Based Management, EBM), d. h. ein Managementansatz, der darauf abzielt, die Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Ökosystems zu schützen, wiederherzustellen oder zu verbessern, um eine nachhaltige Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen zu gewährleisten und seine biologische Vielfalt zu erhalten, zunehmend an Bedeutung.
Die Senkung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen THG-Emissionen von Gebäuden stellt in der Klimakrise eine große Herausforderung dar. Gleichzeitig rückt das Zusammenspiel zwischen Gebäudepolitik und anderen Politikbereichen, wie der Sektor-kopplung, der Digitalisierung oder der Lebenszyklusbetrachtung in den Mittelpunkt. Im Auftrag der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission untersuchen das Buildings Performance Institute Europe (BPIE), Climact, Creara Consultores und das Ecologic Institut, welche Lehren aus bereits umgesetzten Politikansätzen bei der Renovierung und Modernisierung von Gebäuden gezogen werden können.
In Europe, limited information is available about the environmental characteristics of the vehicles stocks and of traded used vehicles in terms of vehicle's air pollutant and CO2 emissions. In this context and on behalf of the European Environmental Agency, Ecologic Institute and Fraunhofer ISI explore available national and European data sources of vehicle stocks and trade throughout Europe and compile the available vehicle characteristics. Based on the available characteristics, the project team derives the environmental performance of vehicle stocks and traded used vehicles and assess respective regional differences in the environmental performance of the vehicles stocks and of used vehicle trade flows.
In Europa sind nur begrenzte Informationen über die Umwelteigenschaften, wie den Ausstoß von Luftschadstoffe oder die CO2-Emissionen von Fahrzeugbeständen und gehandelten Gebrauchtfahrzeugen verfügbar. Das Ecologic Institut und das Fraunhofer ISI untersuchen in diesem Bericht verfügbare nationale und europäische Datenquellen zu Fahrzeugbeständen und -handel in Europa, stellen die verfügbaren Fahrzeugmerkmale zusammen, leiten ihre Umweltperformance aus den verfügbaren Merkmalen ab und bewerten darauf aufbauend die regionalen Unterschiede in ihrer Umweltperformance. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Anlässlich des 25-jährigen Geburtstags veranstaltete das Ecologic Institut zusammen mit dem Institut für Europäische Umweltpolitik und TMG die Think2030-Konferenz "Nutzung des European Green Deal zur Bewältigung der Klimakrise: Risiken frühzeitig erkennen und Resilienz fördern", die am 16. und 17. November virtuell durchgeführt wurde. Mehr als 300 Teilnehmende aus ganz Europa machten die Konferenz zu einer interessanten und anregenden Veranstaltung. Keynote-Reden von hochrangigen Referierenden sowie interaktive Workshops vermittelten neue Perspektiven zum europäischen Green Deal und wie dieser zur Bewältigung der Klimakrise beitragen kann.
Am 8. Juni 2020 fand anlässlich des "Welttags der Ozeane" der erste Virtuelle Ocean Literacy Summit (d. h. Wissen und Kenntnisse zum Ozean und ein Verständnis für seine Bedeutung) statt. Zusammen mit Virginijus Sinkevičius, dem Kommissar für Umwelt, Ozeane und Fischerei, sowie der IOC-UNESCO feierten wir die Gründung des EU4Ocean Netzwerks und das Engagement für Ocean Literacy. Aufgrund der Umstände der COVID-19-Pandemie trafen wir uns lediglich virtuell zum feiern und austauschen von Ideen und Perspektiven für den Schutz unseres blauen Planeten.
Dieser Podcast widmet sich verschiedenen Aspekten der städtischen Natur – erklärt durch Geschichten von innovativen Change Makern aus ganz Europa, die ihre Städte mit ihrer Leidenschaft und Kreativität ein bisschen grüner machen.
Am 2. Juli 2020 hielten Dr. Martin Hirschnitz-Garbers und Dr. Stephan Sina vom Ecologic Institut zusammen mit Susanne Altvater von s.Pro einen Impulsvortrag "Überlegungen zur erweiterten Herstellerverantwortung der Einwegkunststoff-Richtlinie der EU" bei der AG "Umsetzung der EU Einweg-Kunststoff-Richtlinie" und diskutierten mit den Teilnehmer*innen.
Olmeda C., Šefferová V., Underwood E., Millan L., Gil T. and Naumann S. (compilers). 2020. EU Action plan to maintain and restore to favourable conservation status the habitat type 4030 European dry heaths. European Commission.
Olmeda C., Šefferová V., Underwood E., Millan L., Gil T. and Naumann S. (compilers) 2019: EU Action plan to maintain and restore to favourable conservation status the habitat type 6210 Semi-natural dry grasslands and scrubland facies on calcareous substrates (Festuco-Brometalia) (*important orchid sites). European Commission Technical Report.
Dieses Hintergrundpapier gibt einen Überblick über bestehende und neue Gesetze und Initiativen zum Umgang mit Kunststoffen in Deutschland und der EU. Trotz der Vielzahl von Ansätzen, Richtlinien und Gesetzen, bleiben Regulierungslücken bestehen. Der größte Handlungsbedarf besteht in den Bereichen Stärkung des Recyclings und Rezyklateinsatzes sowie Abfallvermeidung. Gerade die Abfallvermeidung bleibt das Stiefkind des Ressourcendiskurses, obgleich sie fast immer die umweltpolitisch beste Variante darstellt.
Dieser Artikel beleuchtet verschiedene politische Maßnahmen und Ansätze, die gegenwärtig als Lösungswege zur Plastikkrise in Anwendung und Planung sind. Dabei wird deutlich, dass in nationalen und internationalen Politiken Plastik hauptsächlich als Problem des Abfallmanagements beschrieben wird und Lösungswege entsprechend ausgerichtet sind. Folge dessen bestehen auch in Deutschland zahlreiche Regelungen zur Verwertung von Kunststoffabfällen, während Abfallvermeidung nur selten adressiert wird. Die Wahrnehmung der Plastikkrise als ein Problem des Abfallmanagements führt außerdem zur Verantwortungsübertragung auf Individuen, welche jedoch im Vergleich mit Industrie und Politik nur über einen kleinen Handlungsspielraum verfügen.
Eine zerrissene Plastiktüte am Flussufer oder ein im Wasser treibender Joghurtbecher – das sind Symptome eines schwerwiegenden Eingriffs in das hochkomplexe System der Meere, des Ozeans und der Fließgewässer. Im Mittelpunkt der Aktion Plastic Pirates – Go Europe! steht dieses Plastikmüllproblem und unser zukünftiger Umgang damit. Auf dem Weg dorthin machen sich die teilnehmenden Jugendlichen mit dem Ozean und Wasserkreisläufen vertraut. Sie lernen, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, und probieren es selbst aus.
Die EU Biodiversitätsstrategie für 2030 zielt darauf ab, gesunde, widerstandsfähige und biodiversitätsreiche Ökosysteme zu sichern, die die für den Wohlstand und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger wesentlichen Leistungen erbringen. Naturbasierte Lösungen (NBS) sind für die Erreichung der Ziele dieser Strategie von zentraler Bedeutung. Sandra Naumann und McKenna Davis vom Ecologic Institut haben einen Bericht veröffentlicht, der den Beitrag von über 30 EU-finanzierten Forschungs- und Innovationsprojekten zu den EU-Zielen in den Bereichen Biodiversität, Klima und anderen Politikbereichen sowie zu nachhaltigen Transformationsprozessen beschreibt.
Dieser Podcast widmet sich verschiedenen Aspekten der städtischen Natur - erklärt durch Geschichten von innovativen Change Makern aus ganz Europa, die ihre Städte mit ihrer Leidenschaft und Kreativität ein bisschen grüner machen.