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Intensive Bürgerbeteiligung bei der Erstellung von Anpassungsplänen in der Mittelmeerregion

Intensive Bürgerbeteiligung bei der Erstellung von Anpassungsplänen in der Mittelmeerregion

Timeloc
27. Mai 2015 bis 1. Juli 2015
"Partizipative Planung ist ein Erfolgsfaktor für Erstellung von Anpassungsplänen für Flusseinzugsgebiete"

"BeWater" – ein EU-finanziertes Projekt mit dreijähriger Laufzeit – untersucht die Möglichkeiten der Erstellung von Anpassungsplänen für Flusseinzugsgebiete in vier Fallstudien in der Mittelmeerregion: Pedieos (Zypern), Rmel (Tunesien), Tordera (Spanien) und Vipava (Slowenien). Ziel des Projektes ist es, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in Bezug auf nachhaltiges Wassermanagement zu fördern, um die Anpassung an die Auswirkungen des globalen Wandels auf die Mittelmeerregion zu unterstützen.  Von Mai bis Juli wurden vier partizipative Workshops in den besagten Städten gehalten. Einige Ergebnisse dieser Workshops sind in der Tabelle am Ende des Textes dargestellt.

Die Gesellschaft wird in BeWater aktiv beteiligt, indem lokale Stakeholder in Diskussionen über die zukünftige Wassernutzung und damit zusammenhängende Probleme einbezogen werden. Diese Diskussionen fördern das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Wichtigkeit von nachhaltigem Wassermanagement, insbesondere mit Blick auf die erwarteten Auswirkungen des Klimawandels auf Flussgebietsebene.

Im Rahmen von zwei Runden partizipativer Workshops wurden für die vier Fallstudien zukünftige Wassermanagementoptionen (WMOs) zusammengetragen. Im Mai und Juni 2015 wurden in allen vier Flussgebieten neu entwickelte Methoden angewandt, um diese Optionen zu beurteilen. Dabei wurden die Präferenzen und flussgebietsspezifischen Herausforderungen und Aspekte berücksichtigt, die von den Stakeholdern für jedes Einzugsgebiet identifiziert wurden. Einige der Ergebnisse dieser Workshops sind in der folgenden Grafik zusammengefasst.

Auf der Basis der Ergebnisse der vorherigen Workshops wird das Ecologic Institut im nächsten Abschnitt des Projektes die Entwicklung der Flussgebietsanpassungspläne (RBAPs) leiten. Ziel ist es, praktische Maßnahmen zu ermitteln, um die identifizierten Wassermanagementoptionen in jedem Flussgebiet umzusetzen. Dabei werden folgende Aspekte in die Beurteilung einbezogen: die Politik- und Stakeholder-Basis, Synergien und Zusatznutzen zwischen den Optionen, potentielle Anpassungswege sowie die in den Plänen skizzierten Ziele zur Umsetzung von Anpassungsoptionen.

Die Entwicklung der Anpassungspläne wird systematisch festgehalten und ausgewertet. Die nächste Serie von Workshops ist für das Frühjahr 2016 geplant und wird in Zusammenarbeit mit Partner-Institutionen aus den vier Ländern der Fallstudien (CyI, INRGREF, CREAF and IzVRS) durchgeführt.


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung & Innovation (GD Forschung & Innovation)
Datum
27. Mai 2015 bis 1. Juli 2015
Ort
Sprache
Englisch
Projektnummer
2733
Schlüsselwörter
nachhaltiges Wassermanagement, Flussgebietsmanagementplannung, Anpassungsstrategien, partizipativer Ansatz, Fallstudien, Entwicklung zusätzlicher Anpassungspläne, Formulierung und Evaluierung von Managementoptionen, Handbuch, , Mittelmeer, Tordera, Spanien, Vipava, Slovenien, Pedieos, Zypern, Rmel, Tunesien