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EFFACE Workshops zu Umweltkriminalität

EFFACE Workshops zu Umweltkriminalität

Timeloc
21. Januar 2014 bis 22. Oktober 2015
Berlin, Catania, Brüssel, Granada, Den Haag, London

Ein wichtiger Teil des Forschungsprojektes EFFACE zu Umweltkriminalität, das vom Ecologic Institut koordiniert wird, sind eine Reihe von Workshops. Sie dienten der Präsentation von Forschungsergebnissen und dazu, Feedback von wissenschaftlichen Experten, politischen Entscheidungsträgern und Praktikern zu erhalten. Zusammenfassungen der Workshops stehen zum Download zur Verfügung.

"Instruments, Actors and Institutions in the Fight Against Environmental Crime"

Berlin, 21. Januar 2014

Ziel des Workshops zu Instrumenten, Akteuren und Institutionen im Kampf gegen Umweltkriminalität war es, verschiedenen Maßnahmen gegen Umweltkriminalität, die auf nationaler, europäischer und internationaler Ebenen, zu diskutieren. Wissenschaftliche Experten,  Praktiker und Vertreter verschiedener europäischer und internationaler Institutionen bündelten ihre Expertise um Empfehlungen zu entwickeln, wie die EU Umweltkriminalität effektiver bekämpfen kann.

Siehe auch hier für eine detailliertere Beschreibung des Workshops und die Zusammenfassung des Workshops "Instruments, Actors and Institutions".

"Role of the Criminal Justice System" & "Environmental Crime and Organised Crime"

Catania, 23.-24. Juni 2014

An den zwei Workshops zur Rolle des Strafrechtssystems und zu Umweltkriminalität und organisiertem Verbrechen nahmen eine Reihe von Vollzugsbeamten, wissenschaftlichen Experten im Bereich Umweltkriminalität und Vertreter von NGOs teil. Ein Ziel war Empfehlungen zu entwickeln, wie die EU die Durchsetzung von bestehenden Gesetzen zu Umweltkriminalität verbessern kann. Ein weiteres Ziel war, die Verbindungen zwischen Umweltkriminalität und organisiertem Verbrechen besser zu verstehen. Beide Workshops stellten Forschungsergebnisse der EFFACE-Partner zu Umweltkriminalität und relevanter Gesetzgebung in ausgewählten Mitgliedsstaaten (Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Schweden und Großbritannien) vor. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei den Veränderungen der nationalen Gesetze nach dem Erlass der Richtlinie über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt (2008/99/CE, ECD) und der Richtlinie über die Meeresverschmutzung durch Schiffe (2005/35/EG).

Für mehr Informationen siehe auch hier für eine detailliertere Bechreibung der Workshops und die beiden Dokumente Zusammenfassung des Workshops "Role of the Criminal Justice System" und Zusammenfassung des Workshops "Organised Crime".

"Environmental Liability and Environmental Crime"

Brüssel, 6. November 2014

Der Workshop brachte eine große Bandbreite an Teilnehmern zusammen, darunter Akademiker und Praktiker sowie Vertreter von NGOs und europäischen und nationalen Behörden. Das Hauptziel des Workshops war es, die Stärken und Schwächen der Richtlinie über Umwelthaftung zur Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (2004/35/EG, ELD) und verbundener Instrumente wie der Richtlinie über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt (2008/99/CE, ECD) zu diskutieren und zu evaluieren. Die Teilnehmenden diskutierten Verbindungen zwischen Gesetzen zu Umwelthaftung und Umweltkriminalität auf nationaler Ebene; es fand auch ein Austausch zu Vor- und Nachteilen verschiedener Instrumenten statt.

Zusammenfassung des Workshops "Environmental Liability and Environmental Crime"

"Making the Case Against Environmental Crime"

Granada, 25. März 2015

In diesem Workshop wurden die Ergebnisse der im Rahmen von EFFACE erarbeiteten Fallstudien vorgestellt. Zudem wurde über den Nutzen und die Grenzen von Fallstudien als Methode zur Erforschung von Umweltkriminalität und zur Erarbeitung von Politikempfehlungen diskutiert.

Zusammenfassung des Workshops "Making the Case Against Environmental Crime"

"Effectively Combating Environmental Crime - What Works Best?"

Berlin, 28. Mai 2015

Ein Teil der Forschung für EFFACE ist die Analyse der Vor- und Nachteile von verschiedenen zusätzlichen Maßnahmen, die die EU ergreifen könnte, um Umweltkriminalität effektiver zu bekämpfen. In diesem Workshop wurden die Ergebnisse dieser Forschung vorgestellt, mit dem Ziel von den Teilnehmenden Feedback dazu zu erhalten. Vorträge beleuchteten, welche Ansätze unter welchen Voraussetzungen am effektivsten Umweltstraftaten verhindern können.

Hintergrundinformationen zum Workshop "Effectively Combating Environmental Crime - What Works Best?"

Zusammenfassung des Workshops

"The Costs and Impacts of Environmental Crime"

Catania, 18. Juni 2015

Das Ziel des Workshops zu Kosten und Auswirkungen von Umweltkriminalität war eine Diskussion wie die Auswirkungen von Umweltkriminalität gemessen und quantifiziert werden können. Dies dient unter anderem dazu, besser zu verstehen, wie effektiv bestehende Maßnahmen zur Bekämpfung von Umweltkriminalität sind und wo eine verbesserte Durchsetzung von Umweltrecht die besten Ergebnisse liefern kann. Schwierigkeiten bei der Messung und Bewertung der Auswirkugnen von Umweltkriminalität entstehen durch fehlende Daten, aber auch dort, wo Auswirkungen schwer zu messen und eher qualitativer Natur sind.

Hintergrundinformationen zum Workshop "The Costs and IMpacts of Environmental Crime"

"Environmental Crime in the EU: Is there a Need for Further Harmonisation?"

Den Haag, 9. September 2015

Der Workshop befasste sich unter anderem mit der Frage, Änderungen des europäischen Umweltstrafrecht nötig und wünschenswert sind, um zu einer besseren Vollstreckung von Gesetzen gegen Umweltstraftaten beizutragen. Ein möglicher Weg ist eine weitere Harmonisierung, eine andere Möglichkeit wäre es stärkeren Einfluss auf Inspektionen in Mitgliedsstaaten zu nehmen, beispielsweise durch einen Vergleich und eine Bewertung der Überwachungs- und Inspektionsaktivitäten durch die Europäische Umweltagentur oder ein Netzwerk wie IMPEL (EU Network for the Implementation and Enforcement of Environmental Law). Eineandere Frage war, ob ein verpflichtendes System der Datensammlung zu Umweltkriminalität eingeführt werden sollte, was zu einer erweiterten und zuverlässigeren Datenlage führen könnte. Relevante Daten wären beispielsweise die Anzahl von genehmigungspflichtigen Anlagen und Inspektionen, die Häufigkeit und Art von Verstößen und die Art und Höhe von Sanktionen.

Hintergrundinformationen zum Workshop "Environmental Crime in the EU: Is there a Need for Further Harmonisation?"

Zusammenfasung des Workshops "Environmental Crime in the EU: Is There a Need for Further Harmonisation?"

"Enhancing the EU's Efforts to Combat Environmental Crime - the Path Ahead"

London, 22. Oktober 2015

In diesem letzten der neun EFFACE Workshops wurden die Ergebnisse und Politikempfehlungen von EFFACE zur Diskussion gestellt und die Meinung von ExpertInnen und PraktikerInnen dazu eingeholt. EFFACE entwickelte Empfehlungen für die EU-Politik, aber auch für die Mitgliedstaaten dazu, wie Umweltkriminalität besser bekämpft werden kann.

Hintergrundinformationen zum Workshop "Enhancing the EU's Eforts to Combat Environmental Crime - the Path Ahead"

Zusammenfassung des Workshops "Enhancing the EU’s Efforts to Combat Environmental Crime – the Path Ahead"


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung & Innovation (GD Forschung & Innovation)
Veranstalter
Maastricht University, Institute for Transnational Legal Research (METRO), Holland
University of Catania (UniCT), Italien
Ecologic Institut, Deutschland
Datum
21. Januar 2014 bis 22. Oktober 2015
Ort
Berlin, Catania, Brüssel, Granada, Den Haag, London,
Sprache
Englisch
Projektnummer
2720
Schlüsselwörter
Umweltkriminalität, organisiertes Verbrechen, illegaler Handel mit wildlebenden Tieren und Pflanzen, Umweltrecht, Strafrecht, Rechtsdurchsetzung, Haftung, Inspektionen, Monitoring, EU