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23 BASE-Fallstudien auf Climate-ADAPT-Plattform

23 BASE-Fallstudien auf Climate-ADAPT-Plattform

TimeLoc
30. September 2016
Berlin
Deutschland
Von 2012 bis 2016 leistete das BASE Projekt einen wesentlichen Beitrag dazu, die Wissensbasis zu nachhaltiger Anpassung in Europa zu verbessern.

23 Fallstudien, die im Rahmen des BASE-Projekts durchgeführt wurden, analysieren Reaktionen und Anpassungsstrategien auf den Klimawandel in unterschiedlichen geografischen Regionen (Küstenregionen sowie Stadt- und Ballungsräume) und verschiedenen Sektoren (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserressourcen-Management u. a.). Die BASE-Fallstudien geben einen ausgezeichneten Einblick in den gegenwärtigen Stand der Anpassung in Europa und stellen Vergleichsdaten zur Wirksamkeit, zu Kosten und Nutzen, Umsetzungsherausforderungen und Erfolgen verschiedener Maßnahmen zur Verfügung. BASE-Researcher arbeiteten mit der Europäischen Umweltagentur (EEA) zusammen, um das zusammengetragene Wissen verfügbar und nutzbar für Entscheidungsträger auf allen Ebenen zu machen. Die Fallstudien und Ergebnisse des Projekts wurden in die European Climate Adaptation Platform (Climate-ADAPT) integriert.

Die 2012 initiierte Climate-ADAPT ist eine Initiative der Europäischen Kommission und der EEA zum Wissensaustausch über Anpassungsstrategien an den Klimawandel in Europa.

Am 13. Mai 2016, während der Adaptation Future Conference 2016, trafen sich Andre' Jol (EEA) und Hans Sanderson, BASE-Projekt-Koordinator, um den Beitrag von BASE zur European Climate Adaptation-Platform zu feiern.

"Es wird erwartet, dass die wichtigen neuen Erkenntnisse aus dem BASE Projekt dazu befähigen, von Anpassungsstrategien und Plänen auf verschiedenen Regierungsebenen zur Umsetzung und Handlung der Akteure zu gelangen und dadurch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen in ganz Europa zu verbessern", sagte Andre' Jol, Leiter der ACC4-Climate change impacts, vulnerability and adaptation group der (EEA).

"Das gesamte BASE-Team ist hoch erfreut, unsere Fallstudien und andere Ergebnisse für Climate-ADAPT bereitzustellen. Die BASE-Outputs haben einen starken Fokus auf ökonomische Evaluierung und Bewertung partizipatorischer Methoden. Diese sind nötig, um die EU Anpassungsstrategie umzusetzen, um ein angepasstes, belastbares und nachhaltiges Europa zu unterstützen" erklärte Hans Sanderson.

Nach vier Jahren interdisziplinärer Forschung endet nun das BASE-Projekt. Zu den finalen Ergebnissen des Projekts zählen zehn Empfehlungen, die eine Orientierung für die 2017 anstehende Überprüfung der EU-Anpassungsstrategie geben sollen. Die Empfehlungen unterstreichen die Notwendigkeit unterschiedlicher und miteinander verbundener Maßnahmen zur Stärkung der Anpassungsfähigkeit insbesondere auf lokaler Ebene und fordern eine kohärentere und besser integrierte Politik. Alle Projektergebnisse, einschließlich von Berichten, Policy Briefs und Videos stehen für die Öffentlichkeit auf der BASE-Projektwebsite zur Verfügung.

Das BASE-Projekt wurde im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Union für Forschung und technologische Entwicklung im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung Nr. 308337 (Projekt BASE) gefördert.

Übersicht der Fallstudien:

  1. Tamera water retention landscape to restore the water cycle and reduce vulnerability to droughts (2015)
  2. Timmendorfer Strand coastal protection strategy, Germany (2016)
  3. Private adaptation of buildings to coastal flooding in the historic centre of Venice, Italy (2016)
  4. Adaptation to heat stress in the city of Madrid, Spain (2016)
  5. Adaptation strategy for agriculture and vine production in South Moravian region, Czech Republic (2016)
  6. Adaptation options in agriculture and hop farming for the Ústí region, Czech Republic (2016)
  7. Leeds Flood Alleviation Scheme (2016)
  8. Developing a local adaptation strategy for the coasts of Ílhavo and Vagos using a participatory approach (2016)
  9. Adapting flood risk and river basin management to climate change in Kalajoki river basin, Finland (2016)
  10. Balancing water needs among multiple users in a drought-prone coastal wetland (2016)
  11. Coastal adaptation options to protect railway infrastructure in Dawlish, South Devon Coast,UK (2016)
  12. Climate Change and mental health in the UK: impacts of changes in temperature, precipitation and UV (2016)
  13. Climate change and skin cancer: Case study of potential SunSmart application in Cornwall (2016)
  14. Farmers as potential water managers in Holstebro Municipality, Denmark (2016)
  15. Participatory methods applied in adaptation planning in Kalundborg Municipality (2016)
  16. The Šumava UNESCO Biosphere Reserve, the Czech Republic (2016)
  17. The economics of managing heavy rains and stormwater in Copenhagen – The Cloudburst Management Plan (2016)
  18. Realisation of flood protection measures for the city of Prague (2016)
Schlüsselwörter:
Anpassung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Stakeholder-Engagement, Politikwirksamkeit, politische Integration, Bottom-up, Top-down, Umweltschutz, Wasser, Überschwemmung, Dürre, HitzewellenEuropa, Tamera, Portugal, Timmendorfer Strand, Deutschland, Venedig, Italien, Madrid, Spanien, Südmähren, Tschechien, Ústí, Leeds, Großbritannien, Küsten von Ílhavo und Vagos, Kalajoki Flussbecken, Finnland, Andalusien, Dawlish, Süd-Devon Küste, Großbritannien, Cornwall, Gemeinde Holstebro, Dänemark, Gemeinde Kalundborg, Böhmerwald UNESCO Biosphärenreservat, KopenhagenKosten-Nutzen-Analyse, Wissenstransfer, Fallstudien
Projekt:
Bottom-Up Klimaanpassungsstrategien für ein nachhaltiges Europa (BASE)
Kontakt
Chiara Mazzetti, Dr. Nico Stelljes, Dr. Grit Martinez